Wohnrecht für Geschwister

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13 Antworten

Die Frage war doch eindeutig. Es gibt ein solches Recht nicht automatisch, zumal die Tochter ja auszog und eine eigne Wohnung hat. Hier könnte u. u. Im Rahmen des Notarvertrages eine entsprechende Klausel niedergeschrieben werden. Deine Schwiegereltern glauben etwas, was es gesetzlich nicht gibt. Der Notar sollte/könnte/müsste sie entsprechend aufklären. Dann gibt es möglicherweise dieses Problem nicht mehr. Die Frage der Vererbung spielt zunächst überhaupt keine Rolle, solang die Schwiegereltern leben. Sollte der Erbfall erst nach 10 Jahren nach der Übertragung eintreten, käme die Anrechnung des Hauses auf das verbliebene Erbe auch nicht mehr zum tragen.

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Kommentar von ichfurdich
26.06.2009, 16:07

Gut, beim Notar waren sie/wir noch nicht, aber ich bin jetzt echt beruhigt, dass mit Überschreibung an meinen Freund und Auszahlung an die Schwester das Thema fast gegessen ist. Das mit dem "weniger als 10 Jahre bis zum Erbfall" hab ich zwar noch nicht ganz geschnallt, aber der Notar wirds dann schon noch mal erkären!

Danke für die Hilfe

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Bin mir ziemlich sicher, daß es so ein Wohnrecht nicht gibt. Gerade in der heutigen Zeit, wo es ja schon fast unüblich geworden ist, zu heiraten, müßten viele ja dann ein lebenslanges Wohnrecht haben. Und wenn das Haus auf deinen Partner überschrieben wird, gehört es ihm, er kann natürlich seinen Eltern ein Wohnrecht einräumen, finde ich auch gut, aber das heißt nicht automatisch, daß er es auch seiner Schwester einräumen muß.

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Ein Wohnrecht für "Kinder" gibt es in der Form nicht. Bei der Überschreibung kann den Eltern in diesem Fall ein Wohnrecht eingeräumt werden. Dieses wird dann auch im Grundbuch eingetragen. Auch ein Niesbrauchrecht kann in der Form eingetragen werden. Dies würde ich jedoch NICHT empfehlen. Das Niesbrauchrecht würde bedeuten, dass die Eltern zwar die weitere Instandhaltung des Hauses tragen müssten, jedoch eben auch den Profit dafür kriegen (z.B. bei einer Vermietung). Tragen Sie also lediglich das WOHNRECHT für die Eltern ein. Klären Sie hierzu auch ab, ob (wenn Sie aus dem Haus künftig zwei Wohneiheiten (Wohnungen) machen, ob hierfür eine Teilungserklärung sinnvoll wäre und dann das Wohnrecht auch nur auf eine Wohnung beschränkt eingetragen werden sollte. Zu der Auszahlung an die Schwester: Meines Wissens hat die Schwester bereits bei der Überschreibung des Hauses auf den "Bruder" einen Anspruch auf Vorauszahlung des gesetzlichen Erbteils. Diese Frage sollten Sie jedoch über einen Anwalt klären. "Albatros" hat zwar hierfür eine einleuchtende Erklärung abgegeben. In wie weit jedoch eben ein von mir geschilderter Anspruch einer Erbvorauszahlung bei einer Überschreibung davon aususchliessen ist würde ich trotzdem klären. Zudem stellt sich mir eine weitere Frage: Wird das Haus "kostenlos" Überschrieben, oder soll hierfür ein gewisser Kaufbetrag fliessen? Wird das Haus in Form eines normalen Kaufes überschrieben, dann ist hiervon auch der Wert des Wohnrechtes abzuziehen. Ich hoffe, das war fürs Erste hilfreich :-)

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Kommentar von ichfurdich
28.06.2009, 13:23

Also bis jetzt war es so angedacht, dass das Haus überschrieben wird (also kostenlos) und die Schwester ausbezahlt wird. Aber wie jetzt das mein Freund und sein Vater und die Schwester ausmachen, keine Ahnung. Da wir nicht verheiratet sind und das Haus (egal mit Heirat und spätere Scheidung) immer in seinem Eigentum bleiben soll, misch ich mich weniger in diese Sache ein (Überschreibung). Im Endeffekt müssen die drei das Ausmachen und ich muss es ja schließlich nicht bezahlen!

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Es gibt kein geseztliches Wohnrecht. Ein Wohnrecht kann/muss im Grundbuch eingetragen werden. Dieses Wohnrecht kann man begrenzen, oder auch lebenslang eintragen. Nachteil: Die Immobilie kann nicht ohne Zustimmung des Wohnrechtsinhabers verkauft werden. Ein etwaiges Darlehen oder Grundschuldeintragung gegenüber einer Bank wird sehr schwierig. Die Immobilie ist mit eingetragenem Wohnrecht für eine Bank wertlos.

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Kommentar von emser
26.06.2009, 08:13

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aber die geschwister haben doch das recht auf ne anteil vom haus

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Kommentar von Auskunft
26.06.2009, 08:16

Wieso?

Die Eltern können verschenken, was sie wollen.

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solange die eltern eigentümer sind können sie bestimmen wer wohnen darf. auch bei verkauf oder überschreibung kann der eigentümer ein wohnrecht für die schwester oder sonst jemanden im notarvertrag festschreiben lassen. wenn der sohn schon das ganze haus sozusagen im voraus erbt wo bleibt der anteil für die schwester. beide kinder haben den gleichen anteil zu bekommen. es sollte alles gut im voraus geregelt werden. familiäre erbstreitigkeiten sind immer sehr unangenehm.

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Ein Wohnrecht gibt es nicht. Ich würde dir auch davon abraten,dies zu unterzeichnen, denn ihr steckt doch euer Geld in den Umbau und den erhalt des Hauses. Falls sein Vater dies wünscht, denke an die Nebenkosten, Heizung Strom usw. Wer soll das übernehmen? In einem Zimmer kann man nicht leben, somit würde eine "räumlich" begrenzte Mitnutzung im EG entstehen.

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ein wohnrecht in dem masse gibt es nicht gesetzlich,nur im sterbefall hat sie ein recht auf ein anteil vom haus

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Na ich glaube nicht das es dafür eine gesetzliche Grundlage gibt,diese Wohnrecht wurde der Tochter bestimmt von den Eltern eingeräumt....

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gesetzliches wohnrecht gibt es nicht automatisch. Wenn im testament oder hier im überschreibungstext bestimmt wird das jemandem ein wohnrecht gewährt wird, gilt das verbindlich.

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Nein, dieses gesetzliche Wohnrecht gibt es definitiv nicht!!!!

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Gesetzlich gibt es das nicht, aber die Eltern können beim Überschreiben durchaus eine solche Klausel rechtskräftig einbauen...ist ja ihr Haus und wenn ihr das nicht wollt könnt ihr ja nein sagen und dann bekommt vielleicht die Schwester das Haus und dein Freund das Wohnrecht! Sie könne sich auch selbst Wohnrecht auf Lebenszeit eintragen lassen, dann müsstet ihr beim Weiterverkauf der Immobilie eien Käufer finden, der sie "mitkauft"!

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