Wollen wir ewig leben?

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40 Antworten

Hmm ich weiß nicht. Ich glaube wenn ich mich tagtäglich in jeder Sekunde quälen müsste und es ohne ernstzunehmende Sicht auf Besserung jeden Tag durchmachen müsste....da würde ich mir schon eine Erlösung der Qualen wünschen denke ich. Wenn es nicht mehr Leben, sondern permanentes Überleben ist...das will ich niemanden wünschen.

Ich finde es aber eher erstaunlich, dass jemand doch noch an sich glaubt und kämpft, obwohl es nahezu hoffnungslos ist und hin und wieder denke ich, dass das von der Natur auch so gewollt ist. Wie oft beobachtet man in der Tierwelt sehr verletzte Tiere? Teilweise mit abgetrennten Gliedmaßen und warum versuchen sie trotz andauernde unerträglichen Schmerzen weiterzuleben? Diesen Überlebensinstinkt finde ich erstaunlich. Ohne diesen wären wir und die anderen Tiere evolutionstechnisch sicher nicht so weit gekommen.

Ich würde den Überlebenswillen dieser Frau erdulden. Es ist ihre Entscheidung und ich würde sie akzeptieren.

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Kommentar von rhapsodyinblue
11.10.2011, 09:36

Du hast sehr schön und vorurteilsfrei geantwortet. Danke dir dafür.

Ich schreibe es hier nochmal. Jede Entscheidung, die sie trifft, wird akzeptiert. Von ihrer Familie und von mir (ich rede in nichts rein).

Andererseits sollte man auch versuchen, die Wünsche ihrer Familie und ihre Wünsche zu vereinbaren. Versuchen, dass die Familie über die derzeitige Situation spricht, über ihre Gefühle und Gedanken. Das ist wichtig. Wie das Ganze dann ausgeht, entscheidet ja die Familie selbst. Sie reden ja nicht darüber. Jeder leidet still vor sich hin. Danke dir nochmal für deine Antwort.

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ich kenn das aus der praxis,meine frau ist am krebs verstorben und all zu menschlich.jeder klammert sich wenn es soweit ist an jeden strohhalm,wie sie es erkannt hat das es kein zurück gibt ist sie sehr bewusst mit dem thema umgegangen,hat sich von allen verabschiedet und ist in ruhe und frieden mit sich selbst verstorben.

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Kommentar von rhapsodyinblue
11.10.2011, 10:41

Das tut mir Leid! Ich wünsche dir alles Gute.

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Tja in diesem fall wissen wir ja natürlich nicht wie sehr sie an Freunden / Familie oder sowas hängt . Oder ob sie vielleicht angst hat , aber ich denke man sollte sie so normal wie möglich behandeln falls das überhaupt geht . Und sie ist ja erst 60 ich glaube sie ist einfach noch nicht bereit lasst ihr am besten solange zeit bis sie evtl. von selbst merkt das es bald vorbei ist . Aber jeder Mensch hat das recht selbst zu entscheiden ob er vielleicht mit schmerz weiter leben will oder halt auch sterben will .

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Hallo,

ich wollte auch mal meinen Senf dazugeben.

Meiner Meinung nach, macht diese alte Frau, die grade mal an der hälfte ihres mögliches Lebens angekommen ist, alles richtig. (Ich gehe davon aus, das jeder Mensch 120 Jahre werden kann.) Sie hat es gerade in die Phase geschafft, da man wieder das Leben geniesen kann und auch wieder viel Freizeit dafür hat, da holt einen so eine heimtückische Krankheit ein. Warum sollte man dann nicht kämpfen. Wenn man nicht zu verlieren hat, kann man alles riskieren, sage ich da.

Da ich Atheist bin, kann ich sicherlich, auch nur wie diese Frau, von einer Wissenschaftlich Definition des Lebens ausgehen. Man hat nur ein Leben. Wenn es um ist, ist es vorbei. Warum sollte man nicht bis zum letzten dafür kämpfen.

Ärtzte sind keine Götter in weis. Auch sie irren sich gelegentlich. Die Menschlichen Selbstheilungskräfte sind Stark. Diese Frau braucht einen Lebensantrieb, das Gefühl gebraucht zu werden, und ständige Ruhe und Ablehnung, ist das was ihr am meisten schadet. Die Familie sollte ihre Oma? in allen Belangen unterstützen und nicht so negativ denken. "Du bist doch schon alt, gib endlich auf, dich braucht doch eh keiner mehr." ist sehr respektlos, auch wenn das niemand sagen würde. Vielleich noch solche Spüche wie "Dein Erbe wird uns schon über die Trauer hinwegtrösten."

