Wohnung kaufen, wie die Nebenkosten (Makler, Notar, etc.) finanzieren?

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16 Antworten

Das kommt auf eure Bonität an. Wenn genug Einkommen vorhanden ist, kann eine solche Immobilie auch zu 100 % finanziert werden. Dazu gehört es auch, dass im Falle des Ablebens der Mutter die Wohnung auch weiter verwertbar bleibt.

Banken machen selten Finanzierungen zu mehr als 100% - da muss Eure Bonität schon stimmen. Und ganz ehrlich, wenn ihr die NK nicht zahlen könnt dann solltet ihr es lassen. Finanzieren ist über das Darlehen jedoch immer günstiger als über ein weiteres Darlehen. Also - entweder NK zahlen oder Finger weg! Oder gut beraten lassen.

@LonoMisa - Du redest Mül, ein guter Makler ist sein Geld wert...

Einen Immobilienkauf zu 100% einschließlich der Kaufnebenkosten zu finanzieren, macht u. U. bei den momentan sehr günstigen Zinsen Sinn, wenn anderes Kapital zu guten Konditionen angelegt ist und dieses als zusätzliche Sicherheit bei den Banken hinterlegt werden kann. Da das aber offensichtlich nicht vorhanden ist, wird es kaum möglich sein, die Immobilie zu 100 % bei erträglichen Zinsen zu finanzieren und ist auch nicht anzuraten. Wie auch immer, bei dem Wohnungskauf solltet Ihr auch darauf achten, dass die Wohnung später gut vermietbar ist, wenn Eure Mutter die Wohnung einmal nicht mehr bewohnen kann.

du willst dann diese einmaligen kosten anders finanzieren ? dürfte dir doch eig freigestellt sein wie du das handhaben willst.

wo du nebenkosten schreibst, das sind nicht die tasächlcihen strom wasserkosten usw oder ? denn das könnte sich im falle der vermietung negativ auf die anrechnbarkeit der werbungskosten auswirken wenn du diese "auch noch" für deine mutter übernimmst wenn ich mich nicht irre.

Ich würde in Eurem Fall über den Miet/Optionskauf mit einer Genossenschaft z.B. der DoWo eG. (einfach mal googlen) nachdenken, denn trotz aller toller Versprechen: Eine Finanzierung ist immer ein sehr grosses Risiko. Was kann alles passieren, um das "Wohlwollen" der Bänker zu verlieren, mal abgesehen, das der Mensch ja älter wird, dann ist einer Verlängerung einer Finanzierung oft unmöglich, und dann? Unter Zwang verkaufen, und der soziale Abstieg ist vorprogrammiert. FINGER WEG VON SCHULDEN. Ich spreche aus Erfahrung. Ich habe schonmal alles verloren, weil ein Bänker mir meinen Porsche nicht gegönnt hat. Er hat das Konto aus irgendwelchen fadenscheinigen Gründen gekündigt - Ergebnis: Schufa kaputt, so kam Eines zum Anderen - keine weitere Finanzierung mehr möglich. Immobilienbesitz im Wert von 3,5 Mio Mark nach und nach versteigert. Ich kann heute offen damit umgehen, aber das hat mich 10 Jahre meines Lebens gekostet. Ich bin jetzt glückliches Mitglied in der Genossenschaft und lebe in meiner Wohnung, bin abgesichert in Abt. II des Grundbuches mit einer Auflassungsvormerkung - Fazit ohne mich geht nix, aber mir tut keiner was. Ich zahle die ortsübliche Miete und das 18 Jahre ohne Steigerung und wenn ich will, verkaufe ich die Wohnung und stecke mir den erreichten Immobiliengewinn ein. Es ist ja schön, wenn sich Bausparkassen für "planbar" halten, Miet/Optionskauf z.B. bei der DoWo eG in Dortmund ist "planungsicher".

