Wohnung trotz 5 Jahresvertrag bei Nachwuchs kündbar?

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8 Antworten

Bitte den genauen Text der Klausel, erst dann ist guter (richtiger) Rat möglich. Es ist durchaus denkbar dass die Klausel unwirksam ist und damit die gesetzl. Kündigungsfrist von drei Monaten greift.

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Vorausgesetzt, die Befristung bzw. Kuendigungsverzichtsvereinbarung (was halt vereinbart wurde) ist wirksam, koennte hier durchaus ein sog. "berechtigtes Interesse" des Mieters vorliegen. Dann waere der Vermieter ausnahmsweise verpflichtet, einen vom Mieter "gebrachten" adaequaten Nachmieter zu akzewptieren oder er waere bei Ablehnung so zu stellen, als habe er akzeptiert.

Der Nachmieter muss dann aber wirklich die Wohnung mieten wollen (was im Ablehnungsfall durch den Vermieter vom Mieter nachzuweisen waere) und er muesste fuer den Vermieter objektiv akzeptabel sein.

Dass hier ein "berechtigtes" Interesse vorliegt und dies ggf. vom Gericht auch so gesehen wird, halte ich fuer recht wahrscheinlich. Schwierig duerfte es allerdings werden, im Ablehnungsfall nachzuweisen, dass der Nachmietinteressent die Wohnung auch wirklich gemietet haette. Ebenso liegt erhebliches Streitpotenzial in der Frage, ob der Nachmietinteressent vom Vermieter nun wirklich akzeptiert werden musste oder ob der Vermieter nicht vielleicht doch in der Person des Nachmietinteressenten liegende Gruende vorbringen kann, nach denen er diesen ablehnen durfte.

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Deine Freundin sollte ein Gespräch mit dem Vermieter vereinbaren und ihm persönlich von den Umständen erzählen .

Nicht nur ein Schreiben aufsetzen ,,

Bei einen persönlichen Gespräch fühlt der Vermieter das er respektiert wird und er wird sich bestimmt auf eine vorzeitige Kündigung einlassen .

Meine Schwester hatte auch mal so einen Vertrag mit ihren damaligen Verlobten ,,als dies dann in die Brüche ging ,,,sprach sie persönlich beim Vermieter vor und sie konnte kündigen ohne weiteren stress zu haben

ein Versuch ist es immer wert

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Kommentar von meinMeinung
03.07.2013, 06:38

ja, das ist immer ein guter erster Schritt.

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Nein, ist es nicht.

Man kann jedoch mit dem Vermieter sprechen, ob er einen nicht doch eher aus dem Vertrag entlassen kann.

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Kommentar von anitari
03.07.2013, 11:03

Vielleicht doch falls die 5jährige Mietbindung unwirksam sein sollte.

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Was genau (wörtlich) heißt 5jahresvertrag?

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Kommentar von TETTET
03.07.2013, 11:28

Um es mal zu verdeutlichen: Ein Kündigungsausschluss für 5 Jahr wäre unzulässig. Eine Befristung auf 5 Jahre ohne Grund ebenso.

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wenn ich Vermieter wäre wäre das kein Problem..... ich bin es aber leider nicht also wird es schwierig.....

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Kommentar von turalo
03.07.2013, 06:27

Wenn Du Vermieter wärest, da wette ich, wärest Du auch etwas angefressen.

Man vermietet immer in der Hoffnung, daß es sich um ein langjähriges Mietverhältnis handeln wird.

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