Man sollte dieser Frau helfen wo man kann, sie in ihren Wünschen unterstützen, und die Aktivitäten dieser Frau fördern. Körperlich Bewegung, Spaß mit ihen Enkeln etc. Für Trübsal ist diese Zeit "Vielleicht vor ihrem Tod" viel zu Schade. Sie soll ihr Leben geniesen solange sie es noch hat.

Nun zur Frage: Wollen wir ewig leben: Ich ja. Der Rest, das weis ich nicht. Ich will sehen, ob die gesteckten Ziele ereicht werden. z.B Besiedelung des Mars, Ob die Fragen "Gibt es Außerirdische"; Kommen wir mit regenerativen Enegien zurecht; Können 7 Mill. Menschen auf unserem Planeten leben; Wielange reicht das Öl und da Uran; Kann die Menschheit die Verantwortung für den Atömmüll tragen, oder löscht sie sich selbst aus; Werden wir je Interstellare Reisen unternehmen; Gibt es wieder Weltkriege; Werden die Fehler immer wiederholt (Wirtschaftskrisen etc.) hällt unsere Sonne wirklich noch 5 Milliarden Jahre, Gibt es einen Ewigen Fortschritt, Stimmen Gewisse SF-Szenarios, Welche? Wird es einen Rückfall der Menschheit ins Mittelalter geben, Hat Einstein in allen Belangen seiner Theorien recht.... beantwortet werden können. Allerdings bringt es gewisse unwegbarkeiten, wenn jeder Mensch ewig lebt. Das soll aber nicht das Thema sein. Für mich, ein langes JJJJJAAAAA, nätülich, warum nicht.

Grüße

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Kommentar von thomason
30.10.2011, 03:26

Noch viel weiter. Raus aus der Erde, der Galaxis , rein ins schwarze Loch usw. Alles sehen, verstehen, da sein halt. Ohne irgendwelche Grenzen. Dieses besch. Bewusstsein überschreiten und immer weiter gehen. Dafür würde ich (denke ich zumindest) jeden Schmerz und was da sonst noch is ertragen. Eben immer weiter solange ich denken kann.

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Kommentar von Fleischtester
30.10.2011, 11:41

Hallo,

ich habe noch einen Spruch.

Wer aufgibt, hat schon verloren.

Grüße

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egal wie sehr die alte dame leidet scheint ihr überlebensinstikt bzw ihr wille zum leben viel stärker zu sein und das ist denke ich auch absolut nachvollziehbar...

wenn man mit den schmerzen einfach nicht mehr klar kommt und der meinung ist, dass das leben nicht mehr lebenswert ist, dann kann man sicherlich viel leichter mit diesem thema abschließen und hat keine angst mehr vor dem bevorstehenden tod, wenn man allerdings trotz allem (schmerzen, etc) weiterleben will, dann denke ich, hat man auch jedes recht weiter zu kämpfen. so einen menschen sollte man unterstützen auch wenn keine hoffnung mehr da zu sein scheint... für außenstehende, die nicht krank sind ist es sowieso sehr schwierig sich in die situation dieser person zu versetzen und sie abolut und vollkommen zu verstehen...man sollte deswegen nicht vorschnell urteilen und gleich sagen, dass es besser wäre aufzugeben, im endeffekt würde mindestens die hälfte von uns genauso reagieren und den kampf nicht aufgeben wollen. man bedenke auch dass man mit 60 sicherlich nicht mehr die jüngste ist, aber richtig alt ist das mit sicherheit auch nicht!!! die frau hat wahrscheinlich ihr ganzes leben lang gearbeitet und sich auf ihre rente gefreut und nun das..... für mich absolut nachvollziehbar, dass sie sich nicht unterkriegen lassen will

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Solange ein Mensch um sein Leben Kämpfen will, sollte man ihn immer unterstützen (soweit möglich). Vielleicht gibt es noch eine offene Frage oder es fehlt noch der Mut etwas zu erzählen. Jemanden zu sagen gib auf du leidest nur oder man ist der Meinung das Bewusstsein dieses Menschen ist nicht mehr genug auf Höhe etwas zu erkennen ist zu einfach. Den Willen auf Leben muss man anerkennen denn niemand kann in die Gedanken von jemand anderem schauen.

