Wohnrecht auf Lebenszeit aber wollen Haus vermieten?

10 Antworten

Nein! Sie können das Haus nicht vermieten in dem die Dame ein Wohnrecht hat, sofern sich das Wohnrecht auf das ganze Haus bezieht.

Würde sich das Wohnrecht allerdings auf eine bestimmte autark nutzbare Wohnung innerhalb des Gebäudes beschränken und für eine Vermietung eines Teiles  des Hauses ein gesonderter Wohnbereich zur Verfügung stünde, der explizit nicht dem Wohnrecht entgegen steht, dann wäre eine solche Vermietung denkbar.

Die Kostenfrage hört indessen weniger prickelnd an!

Zahlen Sie nicht die Hauskosten oder evtl. Darlehensbelastungen, wird das Haus versteigert.

Sollte das Wohnrecht erstrangig sein, müßte der Meistbietende dies übernehmen und der Steigpreis fällt entsprechend mies aus.

Sind Grundpfandrechte im Grundbuch eingetragen, welche Darlehen sichern, so hat die Bank im Regelfalle einen Rangrücktritt für das Wohnrecht ausbedungen.

In solchem Falle geht bei der Versteigerung das Wohnrecht unter; die Berechtigte wird aber dann, sofern sich da noch was aus dem Meistgebot nach Ablösung der Verfahrenskosten und den Forderugnen von Gläubigern abzwacken läßt, mit Geld abgefunden.

Bleibt danach noch ein Scherflein übrig, sehen Sie sogar noch was vom Erlös!?!

Stirbt die Berechtige, können Sei das Wohnrecht mit Todesnachweis löschen lassen und frei handeln.

Wie kommt denn Oma an das Wohnrecht? Wahrscheinlich war es mal ihr Haus und sie war so nett es Euch bereits vor dem Tod zu überschreiben.

Ohne Zustimmung von Oma bekommt ihr das Wohnrecht nicht ausgetragen.

Wenn Oma eine abgeschlossene Wohnung im Haus hat könnt ihr den Rest des Hauses aber natürlich vermieten.

Oder ihr baut es so um, dass Oma weiterhin in ihrer abgeschlossenen Wohnung im Haus bleiben kann. Dann könnt ihr den Rest vermieten.

Das Haus gehörte meinem Opa. Meine Oma bestand zu seinen Lebzeiten darauf, das sie ein Wohnrecht auf Lebenszeit bekommt. Dann übergab er es meiner Mutter. 

Gut zu wissen, zustimmen würde sie niemals, da sie uns schon oft gesagt hat, dass sie uns das nicht gönnen würde.

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@Elysich

Diese Einschätzung der Berechtigrten kann man aber sehr gut nachvollziehen!

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theoretisch ist sie nicht gezwungen auszuziehen. wenn sie keine rente bekommt, bekommt sie hilfe vom staat. miete bräuchte sie ja keine, da sie wohnrecht hat. sie würde die pauschale an nebenkosten zu ihrer monatlichen unterstützung bekommen und kann so alle anfallenden gebühren, nebenkosten usw bezahlen. theoretisch

Ich verbessere mich, sie bekommt einen Teil der Rente meines Opas.

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@Elysich

wenn die nicht ausreicht, bekommst sie trotzdem unterstützung oder wohngeld um die nebenkosten zu decken.

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@Samila


-- kann so alle anfallenden gebühren, nebenkosten usw bezahlen.

Und dies muß sie möglicherweise auch nicht mal, wenn ihr gemäß Übertragungvertrag ein kostenloses Wohnrecht eingetragen wurde. Denn auch das ist möglich.

Vielleicht sollt dies der TE mal in seinen Unterlagen nachsehen, denn dann wird die Geschichte noch deutlich schwieriger.

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