Wohnung mit mietfreiem Wohnrecht in Eigentumswohnung umwandeln und an den Berechtigten verschenken?

5 Antworten

Durch die Schunkung würde die Schwester Wohnberechtigte an der eigenn Wohnung; drauf kann man im Zuge der Schenkung verzichten. Der Eigentümer kann mit seiner Wohnung machen was er will.

Der Wert wird im Zweifel vom Finanzamt geschätzt.


Das ganze muss sowieso notariell abgewickelt werden. Die Grunderwerbssteuer wird dann nach den ortsüblichen Werten errechnet. Möglich wäre sogar noch eine Schenkungssteuer, wenn die Freigrenzen bereits durch voran gegangene Erbschaft oder Schenkung im 10-Jahreszeitraum angegriffen wurden.

... aber das Wohnrecht ist doch immer mietfrei, oder? ... und wenn dies für die Wohnung in einem Mehrfamilienhaus beurkundet wurde, kann es keine Eigentumswohnung geben, so meine Erlebnisse.

Nach meinem Kenntnisstand gibt es auch den Begriff Wohnrecht unabhängig von mietfrei. Jemandem wird ein Wohnrecht eingeräumt, eine Kündigung wäre dann nicht möglich, aber sehr wohl kann eine Miete verlangt werden. In meinem Fall ist es so, dass das Wohnrecht im Grundbuch, in Verbindung mit einem Notarvertrag der Urkundsrolle XY, eingetragen ist. Aus diesem Notarvertrag geht hervor, dass die Nutzung der Wohnung mietfrei ist.

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@Axelneu63

... und somit ist mietfrei doch vereinbart und warum sollte der Wohnrechtnehmer jetzt Kosten und Lasten tragen, die ja bei einer ETW unvermeidlich anfallen?

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Schenkung Haus, Geschwister auszahlen

Folgendes, ich plane das Haus mit Grundstück meiner Eltern zu übernehmen, offiziell geschätzter Wert 276.000,00 EUR, in einem Teil des Hauses sollen meine Eltern ein lebenslanges Wohnrecht erhalten. Meine beiden Geschwister haben jeweils schon 50.000 EUR bekommen.

Meine Eltern waren bei einem Notar um einen Vertrag für die Schenkung an mich sowie die bereits gezahlten 100.000 EUR zu regeln. Vor diesem Besuch wurde davon ausgegangen, dass ich meinen Geschwistern noch eine Ausgleichszahlung zu leisten habe. Der Notar äußerte sich natürlich nicht über die Summe, gab jedoch zu bedenken, dass dieses Wohnrecht auch berechnet werden sollte. Als kleinen Hinweis hat er uns noch zwei kleine Sachen mit auf den Weg gegeben: statistische Lebenserwartung und Kaltmiete.

Daraufhin haben wir 30 Jahre (Lebenserwartung meiner Mutter nach Statistik) * einen niedrigen Mietsatz von 500 EUR (Wohnung hat etwa 100qm) gerechnet, das entspricht 180.000 EUR

276.000 minus 100.000 minus 180.000 = nichts mehr

Das besagt ja irgendwie das ich "leer" ausgehen würde, bzw. sogar eine Zahlung von meinen Geschwistern bekommen sollte.

Ist ja Blödsinn, will ICH nicht und wollen meine Eltern nicht.

Jetzt haben wir uns mal zusammen gesetzt und diese Punkte erläutert: Wie man sich denken kann, gab es natürlich Streit.

Mein Bruder besteht auf eine Ausgleichszahlung von 25.000 EUR. Meine Schwester kann diese ("meine") Rechnung nachvollziehen.

Da ich davon ausgegangen bin einen Teil auszuzahlen, wäre ich generell bereit an meine Geschwister zu zahlen, jedoch nicht in dieser Höhe, da ich ja laut DIESER Rechnung eigentlich ja eh schon benachteiligt wäre. (Benachteiligt ja nur wenn die 30 Jahre voll ausgeschöpft werden, im Vorteil (rein finanziell) wenn meine Eltern nach Unterschrift versterben)

Nun meine Frage: Habe ich einen groben Fehler in dem Denkansatz? Wie könnte man das alternativ rechnen?