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Heey (: Mein Opa hatte auch Krebs und ist 2005 verstorben. :( Ich vermisse ihn echt sehr. Rede mit der Familie über dieses Thema und redet nicht unbedingt mit der alten Dame darüber. Versucht einfach ihr die restliche Zeit noch so wundervoll zu machen, wie es geht. Macht das mit ihr, was sie will. Z.B. nochmal was amchen, was sie schon immer machen wollte und versucht, ihre Wünsche zu erfüllen, solange ihr es noch könnt. Ich wünsche euch viel Glück (:

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Kommentar von thomason
30.10.2011, 03:57

Du vergisst deinen Opa dabei. „Die alte Dame“ will genau das. Geh drauf ein.

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ich denke nicht. der tod ist ein wichtiger bestandteil unseres lebens. er motiviert uns sogar will ich sagen. hätte ich nicht ständig vor augen dass mein leben irgendwann vorbei ist, hätte ich dann überhaupt den anreiz irgendwas zu tun? diese ganzen listen "was man einmal im leben gemacht haben möchte" wären dann plötzlich nicht mehr relevant, alles hätte einen ganz anderen wert. zeit wär nicht mehr länger von wichtigkeit. ein ewiges leben wäre langweilig und würde mich nicht ausfüllen.

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Nun, es gibt solche Menschen. Ich war jetzt selbst zwei Monate auf einer Station für Brustkrebspatientinnen, ich habe viele Formen gesehen, wie man damit umgehen kann.

Diese Frau ist 60, das ist, für heutige Verhältnisse, eigentlich noch jung. Vermutlich hat sie ihr leben ausgefüllt und gerne gelebt und ist heute nicht bereit sich vom Tod "kleinkriegen" zu lassen. Dazu kommt ja noch, dass man von Krebspatienten von vornherein erwartet, dass sie bis zum Schluss kämpfen. Geben sie auf, ja was sind sie da noch? Das Schwache in Person, dass sich der Krankheit nicht gegenüberstellen will und einfach das Schicksal annimmt? Wer kann das heute schon noch? Dazu kommt, dass viele einfach panische Angst vor dem Tod haben.

Mit solchen Leuten muss man empathisch umgehen und erstmal hinterfragen, wieso sie sich so ans Leben klammert. Und dann kann man überlegen, wie man weiterverfährt. Alles in allem sollte man generell mit Krebspatienten sachlich, aber feinfühlend umgehen, denn oft stehen sie am Rande eines emotionalen Chaos; abgeklärt und schicksalannehmend sind die Wenigsten.

Alles in Allem ist der WUNSCH dieser Frau zu unterstützen. Selbst wenn es medizinisch gesehen nichts mehr bringen sollte und sie sich damit nur selbst quälen wird, sie hat sich dafür entschieden. Denn ein Mensch besteht nicht nur aus dem Körper, sondern auch aus dem Geist und dem sollte man hier einfach entsprechen, damit die Seele einen Ticken ruhiger wird.

Du sagst doch einem 90jährigen Demenzkranken, der von seiner Mutter redet doch auch nicht die ganze Zeit "Deine Mutter ist tot", weil du weißt, wie sehr die Seele dann rebelliert. Anders ist es hier auch nicht.

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Kommentar von rhapsodyinblue
11.10.2011, 09:10

Hallo Tankredis.

Du hast es sehr schön erfasst. Ich selbst verhalte mich immer zugunsten meiner Patienten. Ich unterstütze sie in jeder Entscheidung (auch wenn es gegen mein Verständnis geht - aber es geht ja nicht um mich!), mache ihnen Mut und tröste sie.

Andererseits beziehe ich auch die Familien mit ein. Sie sind die wichtigen Bezugspersonen und müssen auch damit klar kommen. In diesem Fall möchte der Ehemann seine Frau bei sich haben. Er hat es akzeptiert, dass es keinen Sinn mehr hat, sich weitere Behandlungen zu unterziehen, die ihm seine Frau "weg nehmen". Wörtlich gesagt! Je mehr Behandlungen, umso schwächer ist sie, umso weniger Zeit hat er mit ihr.

Schwierige Situation.

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Ewig leben möchte niemand.

Menschen mit unheilbaren Krankheiten, die sich über Jahre hinweg des unabdingbaren Siechtums bewusst sind und dies nicht bei vollem Bewusstsein miterleben wollen, sollten selbst entscheiden könne wie und in welcher Art und Weise ihr Leben beendet wird bzw. in welchen Umfang Therapien (und sein es der letzte Strohhalm in einer Flut an, die Krankheit evtl hinauszögernden Möglichkeiten) zugelassen werden.