Hier sind anscheinend zu viele Experten,

die anscheinend keine Ahnung davon haben, wovon Sie da reden. Die einzige sachlich vernünftige Antwort ist von Herrn "Bernstorffi". Die von "pdmuc" genannte Mietkaufoption ist die schlechteste Option und nach geltender Gesetzeslage nicht tragfähig und birgt einfach zu viele Risiken. In Ergänzung zu der Antwort von "Bernstorffi" wie folgt: Die meisten Banken finazieren nur bis zu einem Beleihungswert von 80%. Wenn Ihre Kapitldecke ohnehin nicht so starck ist, wäre deshalb von einem Wohnungskauf für Ihre Mutter abzuraten, da die Gefahr groß ist, dass Sie keinen zweiten Kredit für Ihr eigenes Vorhaben bekommen. Vielleicht sollten Sie darüber Nachdenken, Ihren eigen Wohntraum zu verwirklichen und dabei eine Einliegerwohnung für Ihre Mutter zu berücksichtigen. Vorteil wäre hier eine bessere Bonitätsdarstellung durch zusätzliche Mieteinnahmen im eigenen Wohnhaus. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

MfG R.B.
www.immobilie-kauf-deutschland.de

?? wenn die Wohnung finanziert wird, ist es eine verhandlungssache mit der bank ob auch die nebenkosten mit finanziert werden. (Die Chancen stehen zwar schlecht, aber fragen kostet nix). Und wenn die aussage kommt, dass das Finanzieren über eine "normale" finanzierung teurer wird, dann wisst ihr ja schon, was auf euch zukommt, wenn die nebenkosten nicht über eine immobilienfinanzierung läuft. Die meisten banken verlangen ohnehin eigenkapital.

Es gibt auch einige Banken, die 110 Prozent finanzieren - da gibt's schon 100.000 für 500 Euro und das passt ja gut zu einer kleinen Wohnung - oder herr bernstorffi. Und "Finger weg von Schulden" kann ich auch nicht nachvollziehen. Die Regierung finanziert ihren Haushalt mit Schulden und bei hoher Inflation erledigen sich die Schulden von selbst.

bei einer kleinen Wohnung halten sich die Nebenkosten im Rahmen (den genauen Prozentsatz weiß ich jedoch nicht). Ich würde alles auf einmal finanzieren und ihr habt ja die Wohnung als Sicherheit, so daß ihr bei den Banken keine Probleme bekommen dürftet. Einen zweiten Kredit fände ich Quatsch, da zahlt ihr ja noch mehr und ich weiß nicht, ob bei einer kleine Wohnung die zweite Bank (?) überhaupt die Wohnung als Sicherheit noch haben will und nicht Euer Erspartes.

Wenn du die Nebenkosten nicht bei der Finanzierung eingeplant hast und nun das Geld nicht reicht, solltest du es lieber lassen und der Mutti eine gute Mietwohnung suchen, Übrigens Maklerkosten: Schön dumm, wenn du Maklerkosten zahlst! Der hat seine Dienstleistung für den Verkäufer erbracht und der hat ihn auch bestellt! Die Makler sagen meist: "ist so üblich". Hilf mit, diesen Unsinn zu kippen! Wer die Musik bestellt muß sie bezahlen!

Die sog. Ankaufkosten (Grunderw.st., Makler, Notar, Gericht) betragen - von Region zu Region unterschiedlich - ca. 8,5 bis 10 % des Kaufpreises.

Eigentlich hat man diese Kosten mindestens als Eigengeld.

Wenn man sie aber mitfinanzieren will, ist das bei einer kleinen ETW und guter Bonität natürlich möglich.

Man sollte das mit einem Geldinstitut machen. Kann schon sein, daß man einen günstigen erstrangigen Kredit und einen etwas höherzinsigen zweitrangigen Kredit oder eine Mischkondition vorschlagen wird.

Am besten mehrere Banken/Sparkassen nach Konditionen fragen.

Wenn schon bei der Finanzierung dieser Kosten, ca. 6 - 8% des Kaufpreises, Probleme gegeben sind, wäre es ratsam die Finger von allem zu lassen.

Eine Hypothek ist immer wesentlich günstiger als jeder anderer Kredit. Was willst du noch mehr?

maditaaa 22.11.2010, 11:39

ja aber sobald ich über 100% finanziere wird der Kredit sehr teuer..

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db180669 22.11.2010, 11:43
@maditaaa

und wenn die nebenkosten mit einem verbraucherkredit abgesichert werden, sind die zinsen 3 mal so hoch, also NOCH teurer. Falls du überhaupt eine Bank findest die über 100% finanziert.

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So wie ich das lese, solltet Ihr vorerst keine Wohnung für Mutter kaufen, sondern für sie mieten.Eure Kapitaldecke ist zu dünn.

Ich denke durch einen weiteren Kredit wird es doch nicht billiger.

Das sind schlechte Voraussetzungen für einen Immobilienerwerb. Überlegt Euch das Ganze noch einmal.

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