Wohnrecht bei Zwangsversteigerung oder Teilungssteigerung?

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2 Antworten

Der Regelfall ist, dass Banken nur erstragnig finanzieren, damit die eigetragenen Sicherheiten durch evtl. Rechte ein Abtl. II des Grundsbuches nicht im Wert gemindert sind.

Folglich geht das Wohnrecht bei einer Zwangsversteigerung in jedem Falle unter.

Es wird im Grundbuch gelöscht.

In dem vom Amtsgericht bestellten Gutachten erfährt dieses Wohnrecht eine finanzielle Bewertung. Dieser Betrag wird der Begünstigten nach Abzug der Verfanrhenskosten und den Forderungen bevorrechtigter Gläubiger ausgezahlt.

Würde nichts übrig bleiben, dann ginge die Berechtigte vollkommen leer aus, was aber bei den geringen Vorlsten, vorausgesetzt, das Haus wäre mehr wert, wohl kaum der Fall sein dürfte.

Robbentiger 02.02.2016, 08:49

Hallo Schelm1                                                                                        Kann denn diese Frau das Haus zwangsversteigern lassen wenn an die Bank regelmäßig bezahlt wurde?

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schelm1 02.02.2016, 11:49
@Robbentiger

Sofern das erstrangige Recht dem Verfahren nicht beitritt, wäre das Wohnrecht nicht betroffen und insoweit die Belastung der Bank und das Wohnrecht vom Ersteher zu übernehmen. Das bedeutet aber ein absolut mageres Ergebnis beim Versteigerungserlös. Vor diesem Hintergrund könnte die Bank aus geschäftspolitishen Gründen dem Verfahren beitreten; sie muß das keinesfalls!

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zunächst mindert ein eingetragenes Wohnrecht den Wert erheblich. Wer will ein Haus, was er nicht in vollem Umfang nutzen kann. Das bleibt bestehen. Verbrieft und Eingetragen

schelm1 01.02.2016, 14:36

Ihre Einschätzung ist lebensfern! Banken verlangen bei der Eintragung von Sichrheiten für Finanzierungen stets eine Rangrücktrit bevorrechtigter Belastungen in Abtl. II, wie z.b. Wohn- oder auch Nießbrauchrechten.

Wird nun, wie hier in der Frage erkennbar, aus einem vorrangigen Recht einer Bank die Zwangsverteigerung  betrieben, geht das Wohnrecht unter; es wird im Grundbuch gelöscht!. Es wird lediglich ein Ersatzansrpuch in Geld ermittelt, der nach Abzug der Verfahrenskosten und den Forderungen vorrangiger Gläubiger an die Berechtigte ausgekehrt wird.

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