Wollte ein Buch schreiben, wie findet ihr diesen Prolog, der Anfang?

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9 Antworten

Das verwende ich jetzt für mein Buch!

Nein, Spaß, aber falls du wirklich ein Buch schreibst, würde ich Teile davon nicht in so einem Netzwerk veröffentlichen.

Zum Text: Naja, es ist eher kitschig, auch wenn dieser Begriff nicht so genau passt. Als Prolog finde ich, passt der etwas kurze Text nicht, aber versuchs mal als Klappentext.

Ich hoffe du kannst mit Kritik umgehen.

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Kommentar von LIVELIVE
17.07.2016, 01:03

Ich kann mit Kritik gut umgehen. Da mir eine Kritik zeigt, auf was ich mehr achten muss und was ich besser schreiben könnte, also vielen dank :)

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Kommentar von JungerMensch1
17.07.2016, 01:07

Super :D Die Anzahl an unreifen Menschen, welche nicht mit Kritik umgehen können, nimmt ja auf vielen Platzformen (ich sage nur Youtube) immer mehr zu. Auch Gutefrage.net ist auch nicht ganz frei von solchen Leuten. Du weißt also, was ich meine. :)

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Kommentar von JungerMensch1
18.07.2016, 18:58

Danke für die Auszeichnung! ;)

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Klingt nach stereotypischen Teenie-JungautorInnen Pseudodrama.

Du machst Fehler im Satzbau, gleich im zweiten Satz, es müsste lauten: "...Fehler hatte ich mich tagelang in meinem Zimmer eingeschlossen." Sie (die Figur) hat ja nicht sich selbst mit einem Schlüssel zugesperrt.

Du bentutzt zwar wie die meisten Teenie-JungautorInnen den Ich-Erzähler, aber wie die meisten Teenie-JungautorInnen schaffst du es nicht die Vorteile dieses Erzählstils auszunutzen. Du kannst die LeserInnen die Geschichte aus den Augen der erzählenden Figur erleben lassen.

Das schaffst du aber nicht mit Sätzen wie: Ich machte. Dann tat ich. Ich wollte... das ist eine Aufzählung, ein Bericht im höchsten Fall, aber niemals eine Geschichte. Wo sind die Gefühle? Wo sind die Sinnenseindrücke? Was denkt die Figur? Was riecht sie? Was hört sie? Was schmeckt sie? Was fühlt sie (haptisch)?

Mit diesen Telegramm-artigen Sätzen kannst du den LeserInnen nichts vermitteln. So werden sie wahrscheinlich gar nicht weiter lesen, wenn sie den "Prolog" überhaupt weiterlesen.

Den "Prolog" kannst du im übrigen ohne Probleme auslassen, es sei denn er ist unbedingt notwendig für die Geschichte.

Weiters brauchst du für eine gute Geschichte unbedingt einen guten Konflikt. Die Hauptfigur muss Wünsche, Träume und Ziele haben und jemand oder etwas muss ihr beim Erreichen dieser Wünsche, Träume und Ziele im Weg stehen.

Wenn sich die ganze Geschichte nur darum handelt wie sie diesen Fehler macht und was für Folgen dieser dann hat, wird sie schnell langweilig. Da ist kein Konfliktpotential. Da ist keine Spannung.

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Dieser eine Fehler, der mein ganzes Leben ruiniert hatte. Wegen dieses
einen Fehlers hatte ich mich in meinem Zimmer Tage lang verschlossen und
wollte niemanden sehen. Ich lebte in der Einsamkeit. Die Dunkelheit war
der einzige Ort, wo ich mich wohl fühlte. Ich wollte niemanden sehen,
mit niemandem reden und vor allem wollte ich nur in Ruhe gelassen
werden. Ich baute mir eine Mauer, die niemand brechen sollte. Die
niemand brechen konnte.

3 Fehler in 6 Zeilen..... naja.... Der Inhalt ist aber nicht schlecht.

Gruß

Henzy

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Kommentar von quentlo
17.07.2016, 02:14

Dass ich das noch erleben darf! Jemand, der weiß, dass wegen mit Genitiv steht!

