Wohnung finden auch wenn man nur einen Temporären Job hat?

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3 Antworten

Der Vermieter möchte einen solventen Mieter - i.d.R. jemanden der einen unbefristeten Arbeitsvertrag hat. Vielleicht können in Deinem Fall zusätzlich die Eltern bürgen.

Du musst dem Vermieter das nicht mitteilen und notfalls kannst du sie belügen!

Du musst halt nur aufpassen, dass du beim Mietvertrag nicht für eine Mindestmietdauer unterschreibst.

BallundRausch 08.07.2017, 12:24

nein, dabei darfst du nicht lügen

wenn er dich direkt fragt und du lügst ihn an, ist das ein grund für die fristlose

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Wer will schon einen Mieter haben, der die Miete nicht bezahlen kann? Niemand.

womanwoman1997 08.07.2017, 12:25

Es ist ja nicht so das ich danach garnichts verdienen würde. Wir haben Arbeitslosenkassen für die wir zahlen jeden Monat bei dem wir arbeiten. Da ich bis jetzt noch nie dort war wird es auch kein Problem für mich sein dort reinzukommen.

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gojenboom 08.07.2017, 17:48
@womanwoman1997

Du musst dir eine Wohnung suchen, die du auch dann bezahlen kannst, wenn du arbeitslos bist. Alles andere wäre dumm, unsinnig und fahrlässig. Sobald du zwei Monatsmieten im Zahlungsrückstand bist, kann der Vermieter dich fristlos rauswerfen. Und entgegen dem Ratschlag anderer Leute hier darfst du deinen Vermieter NICHT anlügen. Wenn der eine Selbstauskunft von dir verlangt, in der du falsche Angaben zu deinem Einkommen machst, hat er Grund für eine fristlose KÜndigung. Dazu sagt das Gesetz:

Lügt ein Mietinteressent bei Fragen, die er wahrheitsgemäß beantworten muss, darf der Vermieter Konsequenzen ziehen – im Einzelfall bis hin zur fristlosen Kündigung oder Anfechtung des Mietvertrags. Das ist zum Beispiel dann der Fall, wenn der Mieter in der Selbstauskunft bewusst eine viel bessere als die tatsächliche finanzielle Situation vortäuscht. Das gilt nach Ansicht des Landgerichts München selbst dann, wenn der Mieter anschließend die Miete pünktlich zahlt (Az.: 14 S 18532/08). Begründung: Der Vermieter hätte den Mietvertrag niemals abgeschlossen, wenn er über die wahren Verhältnisse des Mieters von vornherein Bescheid gewusst hätte. Deshalb sei es ihm nicht zuzumuten, dass ein Schaden erst eintreten müsse, bevor er kündigen könne.

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