Dazu gehört aber mehr als eine spontane Entscheidung über Leben und Tod sondern ein direktes Auseinandersetzen mit der Krankheit. Außenstehende können wenig in den Entscheidungsprozess eingreifen, geschweige denn urteilen, soll es doch jedem Betroffenen selbst obliegen einen Weg für sich zu finden.

Und glaub mir: genau DAS kann man nur entscheiden, wenn man betroffen ist. Und auch dann ist die Entscheidungsfindung schwer, hängt man doch mit jeder Faser seines Herzens am kleinen Stück Leben.

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Kommentar von rhapsodyinblue
13.10.2011, 11:32

Eine sehr schöne Antwort. Danke.

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Ja, der Mensch ist so geschaffen, dass er ewig leben will. Wer hier was Anderes behauptet, hat dem Tod wahrscheinlich noch nie ins Gesicht geblickt, und es ist reines Wunschdenken, sich mit dem Tod so einfach abfinden zu wollen.

Wie Dein Beispiel zeigt, klammern sich selbst Leidende noch sehr ans Leben. Wieviel mehr dann Gesunde, ungeachtet ihres Alters! Warum ist das so?

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dass eine Orientierung zur Zeit, zur Vergangenheit und zur Zukunft wahrnehmen kann. Auch ist der Mensch nicht wie die Tiere in festgelegten Inskinktmustern verhaftet, sondern hat die Möglichkeit, sich immer weiter zu entwickeln, mehr und mehr zu lernen. Auch das ist vom Alter unabhängig. Dass manche das ab einem gewissen Alter aufgeben, steht auf einem anderen Blatt und ist wohl eher gesellschaftlich sozial bedingt.

Ein weiser Mensch sagte mal (nagel mich nicht auf den Autor fest): "Für Menschen, die meinen, alles zu wissen, wäre das ewige Leben ein Fluch, aber für wissbegierige Menschen ein Segen."

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Kommentar von rhapsodyinblue
02.11.2011, 09:41

Das hast du sehr schön geschrieben, danke!

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Niemand ist so alt, dass er nicht noch ein Jährchen mehr...

Auch diese Frau verdient die Unterstützung mit ihrem Schicksal und ihrer Hoffnung. Immer wieder hör man von Menschen, die den Krebs besiegt haben, obwohl die Ärzte keine Chance mehr gesehen haben. Auch sie hat das Recht solange zu kämpfen, wie sie will und kann.

Der Tod wird ja heute leider tabuisiert. Wir bahren unsere Verschiedenen nicht mehr auf, wir haben keinen Kontakt mehr zu Leichen, lassen sie waschen und ankleiden und geben sie in die Bestattungsindustrie ab. Dadurch werden unnötig Ängste aufgebaut... Ich finde es wichtig sich auch vom Körper des geliebten Menschen verabschieden zu können und so zu begreifen, was passiert ist.

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Hallo werte Fragerin, ich habe mir im Zusammenhang mit der Frage Ihren Expertenbereich angesehen. Ich gehe auf Ihre Frage nur mit einem eigenen Beispiel ein.

Mein Bruder starb mit 65 Jahren und 11 Tagen jämmerlich an Hodenkrebs und einigem mehr. Aber da waren die Klinken und die da jeweils behandelnden Ärzte sehr schlau und haben gesetzliche Grenzen überschritten. Die Ärzte haben meinen Bruder einfach schmerzfrei gestellt soweit das irgendwie möglich war. Dennoch hatte der sowohl Schmerzen und wusste das es zu Ende geht nur wann das wusste der Nicht. Der Mann hat aber um jeden zusätzlichen Tag mit sich gekämpft und ich gabe meinen Bruder in einem wichtigen Moment alleine gelassen. Ich sollte mit Ihm an seiner Geburtstagsfeier mit einem doppelten Korn anstossen, icht das LEIDER nicht.

Je mehr Zeit vergeht desto grösser ist an sich mein Bedürfnis meinen Bruder unm Verzeihung zu bitten, nur geht das nicht mehr.

