Wohnung mieten - zahlt Mieter Hausgeld mit?

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Die Instandsetzungsrücklage und die Kosten für die Hausverwaltung darf der Vermieter einer Eigentumswohnung nicht auf den Mieter umlegen. Alle anderen Nebenkosten, auch Versicherungen, Gartenarbeiten und Grundsteuer darf er umlegen

aber auch nur dann, wenn sie vertraglich vereinbart sind.

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@Volker13

Nein, das ist gesetzlich geregelt und hat mit dem Mietvertrag nichts zu tun.

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Der Mieter muss nur das zahlen, was mietvertraglich vereinbart und dies regelt sich nach der Betriebskostenverordnung. Instandhaltungsrücklagen, Verwalterkosten, Kosten für Saalmiete bei Eigentümerversammlungen hat der Mieter auf gar keinen Fall zu zahlen.

Wenn du schon Nebenkosten(-vorauszahlungen) bezahlst musst du nicht auch noch das Hausgeld bezahlen. Das ist Sache des Vermieters. Prüfe bei der jährlichen NK-Abrechnung, ob hier nicht Kosten enthalten sind, die du nicht übernehmen musst - siehe Betriebskostenverordnung.

Mieter zahlt unbewusst freiwillig Nebenkosten inklusive Eigentümeranteil. Was erwartet mich eventuell?

Ich werde diesen Monat einen 5-Jahres-Vetrag mit der Gemeinde abschliessen in dem ich meine Wohnung an die Gemeinde vermiete. Es ziehen Flüchtlinge ein, ist aber der Frage wegen irrelevant. Die Kaltmiete steht bereits und die Gemeinde hat dann nach den Nebenkosten gefragt. Da ich selber die genaue Summe nicht wusste und was alles inbegriffen ist habe ich von der Hausverwaltung die Nebenkostenabrechnung 2015 beantragt und es auch gleichzeitig an die Gemeinde weiter geleitet. (Nebenkostenabrechnung habe ich natürlich auch aber nicht in Mail-Form). Hausgeld beträgt für 2016 genau 200 Euro aber da sind auch nicht umlegbare Kosten (Verwaltungsgebühren, Rücklagen, etc.) die ich als Eigentümer tragen muss (rund 80Euro) dabei. Komischerweise habe ich dann von der Gemeindesachbearbeiterin die Frage an den Kopf geworfen bekommen ob 200 Euro in Ordnung wären. Meine Frage jetzt da die Dame anscheinend keine Ahnung hat was Sie da tut ist, darf ich dem zustimmen das die Gemeinde fälschlicherweise (freiwillig) mehr zahlt oder sollte ich dem aus rechtlichen Gründen lieber nicht zustimmen und die Dame aufklären welche Kosten sie zu tragen haben und welche nicht. Ich bevorzuge selber die ehrliche und richtige Variante aber eine zweite, dritte Meinung schadet nicht.

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