Wonach muss ich suchen (Psychologe)?

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3 Antworten

Hallo,

zunächst solltest Du den Psychologen / Psychiater kennen lernen. Jede Therapieform lebt vom Vertrauen, das erst hergestellt werden muss.

Ein Psychiater ist ein Arzt (mit therapeutischer Zusatzqualifikation). Ein psychologischer Psychotherapeut ist meist ein Diplom- bzw. Master-
Psychologe mit Zusatzausbildung. Die meisten Therapeuten vertreten nur die Therapieform, in der sie ausgebildet wurden.

In den ersten Gesprächen wird geklärt werden, ob Du tatsächlich an drei Problemen gleichzeitig leidest oder ob zwischen den Verhaltensmerkmalen ein Zusammenhang besteht. Dann gibt es ein Problem, das sich mehrfach auswirkt. Dabei wird auch überlegt, welche Therapieform sich für das erkannte Problem besonders gut eignet.

Ein Psychiater wird vermutlich zunächst versuchen, Dich mit Medikamenten flott zu bekommen, um das bestehende Leid kurzfristig zu lindern. Ein Psychologe weiß, dass ohne Leidensdruck kein Therapieerfolg denkbar ist.

Ich vermute, dass Du mit einem Psychologen besser fährst als mit einem Psychiater.

Alles Gute!

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Kommentar von Dahika
08.11.2016, 21:55

Ein Psychiater ist ein Arzt (mit therapeutischer Zusatzqualifikation).

Mitnichten. Ein Psychiater ist ein Facharzt für Psychiatrie. Ein Psychotherapeut ist er nicht. Dazu braucht er wie der psychologische Psychotherapeut eine Zusatzausbildung.

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Leider kann ich dir nichts aus eigener Erfahrung berichten, aber ich denke, das Beste ist, einen Psychlogen aufzusuchen,ihm das Problem zu schildern und IHN nach Lösungsmöglichkeiten zu fragen.

Wenn er seriös ist, sagt er dir sicher, wenn du bei ihm am falschen bist.

Ausserdem behandeln Homöopathen auch diese Dinge. Es muss also kein Psychologe sein. Probiere es am besten aus; da spielt ja auch die persönliche Chemie eine Rolle. Du musst dich bei dem Therapeuten wohlfühlen und Vertrauen zu ihm haben. Das ist nicht selbstverständlich.

Und wenn es nicht so ist, musst du es ihm auch sagen. Zwinge dich da nicht aus falscher Scham zu etwas, was dir nichts bringt

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Mit freundlichen Grüßen
NasdaqZunächst  zu deiner Frage: Macht ein Psychologe beides ?

Rein theoretisch schon - abr sehr selten- vielmehr spezialisieren sie isch uaf eine Threapieart.

Wenn Sie es aber tun - dann wenden sie die an, die ihre Meinung nach am meisten bringt.

Bei der Zwangsstörung wird eigentlich regelmäßig die ( kognitive  ) Verhaltenstherapie empfohlen.

Daher ist es auch nach wie vor ein Erschwernis das bei den Therapeuten nicht steht " Verhaltenstherapeut " " Psychoanalyse " oder " Tiefenpsychologie ", denn es erschert für Patienten die Suche ungemein

Aber weil sie s nicht müssen, tun sie s nicht - könnte ja ien Privatpatient  vorbeikommen.

Mehrere Krankheiten auf einmal zu haben ist so selten nicht.

Etwa 40 % aller  Menschen mit Zwangsstörungen haben auch Depressionen ( kein Wunder ) und noch mehr eine Soziophobie, weil sie ihre Krankeit verstecken ( müssen ).

Es gilt also die Grunderkrankung herauszufindne.

Wieso wollte der Psychologe  - eigentlich Therapeut dich nicht ?

Wäre ich sarkastisch würde ich sagen, bei dme Wort Zwangserkrankung ist er " geflohen " : Die Krankheit gilt als aufwändig ( für den Therapeuten ), wenig attraktiv.

Unabhängig davon hast du das Recht auf 5 probatorische Sitzungen beim Therapeuten deiner Wahl, die die Krankenkasse auf jednen Fall zahlt.

Auch dann wenn Du den ersten oder zweiten ablehnst, wenn die Chemie nicht passt.

Danach werden die eigentlichen Therapiestunden beantragt - und meist bei vorliegen der voraussetzungen  genehmigt.

Im Falle einer Zwnagsstörung kannst du Dich hier hin wenden:

Eine Liste  spezieller Therapeuten und  auch Kliniken in deinem Raum gibt es hier - jedoch nur telefonisch:

Deutsche Gesellschaft für Zwangerkrankungen ( DGZ ) unter

Geschäftsstelle der Deutschen Gesellschaft Zwangerkrankungen e.V.
Postfach 70 23 34 - 22023 Hamburg
Telefon: (040) 689 13 700, Fax: (040) 689 13 702
Email: zwang@t-online.de

mit telefonischer Sprechstunde Montags bis Freitags 10:00 bis 12:00

deren Webseite:

Ferner auch  Buchtipps zur Selsbthilfe und ein Forum, wo Du Fragen stellen kannst.

Es gibt auch eine ganze Reihe von Medikamenten die unterstützend angewandt werden:

Es handelt dich um Antidepressiva, heute moderner SSRI s , die  ebenfalls helfen können.

Mit freundlichen Grüßen

Nasdaq

 

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