Womit verdienen Aborigines, die in den ländlichen Gebieten leben, ihr Geld?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie du und kottenlindi schon geschrieben haben, legten die Aboriginal People kleinere Buschbrände selbst. Damit wurden größere Brände verhindert und es konnte frisches Grün wachsen. Dies wiederum diente den Tieren als Nahrung, die von den Indigenous People gejagt wurden. Viele australische Tiere vermehren sich nur, wenn ausreichend Nahrung zu finden ist. Du siehst, es hat für die Aboriginal People durchaus Sinn gemacht Buschfeuer zu legen. Die Indigenous People die heute wieder ihrer traditionellen Lebensweise nachgehen handhaben es übrigens genauso. Aber leider sind es weniger als die, die vom Staat unterstützt werden müssen. Bei dem ganzen Thema dürfen wir eines nicht vergessen. Die Indigenous People haben mindestens 40.000 Jahre lang als Nomaden gelebt, die sich von der Natur ernährten. Mit der "weißen" Lebensweise kommen sie überhaupt nicht klar. Wie auch, wenn sie völlig andere Wertvorstellungen haben. Trotzdem wurde ihnen diese Lebensweise über 200 Jahre lang aufgezwungen.

Ich glaub die meisten sind "on the dole", bekommen also Sozialhilfe oder werden in sonstiger Form staatlich unterstützt. Ich glaub gar nicht daß sie durch die "normalen" Buschbrände gefährdet sind, denn die gab es ja schon immer und wurden z.T. schon früher von ihnen selbst "gelegt", da dadurch einige Pflanzenarten sich erst vermehren können. Höchstens vielleicht wenn sie grade da ihr Camp haben wo es unverhofft brennt. Sie werden viel mehr duch Touristen, Farmer, Alkohol und Städte gefährdet.

Hm hm...dann frage ich mich, wieso mein Lehrer mir mitgeteilt hat, warum ich die Buschbrände auf die Aborigines beziehen soll :D dass sie die Brände damals selbst gelegt haben, um kleinere Teile abzubrennen, um größere Feuer zu vermeiden ( und auch um die Jagd zu begünstigen ) hab ich auch gelesen. Ich habe einen Text, in dem das steht und das von der Regierung die Überlegung gekommen ist, auch so "geregelte" Brände zu legen. Dort steht jedoch auch nicht drin, dass die Aborigines selbst davon gefährdet sind. Noch dazu haben wir einen Abiturvorschlag von 2008 bekommen, wo das Thema "Buschbrände" behandelt wird und es um einen Farmer geht, der durch diese Brände praktisch alles verloren hat. Ob er ein Aborigine ist, steht da jedoch auch nicht :D Es macht mich wahnsinnig! Aber trotzdem vielen Dank für die Hilfe ^^ Ich werde einfach improvisieren müssen. :P

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Traurig aber wahr: Sehr viele leben von der Sozialhilfe.

Aber natürlich sind auch Aborigines in der Landwirtschaft tätig. Vor allem auf den Schaffarmen.

Danke für die schnelle Antwort euch zweien ^^

Also sind Aborigines auch in der Landwirtschaft tätig...d.h. dass sie dann natürlich auch durch die Buschbrände direkt betroffen sind, also die, die in den ländlichen Gebieten leben. Hab ich das jetzt so richtig verstanden? Ich dachte nämlich, dass die Aborigines, die in den ländlichen Gebieten leben, eben traditionsorientiert leben ( Sammeln, Jagen ) und mit Landwirtschaft selbst ja damals nix am Hut hatten. Denn sie wurden ja von den Siedlern, die dann selbst Landwirtschaft betätigt haben, vertrieben. Ah, ich bin verwirrt -.-

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@Riddledi

Du hast - mit Verlaub - gar nichts verstanden!

Sie sind keine Farmer, denn Landbesitz kennen sie nicht. Sie arbeiten auf den Farmen als Stockmen, Drover und ähnliches. (Ein Stockman ist der australische Cowboy und Drover machen den Viehtrieb. to drover = Vieh treiben)

Sie haben nie Landwirtschaft betrieben, sondern sich von dem ernährt, was ihnen die Erde, das Land, die Natur gegeben hat und sie waren nicht seßhaft.

Das gezielte und kontrollierte Legen von Buschbränden haben sie gemacht, um große Buschfeuer, wie es sie heute gibt, zu vermeiden bzw. deren Entstehung vorzubeugen.