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Kommentar von wollyuno
11.10.2011, 10:18

würde das nicht so sehen,da meine frau auch an krebs verstorben ist,sie war zuletzt auf der palliativ station,war sehr gut drauf und hatte keine schmerzen.sie hat sich von jedem verabschiedet,was vielen schwer fiel,sie wusste es und jeder konnte es fast nicht glauben wenn man so gut drauf ist das es zu ende geht

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Kommentar von rhapsodyinblue
11.10.2011, 10:43

Du kannst deinen Bruder dennoch um Verzeihung bitten. Das geht! Still in Gedanken oder aber schreibe ihm einen Brief! Schreibe alles von der Seele. Wenn du möchtest, lege diesen Brief auf sein Grab. Glaube mir, das hilft. Ich wünsche dir Frieden mit dir selbst und mit deinem verstorbenen Bruder.

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für mich liest es sich ,als wäre die Familie und der Freundeskreis, mit der Situation total überfordet und nicht die krebskranke Frau. Ich könnt mir vorstellen,das es der krebskranken Frau wesentlich besser ginge,wenn sich ihre Familie und der Freundeskreis fernhalten würden. Nervige Verwandte und Freunde sind in solchen Situationen keine große Hilfe,sondern eher eine Belastung.

LG wertfrei

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Doch sie kann wieder geheilt werden-.- Ärzte wissen sogar den Rezept, aber warum tun die sowas als ob sie es nicht wüssten?! genau das hasse ich so an dene!!! mein opa ist auch durch dene gestorben... leider haben wir zuspät einen mann kennengelernt, der das kann/könnte... Ärzte machen einem nur mehr kaputt.. bei uns he da wie die meinen opa behandelt haben, geben einfach falsche tabletten bis er ins rollstuhl landet und nur noch mehr schmerzen bekommt mit allem und tun noch schlecht behandeln....

wenn die frau ne wille hat, dann kann sie es schaffen! Ärzte können rummeckern wie die wollen, und tun noch so als ob sie das nicht wissen das es sowas gibt, sie verheimlichen das nur und das sogar JAHRELANG!!! echt die spinnen doch-.- ich frag mich selbst imemr warum die sowas machen und imemr so rumheuceln als würden sie sich sorgen machen, in wirklichkeit machen sie sich um ihr krankengeld sorgen... weiter nix!!...

Die braucht nichtmal welche Therapien machen und dabei was zahlen..... ich kann dir ne adresse geben, wenn du sie an die frau weitergeben möchtest, da kann sie hin und es kostet garkein geld... ist aber nur sonntags (und kann auch nur 1x kommen oder höchstens 4 mal oder so kommt drauf an wie die wille ist) ist aber im Ba-Wü..

ich kann sie ungefähr verstehen, mein opa war auch so und hab es auch selber gesehen wie die ärzte dort einem behandelt haben!

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Kommentar von XNeyxx
03.11.2011, 20:46

ich kenn sogar welche die einem so krankhaft auslachen, echt bei uns in dem kreis sind sie echt nimme normal! die brauchen selber schon ne unterstützung!

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Ewiges Leben ist meiner Meinung nach nicht erstrebenswert. Wenn man aber praktisch Auge in Auge mit dem Tod steht, dann verstehe ich schon, dass man sich mit allen Mitteln an sein Leben klammert, und das es schwer ist zu akzeptieren, dass es aus ist. Abgesehen davon ist Kampfeswille besser als Resignation, aber trotzdem sollte man realistisch bleiben.

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Kommentar von thomason
30.10.2011, 04:12

Sy aber du verwechselst Leben mit Bewustsein.

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Sie will nicht wahrhaben, dass es vorbei ist. Dass sie nicht mehr geheilt werden kann.

Hat sie kein Recht, alles erdenkliche zu versuchen und, auch wenn es nur eine gewisse Zeit ist, weiter zu leben. Ist es schon soweit, das die Familie darüber entscheidet. Warte ab, wenn du in der Situation bist, denkst du auch anders.

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Kommentar von rhapsodyinblue
11.10.2011, 08:54

Sie wird unterstützt. In jeder Hinsicht. Es ist aber qualvoll, zu wissen, dass es sinnlos ist und sie so viel Zeit in Krankenhäuser verbringt. Zeit, die sie bei ihrer Familie verbringen könnte. Zeit , die verloren ist.

Ich rede ihr da nicht rein. Ich unterstütze sie und mache ihr auch Mut, wenn sie weint.

Die Familie leidet darunter. Auch an die Angehörigen muss man denken.

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ich kann die frau verstehen.sie hat verwandte und vl. kinderdie sie nicht alleine lassen will und ich mein man soll trotzdem kämpfen auch wenn es so scheint es ist vorbei vielleicht durch ein wunder oder so kanns sie die krankheit besiegen

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Ich möchte nicht ewig leben.

