Wohnrecht für Ehepartner nach Scheidung / Wohnrechtsnehmer verlangt Kostenbeteiligung

... komplette Frage anzeigen

2 Antworten

nur schriftliche, vertragliche vereinbarungen sind von bedeutung. wenn über die nebenkosten zahlungen kein vertrag vorliegt, ebensowenig über das procedere bei nichtnutzung des wohnrechts, bleibt alles, wie es war. sollten beide partner aber glaubwürdige zeugen einer mündlichen abmachung über einen jeweiligen finanziellen ausgleich vorweisen können, wäre es sache eines gerichtes, das dilemma zu lösen. anwälte kosten aber auch einen haufen geld und der ausgang ist unsicher.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von RRWOODS
30.08.2013, 10:26

Super, danke für die schnelle Antwort. Was ist den wenn keine Vereinbarung nachweisbar ist. Muss dann der Partner der das Wohnrecht nicht wahr nimmt, sich in irgendeiner Form an den Kosten beteiligen oder hat er selbst Ansprüche auf Entschädigung da er das WR nicht ausübt ?

0

Das ist eine gute Frage!

Kostenloses Wohnrecht ist eingetragen. Das bedeutet im Falle eines Rechtsstreit müssten theoretisch die Töchter die Kosten tragen.

Der Ehemann übernimmt sozusagen "freiwillig" die Kosten. Diese kann er dann aber nicht auf seine EX-Frau abwälzen. Andersrum kann sie aber auch keinen Schadensersatz verlangen, da es keinen Schaden gibt, sie hätte ja auch nichts zahlen müssen.

Das wäre mein Stand.

Wenn diese Vereinbarung nachweisbar ist, sieht das ganze schon wieder anders aus!

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?