Wolfgang Amadeus Mozart wurde mit Quecksilbertinkturen behandelt und man wundert sich trotzdem über sein frühen Tot?

5 Antworten

Auch auf ZDF-Info History geguckt😉

Das lag halt an der damaligen üblichen Behandlungsmethode gegen einige Krankheiten wie Syphilis oder auch 'Schwindsucht' (Tuberkulose). Es war ja nur gering dosiert. Dass sich Quecksilber im Blut nicht oder nur kaum abbaut und sich mit jeder Einnahme die Konzentration davon summiert, war nicht bekannt oder bewusst.

Dass er dann mit 35 über die Klinge sprang wunderte schon, bei anderen hatte diese Kur gewirkt.

Heute sind die Erkenntnisse halt weiter.

Ich glaube, dass Du die Wirkung von Quecksilber stark unterschätzt. Wenn man eine Tinktur mit Quecksilber erstellt wird die Menge um ein-viel-viel-viel-faches mehr als das, was man mit Fisch oder irgend ein anderes Lebensmittel einnehmen kann.

Und der Unsinn mit Grenzwerten ist nicht für jeden Stoff hinlänglich hilfreich.

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@blueseenInvest

Ich gehe nicht von den heutigen Erkenntnissen aus, sondern von denen von vor ca. 250 Jahren.

Unter den Gesichtpunkten betrachtet ist meine Erläuterung einleutend.

Wenn man davon ausgeht, das die Erkenntnis, dass bereits 0,5g Pb tödlich sein sein können, die allerdings erst seit 150 Jahren als bewiesen gilt, sollte es keinen wundern, aber nach Stand der "Medizin" um 1790 schon.

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@Schlauschwein77

Man wundert sich doch heute. :-) *grins ...

Lol - "0,5g Pb" - Willst Du jetzt auch noch Plumbum als HG verkaufen? Kannst gerne einen Anderen verschaukeln!

Und , ich will es nochmal sagen: Die Qualifizierung von Quecksilber (HG und nicht Plumbum. Pb hört sich wohl am Besten nach dem was es ist: BLEI) bezüglich Gesundheitsschädlichkeit sollte man tunlichst lassen. Ich will dir auch erklären warum. Wenn Du so'n tropfen HG auf ein Löffelchen in die Gegend schiesst, dann kommt etwas zurück, etwas auf den Boden, etwas als Gas(artiges) in die Luft und auch durch die nächste Wand!

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@blueseenInvest

komm doch mal besserwisserisch, aufgeblasen und herablassend rüber...ach tust du ja schon... Das Element zu verwechseln, wenn der letzte Chemieunterricht mehr als 20 Jahre zurück liegt, ist hier ja auch Frevel.

Komm klar auf deiner Insel... F U

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@Schlauschwein77

:-) Ein Besserwisser bist nur Du, Herzchen.

Und machst hier die ganze Zeit den Reich Ranicki

Und nun den getroffenen Sheldon Cooper... man-o-man

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Über seinen Tod wird bis heute gerätselt. Es könnte wohl sein, dass er krank war und dabei mit einer Überdosis Quecksilber behandelt wurde. Allerdings weiß ich nicht, ob die Giftigkeit damals schon bekannt war.

Mozart selbst glaubte übrigens, vergiftet worden zu sein, Anhaltspunkte gibt es dafür allerdings nicht.

:-)

Natürlich wusste man nicht über die Giftigkeit von Quecksilber.

Ich kann es nicht verstehen, dass hier die Experten nicht genug über Chemie wissen. Bei Quecksilber ist der Begriff "Überdosis" nicht anwendbar. Eine Tinktur vergiftet immer. Nur nicht sofort!

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@blueseenInvest

Irgendwie habe ich deine Antwort so erwartet, scheinst ja ein Experte auf dem Gebiet zu sein.

Aber so einfach ist das nicht. Da zahlreiche Todesursachen angenommen werden, ist Quecksilber nur eine Möglichkeit, wie er zu Tode gekommen sein könnte.

Geringe Mengen, über den Verdauungstrakt aufgenommen, sind weitgehend ungefährlich. Darum ist auch nicht jeder gestorben, der mit Quecksilber behandelt wurde, sonst wäre man von dieser Therapieform schnell wieder abgewichen.

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Deshalb sollte man sich auch nicht unbedingt auf die Quacksalber (Achtung: Wortspiel, Quacksalber wurden Ärzte genannt, weil sie gerne Quecksilber als Medizin verwendeten.) verlassen. Bis in die 20er Jahre galt auch Arsen als gute Medizin, besonders zur Behandlung bestimmter Geschlechtskrankheiten.

:-) Ich glaube, dass es im Westen kaum bessere Ärzte einst gab

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