Aber sicher, es gibt immer Menschen, die gern noch länger leben wollen.

Und der Willen/ Glauben daran kann Berge versetzen. Und Totgesagt leben länger ^^

Wenn es ihr Wunsch ist, sollte man sie unterstützen, soweit man kann. Sie hat sich selbst noch nicht aufgegeben und das ist doch im Prinzip etwas schönes.60 ist ja nun auch noch kein Alter...

Ihre Familie sollte zu ihr halten und sie in ihrem Vorhaben unterstützen. Diese Frau hat scheinbar noch Lebenswillen und nimmt dafür auch große Strapazen auf sich.

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Kommentar von rhapsodyinblue
11.10.2011, 08:48

Mag sein.

Sie wird keine weitere Strahlentherapie bewilligt bekommen, eine Chemo zur "Erhaltung der Lebensqualtität" eher. Sie ist voller Metastasen, kann nicht mehr laufen, weil eine am Rückenmark sitzt. Essen geht nicht mehr. Harn wird über den Bauchnabel abgeleitet, ein künstlicher Darmausgang ist gelegt worden. Die gesamten Innereien sind verkrebst. Das ist die Tatsache. Leider.

Essen geht nicht mehr. Und sie will sich noch weiter quälen? Statt zu akzeptieren, dass es zu Ende geht und die Angelegenheiten zu regeln? Ich weiß nicht, was ich denken soll.....

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Wie sollte man mit einem solchen Menschen umgehen? Die Familie ist ratlos.

Wenn man überhaupt irgendwas "sollte", dann sollte man mit "solchen" Menschen umgehen, wie es ihnen zusteht: mit Respekt vor ihrem Lebenswillen. Nicht mehr und nicht weniger. Ob man die Haltung gut findet oder nicht, ist dabei unerheblich.

Niemand...NIEMAND kann sich in das Denken und Fühlen dieser Dame hineinversetzen, und deshalb sollte hier auch niemand seinen eigenen - mutmaßlichen - Maßstab anlegen.

"Ich würde....." ist in dem Fall ohne Bedeutung und vor allem spekulativ. Ich glaube nicht, dass irgendjemand, der noch nicht mit dem Tod buchstäblich gerungen hat, mit Sicherheit sagen kann, wie er selber in dieser Situation denken und handeln würde.

Die Familie wird leider mit ihrer Ratlosikeit leben müssen....die tut wenigstens nicht weh.

Ich finde die Art der Fragestellung ein bisschen befremdlich. Soll die Dame sich nun willentlich sterben legen, um ihrer Familie Ratlosigkeit zu ersparen?

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Kommentar von rhapsodyinblue
12.10.2011, 14:26

Doch, auch Ratlosigkeit tut weh. Hilflosigkeit ebenso. In diesem Fall ist es der Ehemann, der die Dinge sieht, wie sie sind. Die todkranke Frau, die mit aller Gewalt verdrängt und nicht wahrhaben will/kann. Der Sohn, der seiner Mutter aus dem Weg geht.

Ich selbst halte mit meiner Meinung zurück, es steht mir nicht zu, da etwas zu sagen. Im Gegenteil. Ich unterstütze die Frau, wo es geht, helfe ihr und gebe ihr die Medikamente. Auch mache ich ihr Mut in jedem Vorhaben, welche sie plant. Jede!

Was ich wünschen würde, ist, dass alle, Mann, Sohn und sie, sich zusammen an einen Tisch setzen und darüber sprechen. Jeder soll das sagen dürfen, was er denkt und fühlt. Auch die Angehörigen sind betroffen und leiden. Nicht nur sie. Das darf man nie vergessen.

Willentlich sterben kann nur einer, der Selbstmord begeht. Sterben müssen wir alle, ob wir wollen oder nicht. Es geht darum, dass die Frau sich auch das anhören soll, was ihr Mann und ihr Sohn zu sagen haben und sie soll auch sagen können, was sie bewegt. Darum geht es. Bevor es zu spät ist.

Der Arzt gibt ihr nur noch wenige Wochen zum Leben (das habe ich heute morgen vom Ehemann erfahren - sie war die letzten 2 Tage im Krankenhaus). Das ist Fakt. Und diese Wochen soll die Familie nutzen. Das ist mein Wunsch für diese Familie, der hier wohl nicht erfüllt werden wird. Schade.

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