Wohnwagen stark beschädigt durch fehlende Verkehrssicherungspflicht - Hilfe! :(

3 Antworten

Eine Reparatur ist sicherlich möglich. Falls ihr eine Vollkaskoversicherung habt, zahlt diese den Schaden. Aus Deiner Fragestellung erschließt sich mir nicht, wieso der Grundstückseigentümer für den durch Deinen Bruder verursachten Unfall schadenersatzpflichtig sein soll. Aus dem Umstand, dass der Weg Schlaglöcher aufweist, oder dass die Strassenlampen nicht funktionieren, lässt sich keine Vernac hlässigung einer Verkehrssicherungspflicht ableiten. Vielmehr hat der Fahrer so zu fahren, dass er Zusammenstöße mit irgendwelchen Hindernissen vermeidet. Scheint ihm der Weg unbefahrbar, so darf er ihn eben nicht befahren. Von daher sehe ich wenig Erfolgsaussichten für eine eventuelle Schadenersatzklage. Unter euch Brüdern könntest Du eventuell als Miteigentümer von dem Unfallfahrer, der hier offenbar versagt hat, verlangen, dass er Dich von den Reparaturkosten freihält (falls keine Vollkasko vorhanden ist). Im Übrigen gehe ich davon aus, dass ihr von den eingesparten Vollkaskobeiträgen natürlich locker die Reparaturkosten bestreiten könnt...

@ SgtMiller:

Vielen Dank erstmal für die Antwort, auch wenn diese ziemlich untreffend formuliert worden ist. Sorry, dass ich das mal so sage, aber teilweise hab ich das Gefühl, dass hier einfach nur dämliche Behauptungen auftreten ohne dabei den Hintergrund zu kennen! Nicht böse gemeint, aber ich komm gerade auf 180 wenn ich den teilweise blödsinnigen Text lese!

Klar, war das nicht wirklich eine gute Idee auf das Grundstück zu fahren und hier vielleicht noch ein paar Infos zur Gesamtsituation bzw. Sachverhaltsdarstellung:

Dem Carport - Vordach ist nichts passiert, da es sich um massive Stahlträger mit eingelassenen Drahtglasscheiben handelt. Hier ist nur von der Glasscheibe ein Teil von ca. 10 x 3 cm herausgebrochen. Die anderen Scheiben der Carports sehen aber auch nicht besser aus (Risse oder ganz herausgebrochen) somit ist nichts passiert. Die Vordächer ragen in den Verkehrsraum hinein und sind weder mit Markierungen kenntlich gemacht noch mit einem Hinweis zur lichten Höhe (Verkehrsschild, was man von Brückenunterführungen kennt). Der Wowa ist meines Wissens 2,60 Meter hoch, so dass man sich bei entsprechender Beschilderung hierauf hätte einstellen können.

Zu Deiner Info, „trainiert“ wurde auch schon im Rahmen eines ADAC – Wohnwagen – Kurses. Der Wohnwagen wird fast jedes WE für 2 * 140 Kilometer bewegt, insofern ist hier fast Routine drin. Deine zynische Bemerkung dazu kannst Du Dir also schenken, ich würde Dich sicher auch nicht mit sinnlosen Kommentaren vollschwallen, wenn Du Deinen PKW aus irgendwelchen Grund auch immer irgendwo gegensetzt!

„Den Vogel schieß ich mit Sicherheit nicht ab“ zumal es ja rechtens ist eine Frage bzgl. der Haftung zu stellen. Zumal es anscheinend doch Unterschiede zwischen Haftung im Betriebsgelände und Privatgrundstück gibt (so jedenfalls meine ersten Recherchen). Die dämliche Vermutung „Vermutlich durftet Ihr dort nicht mal durchfahren“ laß ich mal ganz unkommentiert, zumal Du hier Sachen andichtest ohne den Sachverhalt zu kennen. Das Grundstück kann ich solange befahren, solange die darauf befindlichen Werkstätten geöffnet haben und auch hinterher. Hier ist nichts mit Verbotsschildern oder dergleichen geregelt! Und das Thema Schadenersatz werden in den nächsten Tagen Juristen klären.

@ suzisorglos: Eine Vollkasko gibt es leider nicht. Wir prüfen aber ab nächstes Jahr eine zu machen. Die Frage der Haftung werden wir noch juristisch prüfen lassen. Wie o. g. scheint es doch einen Unterschied zwischen „Privatgrundstück“ und „Betriebsgelände“ zu geben – was eben zu prüfen wäre. Wenn die Juristen die Sache ähnlich sehen wie Du werden wir das natürlich so akzeptieren müssen. Für uns steht auf jeden Fall der Aufbau des Wowa im Vordergrund und wir hoffen da gute und effiziente Hilfe zu bekommen (hab heute schon die ersten Connections geknüpft). Falls jemand noch Tipps zur fachmännischen Schadensbeseitigung geben kann, sind wir natürlich offen für alles.

Dazu fällt mir jetzt fast nichts mehr ein.

Jedenfalls nichts mehr was ich öffentlich äußern würde. Aber eins noch, hat Euch der Jurist den Ihr beauftragt habt nicht doch ein bischen belächelt ?

0
@SgtMiller

Hm, dann erzähl doch mal was Du öffentlich äußern würdest - scheib mich gerne auch privat an!

Warum nicht? Schiss? Belächelt wieso? Weil jemand zu doof war seiner Sicherungspflicht als Eigentümer nachzukommen?

Glaub mir, ich habe in anderen Forums hierzu gelesen und meine eigene Meinung gebildet. Und wenn jemand meint, dass man ein Monat nach dem Vorfall hier große Töne spucken kann, kann er das gerne machen - wird aber nur noch einer interessiert darüber lachen - nämlich der Tread - Ersteller ;)

Also, lieber "SgtMiller" verschende Deine Kraft nicht und bleib entweder cool bzw. bleib sachlich und erzähl hier Sachen, die einen weiter bringen oder bleib ruhig, ok?

Der Wohnwagen ist wieder aufgebaut und der Sachverhalt (fast) aus der Welt geschafft, also wenn dann bitte ich um ordentliche Antworten und nicht so billige Antworten, die einen nicht weiter bringen wie "SgtMiller" schrieb!

Wirklich "großes Kino" die Antwort von "SgtMiller" nach meinem Text nur so ein lächerliches Sätzchen zu schreiben. Fehlen die Argumente oder geht Dir die Puste aus?

Ich hab keine Probleme mit Leuten das Problem FACHMÄNNISCH zu lösen, aber kann dabei auf alle lächerlichen und billigen Beiträge (die mich nicht weiterbringen verzichten!!!!).

0

Sorry, aber wenn Euch alle diese Tatsachen schon vorher bekannt waren seid Ihr schon ganz schön dämlich ! Und wenn der Bruder nicht mit einem Wohnwagengespann fahren kann hätte er das mal besser vorher trainiert.

Den Vogel schießt Du aber echt mit der Frage ab den Carport Besitzer belangen zu wollen.

Vermutlich durftet Ihr dort nicht mal durchfahren.

Rechtlich gesehen steht dem Carport Besitzer Schadensersatz zu, für den Schaden den der Bruder verursacht hat.

Was möchtest Du wissen?