Wohnung vermieten an Arbeitslose?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Die holen sich eben lieber die äußerlich piekfeinen Leute ins Haus, die sich ebenso oft wie Hartz-Empfänger als Dreckschweine und Mietnomaden entpuppen. Vom Alkohol ganz abgesehen, man würde sich wundern...

DH!!! Das ist die Wahrheit. Leider werden mithilfe der Medien (insbesondere Privatfernsehen) fast alle Hartz4-ler als grundsätzlich arbeitsscheu, ungepflegt, Messie, Mietnomade oder als chronischer Alkoholkonsument dargestellt. Ein Skandal, all diese Menschen in einen Topf zu werfen!

0

Ich bin privater Vermieter einer Wohnung und habe im Internet gelesen, dass die Kostenübernahme durch das Amt vom Mieter stillschweigend zurückgenommen werden kann. Das verunsichert mich. Trotzdem habe ich bereits Besichtigungstermine mit Päarchen vereinbart, bei denen beide oder  nur einer mir mitgeteilt hat, dass das Jobcenter die Mieter ganz oder hälftig übernimmt. Außerdem sind es Päarchen, bei denen die Frau schwanger ist, aber auch eine Alleinerziehende habe ich eingeladen. Die Miete sichert meine Altersversorgung, denn dafür habe ich die Wohnung gekauft und mit meinem verdienten Geld bezahlt. Ich persönlich gehe nicht davon aus, dass alle Hartz-IV-Bezieher schlechte Mieter sind. Wichtig ist ja auch der persönliche Eindruck, den die Interessenten bei der Besichtigung hinterlassen. Vom Papier her kann ich keinen Menschen beurteilen. Schwierigkeiten kann jeder im Leben haben und dann sollte man mit dem Vermieter reden. Ich persönlich glaube, dass eine offene und vertrauensvolle Kommunikation zwischen Mieter und Vermieter ungeheuer wichtig ist. Ich hatte bereits an ein Paar vermietet, bei dem sie vom Jobcenter Geld erhielt und er einen Job hatte. Es gab überhaupt keine Probleme. Die Miete kam pünktlich und und als die beiden sich getrennt haben, haben wir in Ruhe über eine Möglichkeit des Weiterbestehens des Mietverhältnisses mit ihr gesprochen. Auch von ihr kam im Anschluss weiterhin pünktlich die Miete. Ich glaube auch, dass Menschen mit festem Wohnsitz eher eine Arbeit finden, als Menschen, die dem potentiellen Arbeitgeber mitteilen müssen, dass sie erstmal bei Freunden oder Verwandten untergekommen sind. Und jeder hat eine faire Chance verdient!

Kommt immer drauf an, wo die Wohnung ist. Wir haben noch eine Einliegerwohnung im Haus - und es gibt nichts Schlimmeres als Mieter, die den ganzen Tag zuhause sind und Langeweile haben!

..traurig, wenn das ein Argument ist!

0
@ErsterSchnee

Was bitteschön stört Dich daran, wenn ein Mensch in seine Wohnung zu Hause bleibt? Es gibt auch Hartz4 Empfänger, die NICHT ihr Geld versaufen, sondern zu Hause Bewerbungen schreiben, per Telefon, sich über PC weiterbilden zwecks Stellensuche oder oder... Du kannst doch nicht alle in einen Topf werfen! Darüberhinaus wäre es mir egal, was mein Mieter macht (solange er ruhig ist, die Miete zahlt und da Eigentum pfleglich behandelt )- ist doch alles okay.

0
@futureworld

Habe ich irgendwas von Geld versaufen geschrieben?

Fakt ist (und das zeigt einfach die ganz normale Lebenserfahrung), daß Leute, die den ganzen Tag zuhause sind, dazu neigen, anderen (platt gesagt) auf die Nerven zu gehen, weil sie selber Langeweile haben.

Im übrigen kann jeder Mensch in seiner Wohnung so lange rumsitzen, wie er möchte - aber halt bitte nicht in meiner.

0
@ErsterSchnee

Genau aus solch banalen Gründen bekommen Bedürftige keine oder nur überteuerte Wohnungen.

Wenn die Leute zuhause sind, weshalb sollen sie dir auf die Nerven gehen? Kann es sein das Du von Haus aus Voruteile hast?

Ich bin auch den ganzen Tag zuhause, z.T. aus gesundheitlichen Gründen aber auch weil mir das Geld fehlt öfters rauszugehen.

ABer ich arbeite von zuhause aus. Ist das vielleicht nicht gut?

0

Was möchtest Du wissen?