Wohnzimmerlampe anschließen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zuerst einmal davon abgesehen, dass aus der Decke keine Kabel sondern Leitungen bzw. Drähte kommen (Kabel liegen meist in der Erde oder im Wasser):

Die hier beschriebenen Drahtfarben entsprechen nicht einmal der alten deutschen Norm, die bis 1965 angewendet wurde. Nach diesen alten Normen war grau der N oder der PEN Leiter und als L kam schwarz, aber auch rot (geschalteter L) in Frage, jedenfalls kein grau/grüner Draht.

Der Fachgerechte Anschluss ist hier Aufgabe eines Elektrikers (Elektrofachkraft), der durch Messung feststellt, was Sache ist. Außerdem muss ein PE wenn er an der Leuchte vorhanden ist auch angeschlossen werden.

Ich nehme an, dass es sich bei der beschriebenen Installation um klassische Nul-lung handelt und der graue Draht den PEN darstellt. Da es sich um einfache Nach-rüstung von Altbestand handelt ist es wie bei der Erstinstallation zulässig den N und den PE an der Leuchte zu brücken. Aber alles natürlich vorbehaltlich fachmännischer Messung und natürlich stromloser Zustand wenn angeschlossen wird.

für eine Messung braucht kein Mensch einen super "Elektriker" sondern einfach nur ein Multimeter.... Und solche Belehrungen wie deine Erste braucht auch kein Mensch! Typischer Elektriker der seine Ausbildung zu Zeiten gemacht hat, wo Sepp Herberger noch Tore geschossen hat.... gut das es uns vorlaute und durchaus besser qualifizierte Studenten gibt :)

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@Beliah

Und genau da liegt das Problem!

Du kannst vielleicht mit einem Multimeter umgehen, das setzt aber nicht voraus, dass das auch ein Laie kann (von abgeschossenen Widerstands- und mA-Bereichen habe ich schon genug gesehen).

Was Ausbildung betrifft: meine Ausbildung findet täglich statt und das Wissen das ich mir ursprünglich in der Ausbildung angeeignet habe ist ein minimaler Bruchteil dessen was ich heute brauche und da rede ich nicht von Hausinstallationen sondern von Maschinen und Anlagen mit 5000kW Anschlussleistung, Nieder- und Mittelspannungsantriebe, über 1000 SPS I/Os eine VME basierten Elektronik mit 1ms Zykluszeit bei 50 digital geregelten Servoventilen, die Grenzfrequenzen zwischen 100 und 150 Hz haben, und über 100 analoge und digitale Sensoren und alles über mehrer Netzwerkebenen vernetzt. Das alles natürlich nicht nur nach DIN/VDE sonder nach NEC, UL, CSA und anderen international Normen. Wenn du meinst, du kannst mit deinem Studentenwissen sofort voll mitmachen, dann wärst du der erste Akademiker in meiner Abteilung der nicht 2-3 Jahre braucht bis er so in der technischen Praxis steht, dass er ein Projekt selbstständig durchziehen kann.

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@Sorbas48

Abgesehen davon, als „vorlauter Student“ bist du überhaupt nicht qualifiziert!

Die Elektrofachkraft ist in Deutschland die Bezeichnung für eine Person, die aufgrund ihrer fachlichen (elektrotechnischen) Ausbildung, Kenntnisse und Erfahrungen sowie Kenntnis der einschlägigen Normen und Bestimmungen die ihr übertragenen Arbeiten beurteilen und mögliche Gefahren erkennen können soll.

Darüber hinaus gibt es die Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten und die elektrotechnisch unterwiesene Person (EUP).

Eine Person, die weder Elektrofachkraft noch EUP ist, ist ein elektrotechnischer Laie. Als solcher gilt übrigens auch ein Student der Fachrichtung Elektrotechnik

Siehe DIN/VDE 1000-10 2009-01 (2009 = lange nach meiner Ausbildung!!!) und Auszug hier:

http://www.elektrofachkraft.de/fachwissen/fachartikel/qualifikationen/eine-ausbildung-genugt-nicht/

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@Sorbas48

Ja großer Elektromeister!

