Wie verhält es sich, wenn der Kindsvater nie Unterhalt gezahlt hat und die Mutter UVG bekommen hat, aber jetzt finanziell in der Lage ist zu zahlen?

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7 Antworten

Das Jugendamt erkundigt sich regelmäßig beim Zahlungspflichtigen. Sobald er eine Arbeit hat, wird er mit einer Lohnpfändung rechnen müssen.

Der UVG muss vom Vater zurückgezahlt werden. Und der Unterhalt muss künftig ebenfalls von ihm getragen werden. Dieser richtet sich nach dem Nettoeinkommen des Vaters und nach dem Alter des Kindes. siehe Düsseldorfer Tabelle.

Wenn nachgewiesen ist, dass er finanziell jetzt besser dasteht, dann muss er den laufenden Unterhalt zahlen, UV würde eingestellt werden, falls es noch gezahlt wird. Bleibt dann immer noch  Geld übrig, dann versucht das Jugendamt, davon Raten zu bekommen als Rückzahlung für den UV, der gezahlt wurde. Ist der irgendwann beglichen, dann könntest du ggf. noch Rückstände einfordern.

Laufender Unterhalt geht immer vor rückständigem Unterhalt.

Strebe eine Unterhaltsklage an. Unterhaltsvorschuss gibt es eh nur für  die Dauer von 6 Jahren und allerhöchstens bis zum 12. Lj des Kindes. Laufender Unterhalt geht vor gestundetem Unterhalt  und bedeutet: der Kindsvater muss erst den laufenden Lebensunterhalt für  das Kind zahlen  und wenn dann  noch was  zu holen ist, ist das Amt am Zug. LG 

Dann muß er künftig zahlen, bzw. den Vorschuß holt sich das Jugendamt wieder von ihm zurück!

Der Verdienst des betreuenden Elternteil ist bei UVG relativ egal. Es ist sogar möglich weiterhin UVG zu beziehen, wenn die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind.

Wer zahlt dann das UVG zurück?


Der UVG muß nicht zurückgezahlt werden, sondern ein vorhandener Unterhaltsanspruch geht auf den Träger über. Der UVG ergzeugt aber keinen Unterhaltsanspruch, d.h. ist der Unterhaltsschuldner z.B. nicht leistungsfähig, muß er auch nichts zurückzahlen.





Sobald der Vater den Unterhaalt zahlen kann,muss er dies tun. Außerdem muss der UVG zurück gezahlt werden.

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