Wohnwagen renovieren - Eigenkonstruktion Etagenbett...?

3 Antworten

Schimmel? Wohnwagen sind oft undicht. Da würde ich zuerst mal nachschauen. Sonst machst du dir vielleicht sehr viel Arbeit und nachher lohnt es sich garnicht.

ach... ich will aber die komplette vorhandene Konstuktion dort rausreißen. Sollte kein Problem sein, oder??? Also die beiden aufklappbaren Bänke meine ich...

Baubericht:

Zu Anfang habe ich den Rahmen in der Größe des späteren Bettes gebaut. Ich habe mich bei mir an die Maße der vorhandenen Matratze des Klappbettes gehalten. Der Rahmen wurde aus Vierkantholzprofilen (ich glaube es war ca 40x6 im Hochkantvormat) verschraubt und verleimt. Dazwischen kam ein Gitter aus den gleichen Leisten. Diese sind in den Kreuzungspunkten ausgeklinkt (siehe Skizze) Alle Teile wurden verleimt und verschraubt. An die Längskanten habe ich Bettenwangen geschraubt. Diese sind aus Spanplatten (Regalboden aus dem Baumarkt) die mit der Dekorfolie beschichtet ist. Ich habe mir eine breite Platte längs durchsägen lassen, weil es die schmalen Bretter nicht so lang gibt. Die Sägekanten sind mit Kantenumleimer umleimt. Über die Schraubenköpfe habe ich Kunststoffabdeckkappen gesteckt. Die Bretter (Wangen) sind ca 8 cm höher als das Rahmenprofil. Ca 6 cm habe ich oben überstehen lassen, damit die Matratze nicht seitlich verrutscht. 2 scm stehen nach unten über. Oben, da wo die Matratze aufliegt, ist eine Sperrholzplatte verschraubt. Für unten habe ich eine beschichtete Hartfaserplatte genommen – sieht halt besser aus, als wenn man auf Sperrholz sieht wenn man im unteren Bett liegt. Dann kam das Gestell bzw. die Füße. Die Pfosten gehen bis auf den Fahrzeugboden und bestehen auch aus Kanthölzern. Hier aber im dickeren Format. Die beiden Pfosten am Fuß- und am Kopfteil des Bettes sind noch mit einer Querstrebe ganz oben verbunden (verschraubt). Im sichtbaren Bereich habe ich die Hölzer umlaufend mit Folie beklebt. Um mit dem Gestell der Sitzbank nicht in Schwierigkeiten zu kommen, sind die Pfosten dort etwas ausgeklinkt. Hier aber darauf achten so wenig wie möglich wegzunehmen. Schließlich müssen die Pfosten das Bett und den Schläfer tragen….. Die Pfosten sind so wenig wie möglich mit dem Wohnwagen verbunden. Nur unten am Sitzbankrahmen verschraubt. Ich habe allerdings zusätzlich noch an den Seitenwänden verschraubt. Kommt das Bett mal wieder raus, dann kann ich die Schraubenlöcher noch mit Abdeckkappen wieder verschließen. Auf die Pfosten kam dann das vorbereitete eigentliche Bett und wurde an den Pfosten verschraubt. Nun stellte sich die Frage der Absturzsicherung und des Aufstiegs. Da mein neues Bett tiefer war als das original Klappbett, habe ich mich entschieden selber eine Leiter zu bauen. Hier habe ich Kanthölzer mit Dekor Umleimt. Dazu musste ich jedoch den Umleimer für Küchenarbeitsplatten nehmen, da die Umleimer breiter sind als die „normalen“ für Regal und Möbelplatten. Die Sprossen sind aus Alurohr – die Auflagen für die Sprossen habe ich mit dem Forstnerbohrer eingebohrt. (Sacklöcher nicht durchgebohrt) Die Leiter wurde auch im verdeckten Bereich mit Winkeln am Sitzrahmen verschraubt. Die Absturzsicherung ist auf die gleiche Weise entstanden. Ich wollte nicht unbedingt das werksseitige Netz behalten. Fand ich irgendwie unpraktisch. Zum Heckfenster hin besteht die Absturzstange aus einer Duschstange, die man mit einer Feder zwischen die Wohnwagenwände abspannen kann.

http://www.campen.de/wohnwagen/5473-etagenbett-selber-bauen-2.html

Vielen Dank schon mal... hat sehr geholfen

0

Was möchtest Du wissen?