Wohnung vermieten - aber was ist, wenn der Mieter Wasser ohne Ende verbraucht?

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4 Antworten

Sie können Warm- und Kaltwasserzeähler installieren und diese Werte genau erfassen. Den Strom meldet der Mieter selber an. Für die Umlagefähigen Kosten vereinbaren sie mit dem Mieter neben der kayltmiete einen angemessenen monatlichen Abschlag. Einmal jährlich rechnen Sie dann genau mit dem Mieter ab.

Dass ein Mieter ohne Zahlung verschwindet, kann vorkommen. Dann müssen Sie seine neue Anschrift feststellen lassen und auf die Zahlung klagen.

Scheuen Sie solches Risiko, verkaufen Sie die Wohnung oder nehmen einen Leerstand in Kauf.


Wie kann ich mich da schützen? :(

Gar nicht. Grundsätzlich sind Betriebskostenabrechnungen zu erstellen, sofern Vorauszahlungen vereinbart worden sind.

Reichen die Vorauszahlungen für Warmwasser nicht aus, muss der Mieter eben nachzahlen.

Letztendlich kann das auch bei der Miete passieren.

In dem Fall bleibt nur der Rechtsweg.

Zu solltest vor Vertragsunterzeichnung aber eine Vorvermieterbescheinigung einfordern. Wenn der Mieter schon in dem vorherigen Mietverhältnis negativ aufgefallen sein, würde ich auf einen Vertragsabschluss verzichten.

Eine Schufa-Auskunft wäre auch sinnvoll.

In dem man entsprechende Zähler installieren läßt, mit dem Mieter vertraglich monatliche Vorauszahlungen für Betriebskosten vereinbart und u. a. den Verbrauch darüber abrechnet.

Dafür wird eine Kaution eingerichtet, also der Mieter hinterlegt beim Vermieter zur Sicherheit einen Betrag, der bis zur dreifachen Monats-Grundmiete betragen kann. Zudem sollte der Mieter monatliche Abschläge für die zu erwartenden Heiz- und Wasserkosten bezahlen. Den Wasserzähler - jede Wohnung muss einen haben - kann der Vermieter alle paar Monate zur Kontrolle ablesen und wenn dieser sich in der Wohnung befindet, nach vorheriger Ankündigung.

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