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Wieso findet ihr das alle so gut? Die Grammatik lässt sehr zu wünschen übrig, sprachlich ist es wegen der Wiederholung ebenfalls unglücklich, und außerdem sagt der Prolog rein gar nichts aus. Gut, das muss ein Prolog ja auch nicht, aber er sollte wenigstens Lust aufs Weiterlesen machen. Das was du schreibst ist bestenfalls Durchschnitt und so einen Durchschnitt lese ich jeden Tag. Du musst dich unbedingt nochmal dransetzen, vielleicht dir auch erst einmal von einem Profi beibringen lassen, wie man unterhaltsam und anspruchsvoll schreibt. Noch kannst du leider keinen Blumentopf damit gewinnen.

Ich hoffe, ehrliche Worte bringen dir mehr als all dieses gefallsüchtige Gefasel in den anderen Antworten. 

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Kommentar von Carrier
17.07.2016, 01:30

Natürlich ist ehrliche Kritik immer erwünscht, und nichts Vorgeheucheltes. Aber es gibt einen großen Unterschied zwischen konstruktiver Kritik und der Kritik die du hier gerade abgegeben hast. Das wird sie oder ihn wohl kaum voran bringen. Wenn es dir so gar nicht gefällt, dann sag doch einfach gar nichts dazu

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Hallo, das ist ja schon ziemlich gut! Aber es gibt auch ein paar Grammatik-Fehler, die ich nicht so schlimm finde.
Mann, du hast mich total neugierig auf die Geschichte gemacht! Würde mich freuen, wenn man mal mehr von dir hört ;)
Viel Glück bei der Arbeit an dem Buch.

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Ist das gedacht als Buchanfang, oder soll das der Klappentext werden?
Grammatisch ist manches holperig, was dir selbst wohl nicht aufgefallen ist, geht mir auch oft so ;-)
Ich habe den Verdacht, du meinst im ersten Satz gar nicht "in Schutt und Asche legen" oder warum auch immer "zu Lebenslänglich verurteilt im Knast enden", sondern eher so etws bestimmen, umkrempeln, auf den Kopf stellen, oder so etwas wie "den Boden unter den Füßen verlieren".
Im zweiten Satz muss es heißen: Wegen dieses einen Fehlers (Genitiv - wegen des Fehlers, des Lebens überdrüssig, während des Regens : während es regnet)
Dieser eine Fehler sollte mein ganzes Leben ?ruinieren?. Wegen dieses einen Fehlers hatte ich mich tagelang in meinem Zimmer eingeschlossen, wollte niemand sehen, mit niemand reden. Ich suchte die Einsamkeit, fühlte mich nur noch im Dunkeln wohl. Sollen mich doch alle in Ruhe lassen!
So baute ich eine Mauer um mich herum, die niemand ?brechen? sollte und zuletzt niemand niederreißen konnte.
Niederreißen finde ich am treffendsten, denn üblicherweise spricht man bei realen Mauern von einreißen. Wird Mauer wie von dir als Metapher verwendet, ist niederreißen sprachlich gebräuchlicher.
So eine Story gibt es schon mit dem Titel: I never promised you a rosegarden - Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen.
Nur mal so eine Überlegung von mir:
Vielleicht kann man so eine Story auch so schreiben, dass es nicht eine Mauer ist, sondern eine Käseglocke aus Glas. Derjenige hört und sieht die anderen ja, weiß dass sie da sind, kann sie sogar winken sehen. Die Anderen sehen und hören ihn auch, beobachten sogar, dass er gar nicht reagiert, aber es gibt durch das Glas kein Verstehen. Deshalb geben sie das Winken nach und nach auch auf. Zuletzt ist niemand mehr da, der hilft die Käseglocke anzuheben.

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an der grammatik müsstest du noch ein wenig arbeiten, ansonsten ein guter ansatz


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Kommentar von danino29
17.07.2016, 00:58

... vielleicht auch ein bisschen mehr ;)

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Kommentar von LIVELIVE
17.07.2016, 00:59

Danke, darauf werde ich mehr achten :)

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Sprachlich perfekt ist das noch nicht. Das erwarte ich aber von einem "Schriftsteller".

- hatte ich mich in mein Zimmer Tage lang verschlossen (deutsch?)

- mit niemandem reden

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Kommentar von LIVELIVE
17.07.2016, 01:01

Da ich neu angefangen habe, werde ich durch Fehlern lernen, besser zu schreiben :) 

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Ist zwar traurig dass du das so geschrieben hast aber sonst ist es ok.

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