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Lebenslanges Wohnrecht - Schadensersatzansprüche seitens des Hauseigentümers bei Löschung?

Hallo zusammen,

meine Eltern haben vor knapp 10 Jahren ein Dreifamilienhaus von Ihren Eltern (quasi meinen Großeltern) geerbt. Mein Opa hat nach dem Hausbau (vor knapp 40 Jahren) seiner Schwester und deren Mann ein lebenslanges Wohnrecht eingeräumt. Dieses ist auch im Grundbuch festgeschrieben.

Die Schwester meines Opas ist mittlerweile gestorben. Ihr Mann (83 Jahre alt) musste nun vor ca. einem Jahr in ein Pflegeheim. Somit kann er das Wohnrecht nicht mehr nutzen. Da die beiden keine Kinder haben, besitzt er nun einen gesetzlichen Vormund.

Wir würden die Wohnung nun gerne wieder selbst nutzen und das Wohnrecht aufheben lassen. Der gesetzliche Vormund stemmt sich aber wehemment dagegen. Er möchte eine Einmalzahlung in Höhe von 15.000 € haben. Diesen Betrag sind wir aber nicht bereit zu zahlen.

Die Wohnung wurde letzten Winter nicht beheizt. Außerdem wird nicht regelmäßig gelüftet. Da über den Balkon Wasser auf unsere Terasse heruntergelaufen ist, "durften" wir mit einem Handwerker in die Wohnung und das beheben lassen. Mittlerweile hat sich in der besagten Wohnung schon Schimmel an den Wänden gebildet, die Tapeten lösen sich ab und im Bad fallen die Fliesen von den Wänden. Wir haben auch über den Winter das Wasser abgedreht, damit nichts einfriert. Das ist dem Vormund bis heute noch nicht aufgefallen, obwohl dieser ja die Leitungen durchspühlen müsste.

Der Schimmel wirkt sich mittlerweile auch schon auf unsere Wohnung aus.

Nun meine Frage. Kann man Aufgrund dieser Situation Schadensansprüche an den Nutzer des Wohnrechts stellen, bzw. die Einmalzahlung entsprechend verringern?

Muss der Nutzer des Wohnrechts für die Behebung der Schäden aufkommen und könnte man das mit der besagten Einmalzahlung verrechnen?

Meine Eltern sind mittlerweile schon am Verzweifeln. Uns wurde sogar mit rechtlichen Schritten gedroht, da wir vor 3 Monaten die Garagentore getauscht haben und den Vormund davon nicht in Kenntnis gesetzt und Ihm keinen Schlüssel für die Tore gegeben haben. Diese sind elektrisch und innen hängt ein Schlüssel. Der Schwager meines Opas hat nicht mal mehr ein Auto in der Garage, geschweige denn, dass die Garage noch genutzt wird. Über des Hauseingang ist diese ohne Probleme zu erreichen.

Wir sind über alle Tipps dankbar und bedanken uns bereits jetzt für alle Antworten!

Schöne Grüße Alex

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Danke für Eure antworten

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Ich habe vor mehreren Jahren ein Haus mit Grundstück von meiner Patentante geerbt. Im testament war der Vermerk das ihre Schwester ein Wohnrecht auf Lebenszeit hat. Nun ist die besagt Person schon über 5 Jahre im Pflegeheim. Zwischenezitlich wurde das Haus vermietet ( sind zwei Wohnungen) allerdings sind die Mieteinnahmen komplett für Instandsetzung des Hauses benötigt worden. Nachdem jetzt wieder ein Mieterwechsel statt findet habe ich die Überlegung das Haus zu verkaufen. Mein Tante im Pflegheim ist mittlerweile stark Dement und wird auf keinen Fall ihr Wohnrecht in Anspruch nehmen können. Meine Frage ist ; darf ich das Haus überhaupt verkaufen??? Kann meine Tante bzw das Sozialamt Ansprüche geltend machen? Bislang hat sie die Zuschüsse für die Pflege von Ersparnissen zahlen können. Meine Cousine die die Vollmacht für die Tante hat ist der Meinung das wir die Miete für die vorher genutze Wohnung an meine Tante zahlen müssten als Ausgleich für das nicht in Anspruch genommene Wohnrecht. Das Wohnrecht ist nur im Testament vermerkt nicht im Grundbuch.

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