So langsam kommt die weiße Regierung ja auch auf die Idee, dass die Aboriginal People doch mehr Ahnung im Umgang mit dem Land haben, als die Weißen und man von ihnen vielleicht lernen könnte.

Und es gibt bzw. gab sehr viele Stämme. Es gibt auch nicht DIE Aborigenal People, sondern verschiedene Stämme (Tribes) der Aboriginal People und die haben auch wieder unterschiedliche Sprachen und unterschiedliche Lebensarten. Was sie eint, ist der Glaube an die Traumzeit und die Macht der Regenbogenschlange.

Traditionell können sie nur noch in wenigen Gebieten leben (z.B. Arnhem Land)und dort ist auch den Weißen der Zugang verboten, bzw. nur unter strengen Auflagen erlaubt.

Um wirklich über sie referieren zu können und ihnen gerecht zu werden, solltest Du nicht improvisieren, sondern Dich über ihr Leben, ihre Geschichte und ihre Kultur informieren.

Dann bist Du auch nicht mehr verwirrt.

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@Riddledi

"Das Arnhemland im Northern Territory (Australien) ist ein Siedlungsgebiet der Aborigine People und mit 97.000 km² etwas größer als Portugal.

Arnhemland liegt an der Nordküste des Kontinents, etwa 200 km östlich der Stadt Darwin. Es leben auf diesem großen Raum nur noch knapp 20.000 Menschen. Das Arnhemland erstreckt sich von Port Roper am Golf von Carpentaria bis zum East Alligator River, wo es an den Kakadu-Nationalpark angrenzt. Das Land wird vom Northern Land Council verwaltet und ist sehr spärlich besiedelt.

Seit die australische Regierung sie 1976 als Eigentümer des Landes anerkannte, leben hier wieder Aborigine People. Besucher benötigen eine spezielle Erlaubnis der Aborigine People vom Yolngu-Stamm, die bis zu einem Jahr im Voraus beantragt werden muss; bis auf Gunbalanya und den Garig-Gunak-Barlu-Nationalpark ist das Gebiet für Touristen praktisch komplett gesperrt."

Mist, jetzt ist mein gsanzer Text weg und das sollte nur eine Etrgänzung sein. :-))

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@Lachlan

Dass ich nichts verstanden habe, dem muss ich widersprechen. Ich habe mich mit der Geschichte der Aborigines auseinandergesetzt und wenn du meine Kommentare und Fragen gelesen hast, solltest du erfahren haben, dass ich nicht der Meinung war, dass die Aborigines Farmer waren/sind. Denn wie du sagtest, Landbesitz gab es für sie ( sie waren Teil des Landes und das Land nicht Teil von ihnen ) nicht und sie lebten als Jäger und Sammler. Dass es verschiedene Stämme gibt, dessen bin ich mir ebenfalls bewusst, jedoch sollte ich auf die Aborigines im Allgemeinen eingehen in meinem Referat. Das einzige, was mich verwirrt hatte, war ein Abiturvorschlag von 2008 in dem es um einen Farmer ging, der durch zwei Dürren seinen ganzen Lebensunterhalt verloren hat und die Aufforderung meines Lehrers bei dieser Problematik ( Dürren, Brände ) die Aborigines einzubeziehen. Deswegen stellte sich mir plötzlich die Frage, ob sie nun auch im landwirtschaftlichen Bereich tätig waren/sind, weil ich mir sonst nicht erklären sollte, wieso ich der Aufforderung meines Lehrer nachgehen sollte. Deswegen war ich verwirrt, aber es hat sich alles geklärt ^^ Ich habe sie nun so einbezogen,dass - wie du auch geschrieben hast - Überlegungen der Regierung aufkamen, mit den Bränden so umzugehen, wie Aborigines es früher taten (Kleine Brände legen um größere zu vermeiden,Brennstoff verbrauchen um andere Gebiete zu schützen) Es wäre auch suspekt, wenn Aborigines, die 40.000 Jahre lang in ihrer traditionellen Art gelebt haben, sich plötzlich nach der Invasion der Weißen in der Landwirtschaft etabliert hätten. Es ist eine Schande, was den Aborigines angetan wurde, besonders wenn ich an die "stolen generations" denke. Ihnen wurde das Land weggenommen und sie mussten und müssten heute noch zusehen, wie sie damit zurechtkommen. Oder wie sagt man so schön? Sich einfach in die Gesellschaft integrieren...

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