Wohnungsübernahme beim Tod der Eltern

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Nach deutschem Recht tritt der Erbe - sofern er das Erbe annimmt! - mit allen Rechten und Pflichten in die Verträge des Verstorbenen ein. Daher muss im umgekehrten Fall - wenn also die Wohnung nicht benötigt wird - dennoch die normale Kündigungsfrist (i.d.R. 3 Monate) eingehalten werden. Aus diesem Grund ist das Begehren des Vermieters unzulässig; eine Kündigung des Vertrages bzw. Umschreibung ist bei Vorlage des Erbscheins nicht notwendig.

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Ergänzung: Wie toedti2000 richtig angemerkt hat, hängt diese Rechtslage u.a. vom Beginn des Mitervertrags ab (also davon, ob der Vertrag nach der alten Fassung des § 569 BGB abgeschlossen wurde). Davon dürfte hier aber auszugehen sein.

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Soweit haben fiele ihre Meinung,dein Freund hat vergessen sich nach dem Tod des Vaters,im Mietvertrag eintragen zu lassen,zwar erbt er den Mietvertrag,kann aber solange drin wohnen bleiben,bis der Vermieter den Vertrag kündigt(Kündigungsfrist)und das sind in dieser Lage(Mietdauer) 9 Monate,und dann kann der Verm.die Wohn.kündigen,wenn er ein trieftigen Grund vorlegen kann,was kaum möglich ist.

Stirbt der Mieter, ist das Mietverhältnis damit nicht automatisch aufgehoben. Entweder treten andere Familienmitglieder in das Mietverhältnis ein, oder es wird mit überlebenden Mitmietern oder den Erben fortgesetzt.

Kinder, die im gemeinsamen Haushalt leben, treten mit dem Tod des Mieters in das Mietverhältnis ein. Wenn kein Familienangehöriger in das Mietverhältnis eintritt und sonst niemand den Mietvertrag fortsetzt (z.B. bei einem allein stehenden Mieter), wird das Mietverhältnis mit dem Erben fortgesetzt. Dieser hat jedoch das Recht, das Mietverhältnis mit einer Frist von 3 Monaten zu kündigen. Die Kündigung muss innerhalb eines Monats erfolgen, nachdem der Erbe vom Tod des Mieters und davon Kenntnis erlangt hat, dass kein anderer das Mietverhältnis fortführt.

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