Wohnungslos Verlust durch das Jobcenter?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Trotz einer aktuell laufenden RäumungsUfforderung darfst Du Deine Wohnung dennoch weiter bewohnen, wenn das Jobcenter nun unmittelbar sömtliche säumigen Mietzahlungen an den Vermieter überweist zum vollen Ausgleich des Mietzins-Kontos einerseits, und danach mindestens 24 Monate dahingehend keinerlei Rückstände mehr auftreten.

Wenn das Jobcenter die vollen Mietkosten ( KM / NK + Hzg ) bislang in voller Höhe trug und jetzt zudem nacherstattete , hast Du selbst keinen Anspruch auf etwaige Rückerstattungen daraus aus der alten Jahres - Endabrechnung. 

Was durch (reine) Schuld des Jobcenters hier die letzten Monate an Mahn- / und ggf. Verfahrenskosten direkt durch den Vermieter angemeldet wurde, müsste das JC auch selbst tragen, wenn DICH selber an diesem Missstand keinerlei Schuld träfe.

Hallo Marcus040,

Du bist in einer schwierigen Situation, aber sie ist nicht aussichtslos.

Wenn Du Deinen Vermieter von dem Geld zur Lebensführung überzahlt hast, weil er jetzt die Mietkosten nochmals komplett vom Jobcenter nachgezahlt bekommt, kannst Du es selbstverständlich zurückfordern. Es war ursprünglich für Deinen Lebensunterhalt gedacht und steht Dir daher zu.

Was eine neue Wohnung angeht, würde ich dringend nochmal mit dem Sachbearbeiter beim Jobcenter reden, ob sie Dir in der Sache helfen können. Oft kennen die Mitarbeiter Ansprechpartner bei der Stadt/Gemeindeverwaltung oder Hilfsorganisationen, die Sozialwohnungen oder städtische Wohnungen für Notfälle vermitteln können.

Je nachdem wieviel Zeit Du jetzt noch bis zum Auszug hast, kannst Du Dir natürlich auch über den Wohnungsmarkt in Zeitungen/Internet eine neue Wohnung suchen, die in der Preislage für ALG2 Empfänger liegt. Wenn Du dem Vermieter eine Bestätigung des Jobcenter vorlegen kannst, dass sie die Kosten übernehmen, wird ein Mietvertrag oft kein Problem sein.

Schildere dem Jobcenter, dass Dein Vermieter Dir wegen dem Zahlungsverzug gekündigt hat. Dafür muss Dir ja eine Kündigung vorliegen, die Du als Nachweis einreichen kannst.

Alles Gute!

Das die Umschulung bewilligt wird kannst du lange warten, denn das kannst du vergessen. Du musst das Zepter selber in die Hand nehmen und einen normalen Ausbildungsplatz finden ohne Jobcenter. Also duale Ausbildung und keine Umschulung. Das selbe habe ich auch gemacht, da vom Jobcenter nie was kam. Bin jetzt 36

Ich gehe mal davon aus, dass du dich viel zu spät beim Jobcenter gemeldet hast. Die Wohnungskündigung ist berechtigt. Nach 2 Monaten Rückstand schon!

Marcus040 07.07.2017, 08:06

Nein, es wurde alles pünktlich abgegeben. Kurz nach dem ich den Antrag auf harz4 gestellt hatte kam die Räumungsklage rein. Diese habe ich am nächsten Tag eingereicht und einen Antrag auf ein Darlehen gestellt. In der räumungsklage geklagt stand ja "ich habe 2 wochen zeit die Wohnung zu verlassen" das Jobcenter ging davon aus ich sei nach diesen 2 wochen wirklich dort raus. Ich musste alles erneut abgeben usw.. Vermieter Bescheinigung einreichen und dennoch hat sich das alles in die Länge gezogen. War mehrmals persönlich dort und habe den klar gemacht ich wohne immer noch dort. Zwei mal ein Schreiben bekommem "ihre Miete werden wir Ihnen als Nachzahlung überweisen" als nach ein paar Tagen immer noch nichts kam - bin ich hin und mir wurde gesagt "es muss weiterhin geprüfte werden wo ich denn wohne.. 

Also das klassische arbeitsverhalten vom Jobcenter wie man es so oft hört. 

Schlamperei durch Mitarbeiter.. ich spreche bei Person X vor, Person Y bearbeitet, Person Z müsste es bewilligen geht mitten drin in Urlaub und Vertreter Q macht weiter.. iwann weiß niemand mehr was sache ist.

0
Paulina42 07.07.2017, 09:58

Aha, dann hast du aber vorher schon geschlammpt mit den Mietzahlungen! Dann kann der Jobcenter da nichts für! Denn du warst ja offensichtlich schon während des ALG 1 bezuges säumig.

0

Was möchtest Du wissen?