Wohnungskauf Teilungserklärung beschaffen

6 Antworten

50 Cent pro Seite sind angemessen! Da auf diese Urkunde auch im Kaufvertrag Bezug genommen wurde und dies auch in Ihrem Grundbuchauszug vermerkt ist, können Sie eine Abschrift der Urkunde auch bei dem Notar beantragen, bei dem diese beurkundt wurde.- könnte teurer werden. Der Voreigentümer bzw. Verkäufer sollte Ihnen diese Urkunde aber vor der Beurkundung Ihres eigenen Kaufvertrages vorgelegt haben; immerhin haben Sie sich im Kaufvertrag den Bestimmungen dieses recht umfangreiches Papiers unterworfen. Es wäre eine Katastrophe, wenn Sie im Nachhinein hier Dinge entdecken, die Ihnen überhaupt nicht schmecken, wie z.b. die jetzt vom Veraalter erwartete Gebühr!

Wende Dich an den Notar und frage nach der Teilungserklärung. Ich nehme an der Hausverwalter will sie nicht verkaufen, sondern die Kopierkosten pro Seite. Frage ihn, ob er Euch die Teilungserklärung zwecks selber kopieren überläßt.

Sie hätten die Teilungserklärung vom Verkäufer bekommen können! Warum haben Sie nicht danach gefragt? In dieser Erklärung stehen auch viele wertrelevante Sachen. 50 Cent pro Seite sehe ich auch eher als Kostenbeitrag für Aufwand und Kopierkosten - dafür würde ich keine Gerichtsverfahren starten...

Umbau Eigentumswohnung Gemeinschaftseigentum WEG Recht

Hallo zusammen,

ich hätte eine Frage zu folgendem Sachverhalt.

Mehrfamilienhaus -> 7 Wohnungseigentümer

Wir sind Eigentümer der Wohnung in der 2. Etage und überlegen, ob wir die Wohnung unter uns (1. Etage) erwerben, um die Wohnungen zu einer Wohnung umzubauen.

Hierzu haben wir uns überlegt, dass wir die 2 untereinander liegenden Balkone auf der Rückseite des Hauses miteinander verbinden. Hier bietet es sich an, aus den Balkonen -> 2 Balkonwintergärten zu machen und dann mit einer Wendeltreppe von der einen in die andere Wohnung zu verbinden.

In der Teilungserklärung sind die Außenfassade und die Fenster als Gemeinschaftseigentum gekennzeichnet. Außerdem würde sich das Gesamtbild/Außenbild des Mehrfamilienhauses ändern. Unser Hausverwalter sagte mir, dass alle Eigentümer beim Notar erscheinen müssen, damit die Änderungen eingetragen werden können und es muss jeder Eigentümer die Änderung persönlich unterschreiben.

Folgende Fragen habe ich dazu:

**1. **Was genau wird beim Notar geändert ? Teilungserklärung/Grundbuch ?

**2. **Können wir die Änderungen beim Notar schon beauftragen, wenn wir noch nicht Eigentümer der Wohnung im 1. Stock sind ? Ansonsten müsste ich ja das Risiko beim Kauf der Wohnung eingehen, dass evtl. der Umbau nicht genehmigt wird !?

**3. **Wie muss ich jetzt weiter vorgehen ?

...zur Frage

Termin beim Notar - Kredit steht noch nicht

Wie sollte es ablaufen? Notartermin steht schon fest für Wohnungskauf. Die Bank hat Unterlagen zugeschickt, aber nicht komplett und es fehlen noch Details.

Außerdem steht im vorläufigen Kaufvertrag kein Datum, wann die Wohnung bezogen werden kann, derzeit noch im Rohbau. Es steht nur das Datum, wann bezahlt werden muss.

Kann man unter diesen Umständen beim Notar unterschreiben? Hat jemand Erfahrung?

Besten Dank.

...zur Frage

Änderung der Teilungserklärung - Zuständigkeit

Sehr geehrte Damen und Herren, ich hole etwas in der Fragestellung aus, um die Situation korrekt zu erläutern: wir sind Eigentümer einer Dachgeschosswohnung in einem Haus (Baujahr 1908) mit 4 Eigentümerparteien. Der Kauf der Wohnung war bereits im Jahr 2006. Die Teilungserklärung, die uns ( und den anderen Parteien) beim Kauf der Wohnung gegeben wurde, ist fehlerhaft in folgenden Punkten: 1. Für die Wohnung eines Miteigentümers wurde eine Treppe von der Wohnfläche abgezogen, die nicht existiert. 2. bzgl. unserer DG-Wohnung wurde das letzte Treppenpodest durch eine Eingangstür abgetrennt, um 2 Wohnungen zu einer abgeschlossenen Einheit zu verbinden, dieser entstandene Wohnungsflur ist nicht eingetragen, theoretisch kann ein Miteigentümer verlangen, dass die Tür wegkommt. 3. Der über der DG-Wohnung befindliche Spitzboden, der von einem Zimmer der Wohnung mittels Treppe erschlossen wurde wie folgt behandelt: In der Teilungserklärung war er als Gemeinschaftsfläche ausgewiesen. Da wir beim Kauf erwirken wollten, dass der Spitzboden zu unserer Wohnung gehört bzw. ein Sondernutzungsrecht vorgesehen wird, haben wir dies im Zuge der Kaufverhandlungen angesprochen. Im Kaufvertrag steht nun folgendes: .."Die Erschienen sind sich darüber einig, daß zum Kaufgegenstand ein Spitzboden gehört, der ausschließlich vom Eigentümer der Dachgeschoßwohnung genutzt werden soll (...) Der Notar wies die Erschienenen darauf hin, daß die Teilungserklärung hinsichtlich des Spitzbodens (....) geändert werden muß." Leider steht nicht dabei, wer die Teilungserklärung zu ändern hat ! In der Teilungserklärung, die unserem Kaufvertrag beigelegt wurde (nur als Kopie, kein beglaubigtes Original), ist er quasi gar nicht berücksichtigt ( keiner Wohnung zugeordnet und auch nicht als Gemeinschaftseigentum gekennzeichnet). Die anderen Miteigentümer (die früher gekauft haben als wir) haben in ihren Teilungserklärungen jedoch noch die Eintragung als Gemeinschaftseigentum! SO, jetzt zu meiner eigentlichen Frage: Unsere Miteigentümer wollen, dass die Teilungserklärung geändert wird. Sie argumentieren, dadurch das wir im Dachgeschoss bei Verkauf oder Umbau des Spitzbodens ein rechtliches Problem haben, sind wir dafür verantwortlich und sollen deshalb die gesamten Kosten alleine tragen. - Ist das so in Ordnung, oder müssen wir die Änderungen von der Eigentümergemeinschaft finanzieren (oder sogar vom ehemaligen Eigentümer)? - Welchen Kostenumfang muss man dafür einkalkulieren?

Vielen Dank für die Unterstützung !

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?