Wohnung bitte hilfe

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4 Antworten

Es gibt ein Urteil des Bundessozialgerichts das ein getrennt lebender Elternteil der von Hartz4 lebt einen Anspruch auf einen weiteren Raum hat wenn das Sorgerecht geteilt ist und das Kind sich dort dann auch immer wieder aufhält.In Deinem Fall sollte es da eigentlich keine Probleme geben wenn das Kind wieder zurück kommt,es kann keiner verlangen das Du kurzfristig in eine kleinere Wohnung umziehst,um dann kurze Zeit später wenn das Kind zurück kommt wieder in eine grössere Wohnung zu wechseln,da stehen auch die Umzugskosten in keinem Verhältnis.

Die unangemessenen Kosten muss dir das Jobcenter nach dem Auszug und nach der schriftlichen Aufforderung zur Kostensenkung in der Regel für weitere 6 Monate übernommen werden !

Danach dann nur noch die angemessenen Kosten.

Würde dein Kind jetzt angenommen ein 1 jähriges FSJ - machen und weiterhin bei dir gemeldet sein bzw.danach wieder zu dir kommt,dann würdest du auch für diese Zeit die Kosten weiter gezahlt bekommen.

Du kannst 2 Jahre lang argumentieren, dass dein Kind nur vorübergehend fremduntergebracht ist, erst danach wird von Dauerpflege ausgegangen.

Auch das Jobcenter hat dieser Argumentation zu folgen, notfalls musst du da (mit Anwalt, kostet dich ja nichts) gegen halten. Jedenfalls sind das meine Erfahrungen als Pflegemutter, die Eltern können sehr lange in der alten Wohnung bleiben, es gibt ja auch lange die Option einer geglückten Rückführung.

Du hast jedenfalls genug zeit, in eine Klinik zu gehen, und dir helfen zu lassen,. Deine Wohnung ist das geringste Problem.

Man sollte schon den Zeitpunkt absehen können, wann das Kind wieder einzieht, bzw. wieder da ist. Ich habe gelesen, dass das Jobcenter (wahrscheinlich in Einzelfällen oder nach Widerspruch) die Miete weiter zahlt wenn das Kind ein Praktikum, FSJ (damals) im Ausland macht. Ansonsten hat man immer (bis) 6 Monate Zeit um eine neue Wohnung zu suchen, wenn das Kind in der Zeit wieder kommt, passiert nichts.

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