Wohnung im Wohnblock gekauft - Verkäufer sagte nichts zu 12000 Euro (p.P) kosten für Rohrreperaturen im Haus. Hätte er mir das mitteilen müssen?

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3 Antworten

Huggbert:

Vor dem Erwerb einer ETW läßt sich der Käufer i.d.R. vom Verkäufer die Protokolle der Mitgliederversammlungen der letzen drei Jahre aushändigen, um prüfen zu können, ob z.B. die Erneuerung der Rohrleitungen ansteht und in welcher geschätzten Höhe sich die etwaigen Kosten belaufen. Was sagen die Protokolle aus? Lagen Kostenvoranschläge vor?

Was ist im Kaufvertrag zum Thema "Ausschluss von Mängeln'" festgebehalten?

Wie hoch ist die (anteilige) Instandsetzungsrücklage, die dir der Verkäufer abgetreten hat?

Hast du die Zusicherung des Maklers schriftlich bestätigt? Was versehst du unter dem Begriff "in den nächsten Monaten?" Wieviel Monate sind seit dem Gespräch mit dem Makler vergangen?

Hast du vor dem Erwerb mit dem Hausverwalter das Thema Mängel angesprochen?

Hast du vor dem Kauf das Objekt durch einen Sachverständigen mit welchem Ergebnis prüfen lassen?

Was sagt der Verkäufer zu deiner Rüge?

Welches Baujahr hat die Wohnanlage?

Fagen über Fragen, die dir auch dein Anwalt stellen wird.

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Überlichweise gehen derartige Maßnahmen und Kosten aus den Eigentümerversammlungsprotokollen hervor, die der Vorbesitzer dem Käufer zur Einsicht hätte überreichen müssen.
Wird überlichweise ebenso im Notarvertrag so festgehalten.

Auch sonstig hat der Verkäufer über Mängel oder Baumaßnahmen vor Abschluß des Notarvertrages zu informieren.

Erfolgte das nicht liegt eine Männgelhaftung vor, die der Verkäufer zu tragen hat.

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So was fragt man keinen Makler;-)

Der wird immer nein sagen.

Außerdem hätte auch erst nach Verkauf festgestellt werden können das die Rohre sanierungsbedürftig sind oder irgend eine andere große Reparatur am Haus nötig ist.


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