Ich als (nur) Elektrostudent, mit absolut keinerlei Beziehung zur Praxis, werde mir demnächst zum wechseln einer Glühbirne in meiner Nachtischlampe, einen ausgesprochen qualifizierten Elektriker wie du es bist zu Rate ziehen. Schließlich habt ihr ja sonst nichts mehr zu tun wenn euch die ganzen (doofen und zu nichts taugenden) Akademiker die Arbeit wegnehmen. Gut das ich später in der Chefetage sitzen werde und mich um soetwas nicht kümmern muss...meine Qualifikation würde bei solch komplexen Problemen sicher nicht mehr ausreichen!

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@Beliah

Man merkt es, dass du mit deiner Ausbildung (speziell was Normen betrifft) noch nicht ganz durch bist.

Das wechseln einer Glühbirne, das tauschen einer Sicherung (oder wieder einschalten) erfordert kein Werkzeug und kann daher jederzeit von Laien ausgeführt werden!

Wenn du später ohnehin in der Chefetage sitzen wirst, warum kümmert dich das Problem überhaupt.

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Hallo Sorbas48 hier möchte jemand einen Rat zum einfach einer Lampe anklemmen. Nicht aber elektr. Wissen und Vermutungen erklärt haben!

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@Neuergast

das geht aber auch nur, "wenn es einfach geht" und die Installation einigermaßen einer Norm entspricht, was hier nicht der Fall ist. Damit gibt es Vermutungen, die man nur vor Ort mit Fachwissen zu Fakten machen kann.

Die Art der Fragestellung lässt zudem erkennen, dass technisches Fachwissen nicht im ausreichenden Maß gegeben ist (wie soll das auch jeder haben, dazu sind ja Fachleute da). Unter solchen Voraussetzungen ist es unverantwortlich einen Rat zu geben, außer den – eine Fachkraft damit zu beauftragen.

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@Sorbas48

Ich habe mich als Laie mal ein bisschen näher damit befasst. Ich habe mich aus Sicherheitsgründen dazu entschlossen, eine Lampe (Kunststoff) mit 2 Anschlüssen zu kaufen und an zu schließen.

Die Lampe, die ich anschließen wollte, besteht hauptsächlich aus Metall und deshalb sicherlich der PE Anschluss. Es ist eine ausgesprochene Deckenlampe, die Teile befinden sich unmittelbar untereinander.

Ich habe erfahren, das sich Elektriker weigern unter diesen Bedingungen solch eine Lampe an zu schließen. Sicherlich aus guten und verständlichen Gründen. Sicherheit ist mir auch lieber. Es ist bestimmt schon genug passiert (Unfälle, Brände).

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Ich habe immer nur die zwei Kabel (egal welche) in die Lüsterklemme gedreht und das graue Kabel außen vor gelassen. Die Lampen haben alle einwandfrei funktioniert. Aber die Sicherung vorher rausdrehen, sonst kann es unangenehm werden.

So einen Rat könnte ich nur nach exzessiven Drogenmissbrauch geben (da ich aber noch nie welche genommen habe, kann ich nicht einmal das garantieren)

Deine Aussage Ich habe immer nur die zwei Kabel (egal welche) in die Lüsterklemme gedreht zeigt von total fehlender Sicherheit.

Dass die Lampen funktionieren glaube ich dir, aber ob sie auch unter allen Bedingungen sicher sind ist eher ein Lotterieergebnis. Wir sprechen hier von Lebensgefahr, grober Fahrlässigkeit, fehlenden Versicherungsschutz und solchen Dingen!!!

