Wohnungskauf wenn Eigentümer nur vorgemerkt im Grundbuch

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3 Antworten

Im Grunde genommen ist es egal, welcher Notar hiertätig wird. Ihr könntet genauso gut beim ""Verkäufernotar" Eure Wünsche einbringen bezüglich Abwicklung über ein Notaranderkonto. Ein Notar ist zu Neutralität beiden Seiten gegenüber verpflichtet,. Vorschlag: bringt Eure Wünsche bezüglich Absicherung beim "Verkäufer-Notar" ein und geht dann mit dem Kaufvertragsentwurf zu einem Notar Eures Vertrauens und laßt Euch ggf. dazu noch gesondert beraten (das wäre dann auf Eure Kosten, geschätzt Beratungshonorar vielleicht 100 EUR, aber dann hier nur auf Eure Interessen abzielend.)

7Pauline 18.10.2012, 14:24

Danke für die etwas beruhigende Antwort. Auf jeden Fall werden wir den Kaufvertrag unserem Notar zeigen.

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Es ist schwierig deine Frage zu finden. ;-)

Egal. Wie dir einige andere User hier schon mitgeteilt haben, ist es tatsächlich völlig egal, zu welchem Notar du gehst. Ein Notar wäre ziemlich dämlich, wenn er seine bequeme und fürstliche Existenz aufs Spiel setzen würde und seine Neutralitätspflicht verletzen würde, nur um jemanden einen Gefallen zu tun, zumal ich nicht erkennen kann, wem das etwas bringen sollte. Ihr müßt euch mit dem Verkäufer einigen. Der Notar hat nur die Funktion das in grundbuch- und schuldrechtlichen geordneten gesetzlichen Rahmen zu Papier zu bringen. Zu deutsch: Er hilft euch bei der Formulierung und sagt, was gesetzlich zulässig ist und was nicht.

Selbstverständlich wird der an den Notar bezahlte Kaufpreis auf ein Anderkonto des Notars gezahlt. Alles andere wäre dem Notar verboten. Das Geld bleibt dort dann so lange liegen, bis alle Bedingungen des Kaufvertrages insoweit erfüllt wurden, wie der Kaufvertrag dies zur Auszahlung des Geldes vorsieht.

Ansonsten habe ich in deinem Text nichts gefunden, was du noch wissen willst.

7Pauline 19.10.2012, 11:17

zu allererst: Danke für Deine Antwort, sie ist sehr hilfreich und beruhigend .-)

Ja, meine Frage ist schwer zu finden, es geht mehr um ein Gefühl, wachsam zu sein zu müssen.

Wie es scheint geht es dem Verkäufer vor allem um eine möglichst schnelle und unkomplizierte Abwicklung, dafür kann es natürlich viele gute Gründe geben, lt. Aussage des Maklers möchte er deshalb den Notar betrauen, der den "Fall" kennt.

Der Verkäufer wird nun bei seinem Notar den Kaufvertrag in Auftrag geben (und die Kosten dafür übernehmen). Wir bekommen diesen dann zugeschickt , damit er von unserem Notar geprüft werden kann (diese Kosten übernehmen wir). Dadurch haben wir die Sicherheit, dass die Konditionen stimmen und hier alles in geordneten Bahnen läuft.

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Puh, langer Text und schwierige Situation. Ich bin zwar Laie, aber ich sage dir mal, was ich davon halte. Die Idee mit dem Treuhandkonto beim Notar ist unbedingt ein MUSS würde ich sagen - nicht dass am Ende noch ein böses Erwachen kommt.. Als ich meine Wohnung gekauft habe, gab es darauf auch noch eine sogenannte Grundschuld darauf vom Vorbesitzer - die musste erst geklärt werden und so lange wurde das Geld vom Notar verwaltet. Oder will der Verkäufer das Haus erst mit dem geld von euch kaufen? Wäre seltsam. Überhaupt finde ich es seltsam, warum jemand ein wie es scheint, erst kürzlich erworbenes Objekt gleich wieder los werden will. Seid ihr sicher, dass mit der Wohnung wirklich alles in Ordnung ist? Also nicht das irgendwelche unvorhergesehenen Schwierigkeiten auftauchen. Ist die Bausubstanz noch OK?

Kann es sein, dass der Notar Druck auf den Verkäufer ausübt? Hat der Verkäufer evt. eine private Vereinbarung mit dem Notar?

Nun zu deinen Fragen. Kann sein, dass die eine Vereinbarung haben (allerdings ist das nur Spekulation). Vor allem weil das mit dem Verkäufer seltsam ist. Man kann ja nichts verkaufen, was einem nicht gehört. Kennt ihr den Grund für den Verkauf? Klar kann es sein, dass der Verkäufer lieber den Notar haben will, der die Situation kennt. Aber ich finde das Ganze schon etwas seltsam. Wenn ihr es euch leisten könnt, dann nehmt noch einen anderen notar hinzu - besser als später auf einem großen Schaden zu sitzen :/.

7Pauline 17.10.2012, 16:36

Danke, das sind alles sehr vernünftige Gedanken! LG Pauline

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babslouise 18.10.2012, 08:55

Das ein Eigentümer (Erwerber einer Immobilie) noch nicht im Grundbuch steht, kommt häufig vor. Aufgabe des Notars ist es, dafür zu sorgen, dass die Eigentumsübertragung (mit allen erforderlichen Grundbucheintragungen) beim Immobiliengeschäft entsprechend "läuft".

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