Wohnung mit Hund trotz Verbot?

15 Antworten

Man darf als Hausbesitzter sehr wohl entscheiden ob Hunde erlaubt sind oder nicht. Der Vermieter kann dir sofort kündigen und verlangen das der Hund bis du ausgezogen bist woanders untergebracht wird. Er muß den Hund im Haus nicht dulden. Schließlich unterschreibst du im Vertrag das Hunde nicht erlaubt sind. Wenn sie es dir erlauben worde wollen andere auch einen Hund und und genau das will sie vermeiden. Es geht auch gar nicht darum wie groß oder klein oder lieb der Hund ist. Es ist verboten und das ist ihr Haus. Du wirst aus der Wohnung geklagt wenn du dich nicht dran hälst. Die Kosten trägst dabei du und die Kosten für einen erneuten Umzug natürlich auch. Melde dich bei der Vermieterin und sag ihr das du einen Hund hast und sie sich daher Jemand anderen für die Wohnung suchen muss. Noch ist es ja nicht zu spät.

Das ist komplett falsch!!!!!!

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Schließlich unterschreibst du im Vertrag das Hunde nicht erlaubt sind.

Spielt keine Rolle!

Urteil Bundesgerichtshof VIII ZR 168/12

In dem Vertrag können 23 Haustierverbotsklauseln stehen, dann wären eben 23 unwirksam. Haustiere lassen sich nicht pauschal verbieten. Hier müssen die einzelnen Interessen aller Parteien in jedem einzelnen Fall gegeneinander abgewogen werden.

Dass dies zu einem zermürbenden (Rechts-)streit führt, ist natürlich außer Frage.

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@kevin1905

Aber in diesem Fall hatte Julzz90 bereits zugestimmt, gesagt, es sei kein Problem. Somit handelt es sich nicht um ein einseitiges Verbot. Und selbst wenn er/sie vor Gericht Recht bekäme, möchte ich in diesem Mietverhältnis nicht leben. Der Vermieter wird ihm/ihr das Leben zur Hölle machen, und zwar mit Recht. Denn einen solchen Mieter braucht nun wirklich niemannd.

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Ich kenne viele, die imit ihren Hunden in Mietwohnungen leben, wo Hundehaltung verboten ist. Sie sagen, dass der Vermieter rechtlich keine Chance hat. Sprich, Hundehaltung nicht verbieten darf. Das sagen die Leute, die Hunde haben. Wie die Rechtslage tatsächlich aussieht, kann ich Dir nicht sagen.

Mit einer nachvollziehbaren Begründung dürfen Vermieter nach wie vor die Haltung von Tieren die keine sog. Kleintiere sind, also Hunde und Katzen laut BGH, verbieten.

Nach wie vor muß der Vermieter um Zustimmung zur Haltung von Katzen und Hunden gebeten werden.

Dieses so oft zitierte und genau so oft falsch verstandene BGH-Urteil von März 2013 ist kein Freibrief für die Hunde-/Katzenhaltung.

Wenn Du nun den Vertrag, in dem ein generelles, unbegründetes Hundehaltungsverbot steht, unterschreibst wäre diese Klausel zwar unwirksam, aber trotzdem könnte Dich der VM verklagen den Hund abzuschaffen. Wenn er dann, im Prozess, einen nachvollziehbaren Grund vorbringt, kommt er damit durch.

Dann hättest Du 2 Möglichkeiten a) umziehen oder b) den Hund weg geben. Willst Du letzteres dem Tier antun?

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