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Hallo, L= +/Leiter; N= -/Null;PE= Potenzielle Erde. Also Du musst L + N aus der Decke mit Listerklemme an der Lampe verklemmen. Haste einen Phasenprüfer, kannste herausfinden welcher L = der Stromführende ist. Schalter aus, dürfte kein Strom anliegen. Andere Möglichkeit die Lichtsicherung im Sicherungskasten herausnehmen, hierbei ist die Phase nicht mehr feststellbar bzw. nur bei abgestellter Sicherung nicht feststellbar. Auf alle Fälle sollte man feststellen können, welcher Draht aus der Decke der Stromführende ist, eine Festlegung gibt es dabei nicht. Nach dem Motto: "Dreht er nach links ist alles in Ordnung, dreht er nach rechts ist auch nicht schlecht"

bitte gebt keine Ratschläge in Fachgebieten wo ihr euch (offensichtlich) nicht auskennt, wie dieser Beitrag redlich beweist.

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@Sorbas48

Bitte guter Freund, erklär mir mal was an meiner Erklärung falsch ist. Bitte lies hierzu die Frage nochmal und überprüfe dann Deine Antwort in wieweit sie Hilfreich war. Mein letzter Satz war aufmunternt scherzhaft gemeint!

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@Neuergast

bei Wechselstrom gibt es keinen +/Leiterund keinen - Leiter. Den Stromführenden misst man mit einem Duspol und nicht mit einem Lügenstift und wenn es einem PE = Schutzleiter (und kommt von protective earth, nicht von Potenzielle Erde) Anschluss gibt, gehört er auch unbedingt und richtig angeschlosse --- davon steht kein Wort in deiner Beschreibung.

Die Formulierung: Andere Möglichkeit die Lichtsicherung im Sicherungskasten herausnehmen, hierbei ist die Phase nicht mehr feststellbar bzw. nur bei abgestellter Sicherung nicht feststellbar. stiftet nur Verwirrung, weil sie im Zusammenhang steht, wie man den Stromführenden finden könnte, dafür fehlt die Aufforderung, den Stromkreis für die Anschlussarbeiten stromlos zu schalten.

Den letzten Satz habe ich sehr wohl als scherzhafte Formulierung erkannt und gar nicht ernst genommen.

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@Sorbas48

He, was man alles falsch machen kann, der Potentialausgleich mit neutraler Erdung war für "PE" gemeint und hat nichts mit Potenziell zu tun. Falscher Zungenschlag, im übrigen gehe ich davon aus, das jeder handwerklich Begabte eine Deckenlampe anklemmen kann.

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@Neuergast

Potentialausgleich und PE sind aber auch unterschiedliche Dinge!

Unter PE versteht man das grün/gelbe Erdleitersystem innerhalb einer Kunden-Anlage allgemein, bis zum Punkt im Kundenverteiler wo er mit dem N zusammengeführt wird und so zum PEN wird, wie er vom Energieversorger an die Kundenanlage übergeben wird.

Unter Potentialausgleich versteht man den sogenannten „Haupterdungsanschlusspunkt“, eine kurze Erdungsschiene (es gibt dafür eine ganz spezielle Ausführung mit einer Kunststoffabdeckung), die üblicherweise knapp unterhalb der elektrischen Verteilerstation montiert ist. Zu dieser Schiene werden alle metallisch leitenden Systeme (wie Wasserleitungen, Heizung, Gasinstallation usw.) der Fundament-Erder und andere Erdungseinrichtungen verdrahtet und außerdem gibt es eine Verbindung (16mm²) zum PEN Anschlusspunkt in der Kunden-Verteilerstation

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@Sorbas48

Danke für Deine Ausführungen, ich kann davon ausgehen, das wir von der gleichen / selben Sache sprechen. Leider ist der Disput für die Fragestellerin nicht relevant, da sie nur fragte, wie sie ihre Lampe anklemmen kann. Und in den eigenen vier Wänden ist doch jeder für sein Handeln selbstverantwortlich. Demnach ebenso wie theoretische Hilfestellung von Außen umgesetzt werden.

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