Wohnung nach vermietung, Selbstnutzung! Probleme mit Finanzamt?

3 Antworten

Von Änderungsvorschriften mal abgesehen: Nach ständiger BFH-Rechtsprechung ist in den Fällen von Dauervermietung grds. eine Einkünfteerzielungsabsicht zu unterstellen. Klartext: Wenn Du an fremde Dritte dauerhaft vermietest/vermieten willst, kann rückwirkend kein Verlust gekürzt werden, a b e r : Vermietungsverluste werden nicht anerkannt, wenn der Stpfl. die Wohnung nur vorübergehend vermietet, um sie anschließend selbst zu nutzen. Ein Indiz dafür ist die Selbstnutzung innerhalb von 5 Jahren nach Kauf/Herstellung. Das ist jetzt leider Dein Problem, Du musst dem Finanzamt beweisen, dass Du nicht von Beginn an die Absicht hattest, die Wohnung selbst zu nutzen, sondern dass Du dauerhaft vermieten wolltest, sich jetzt allerdings die Umstände geändert haben, vgl. BFH v. 9.7.2002 BStBl 2003 II S. 695.

Was mir grad noch dazu einfällt: Du hattest ja einen unbefristeten Mietvertrag mit Deinen Mietern, oder? Dies wäre wohl ein Indiz für die beabsichtigte längere Vermietung. Wenn das Finanzamt hartleibig sein sollte, könnte man ggf. die Mieter bitten zu bestätigen, dass eine Beendigung des Mietverhältnisses nicht geplant war.

0

>Finanzamt geld zurückfordern< warum sollte sie das nur angeben >wegen eigennutzung< sparst sogar die einnahmesteuern

Was steht denn auf dem letzten ESt-Bescheid zu den Einkünften aus Vermietung und Verpachtung drauf..

Vorläufig, da die Einkunftserzielungsabsicht noch nicht erkennbar ist, oder so ähnlich?

Dann sieht es mit den Verlusten für letztes Jahr schlecht aus.

Sind die Einünfte aus Vermietung und Verpachtung nicht vorläufig festgesetzt, dann kann Dir das FA für das Vorjahr gar nichts.

Und wenn sich das Problem erst jetzt ergibt, haben wir als Betrachtungszeitraum auch 2 Jahre evtl. hast Du ja in 10 einen Gewinn erwirtschaftet???

Mietvertrag aufheben seitens des Vermieters?

Hallo, ist eine Aufhebung des Mietvertrags möglich bevor die Mieter überhaupt eingezogen sind? Kurze Erläuterung: Person A will mit Person B zusammenziehen. Persob B und die Angehörigen haben sich bei einem Gespräch dermaßen daneben genommen, sodass der Vermieter den Vertrag aufheben möchte obwohl beide noch nicht eingezogen sind. Ist das möglich? Bzw. darf er das, den Mietvertrag einfach so aufheben? Welche Regelungen gibt es, oder kann Person B z.B. sagen: Nein ich bestehe darauf in die Wohnung einzuziehen! ? Danke schonmal

...zur Frage

Wie findet man einen seriösen Mieter? Wer hat Tipps für mich worauf ich achten muss?

Vermietung einer Wohnung 62qm 2ZKB.

...zur Frage

Steuerrecht - Finanzamt - Erbe

Ich habe meine Geschwister ausgezahlt und eine Wohnung damit geerbt. Kann ich bei Vermietung dieser Wohnung dem Finanzamt diese Summe in Rechnung als Werbungskosten stellen?

...zur Frage

Vermietung an US Militärangehörigen - 2. Mietvertrag als backup zulässig?

Hallo,

ich habe eine Wohnung, die ein US Militärangehöriger mieten möchte.

Problem ist, dass aufgrund hoher Investitionen gerne (u.a.) einen Kündigungsverzicht hätte (beidseitig) ... dieser wird so von dort nicht akzeptiert. Klar, wenn Krieg ist, zahlen die hier nicht weiter die Wohnung ...

Die Idee von uns ist aktuell das so zu regeln, dass WENN der erste Mietvertrag gekündigt wird automatisch der 2. Mietvertrag greift ... den wir zeitgleich unterschrieben haben (den 2. auch mit mehreren Bewohnern ... )

Ist das rechtlich haltbar?

Problem ist auch, dass 2. Mieter zwar die Frau ist, jedoch "nur" Studentin ...

...zur Frage

Meine Wohnung wird saniert und alle Mieter sollen ausziehen. Habe ich ein Recht darauf, in die sanierte Wohnung wieder einzuziehen?

...zur Frage

Abschreibung für Gebäude (Vermietung und Verpachtung) Finanzamt

Halllo zusammen,

habe ein Problem mit dem FInanzamt. (wer nicht)

Ich habe 2 vermiete Wohnungen. Eine wurde 2007 erworben und wurde bei der Steuererklärung mit 20 % Bodenanteil und 80 % Geäudeanteil angesetzt und vom Finanzamt akzeptiert. Nun haben wir 2013 noch eine Wohnung gekauft, wohlgemerkt gleiches Grundstück gleiches Wohneinheit. Nur verschiedene Eingangstüren. Diese Wohnung haben wir bei der Steuererklärung mit dem gleichen Abschreibungssatz wie Wohnung 1 angesetzt.

Jetzt schreibt uns das Finanzamt, dass das nicht akzeptiert wird. Laut dene Ihrer Berechnung entfallen auf die zweite Wohnung 67,5 % der Anschaffungskosten auf den Boden entfallen.

Dass heißt also im Klartext gleiches Grundstück gleiche Wohneinheit Wohung 1 Absetzbar 80% Wohnung 2 Absetzbar 32,50 %

Das ist doch ein schlechter Scherz oder? Kann man sich dagegen wehren oder muss ich mir das bieten lassen? Ich weiß nicht ob ein Fachanwalt in diesem Fall angebracht wäre?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?