Wohnrecht aberkennen

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8 Antworten

Eine Möglichkeit, eine solches Recht kaputt zu machen, wäre allenfalls eine aus einem vorhergehenden Recht, z.B. einem Grundpfandrecht, welches vor der Eintragung des Wohnrechtes erfolgt ist, betriebene Zwangsversteigerung. Das Wohnrecht würde zwar im Wertgutachten kapitalisiert, kommt jedoch bei der Versteigerung zu wenig heraus, wird es gelöscht, ohne das darauf etwas gezahlt wird. Geht aber wirklich nur dann, wenn das Wohnrecht in Abtl. II rangmäßig nach dem Recht besteht in Abtl. III, aus dem heraus die ZV betrieben wird. So, jetzt noch mal fix ins Grundbuch schauen - die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

im grundbuch eingetragenes wohnrecht stellt eigentum dar. die frage oder die vorstellung, eigentum wegnehmen zu dürfen, ist völlig unsinnig als idee.

Kann ja sein, dass es Eigentümer und Wohnrechtler gibt und dass diese Konstelation aus heutiger Sicht ein Fehler war weil sich die Parteien verstritten haben.

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das ist so nicht richtig; ein Wohnungsrecht ist eine dingliche Belastung eines Grundstückes zugunsten einer bestimmten Person (eine sog. beschränkt persönliche Dienstbarkeit); das Eigentum des Grundstückes bleibt davon unberührt; auch der Wohnungsberechtigte kann keine Eigentumsansprüche ableiten;

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@Guppy194

naja, für juristen formuliert lautet es anders, eigentumsgleiches recht oder so, aber dennoch ist das wohnrecht wie ein eigentum unantastbar.

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Hallo,

Wohnrecht auf Lebzeit verfällt, wenn dieses Wohnrecht nicht explizit bei Weiterverkäufen der Immobilie notariell dokumentiert wurde.

lG Lutz

Bist du dir da sicher?Gibt es da quellen?

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@digiritter

ich bin mir absolut sicher. Jeder Notar wird es dir sagen können. Jeder RA mit Schwerpunkt Mietrecht ebenfalls.

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@WebbStar

bitte überdenke Deine Antwort noch einmal: ein Wohnungsrecht ist eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit die im Grundbuch eingetragen wird; auf das Wohnungsrecht finden bestimmte Vorschriften des Nießbrauches Anwendung; das Wohnungsrecht braucht nicht wie Du sagst "explizit beim Weiterverkauf der Immobilie dokumentiert" werden; es ist im Grundbuch eingetragen und der Erwerb eines Grundstückes ist nur mit dieser Belastung möglich; es ist höchstens bei der Eintragung eine Befristung möglich (z.B. Wohnrecht bis zur Verheiratung oder bis zur Volljährigkeit); das Wohnungsrecht lastet auch z.B. dann auf dem Grundstück, wenn die Berechtigten wegen Pflegebedürtigkeit in einem Altersheim sind; es erlischt - wenn es nicht befristet ist - nur durch Aufhebung, aber dann eben mit Einwilligung der Berechtigten; wenn die Eigentümer eines Hauses/Hofes usw. z.B. ihre Eltern "einfach so" mitwohnen lassen und eines Tages das Haus/den Hof verkaufen, dann müssen natürlich alle Personen das Haus verlassen; ein dinglich gesichertes Wohnrecht liegt ja dann nicht vor; die Eintragung im Grundbuch soll ja gerade die Wohnberechtigten sichern, dass ihnen das Wohnrecht auch von neuen Eigentümern nicht genommen werden kann; ich bin mir da absolut sicher; auch kein Anwalt für Mietrecht, da das mit Mietrecht nichts zu tun hat; es handelt sich um eine Vorschrift des 3. Buches des BGB - Sachenrecht - und nicht um eine Frage des 2. Buches - Schuldrech; das 'Wohnungsrecht ist geregelt in § 1093 BGB mit Verweis auf die weiteren entsprechend anwendbaren Vorschriften.

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@WebbStar

bitte überdenke Deine Antwort noch einmal: ein Wohnungsrecht ist eine beschränkt persönliche Dienstbarkeit die im Grundbuch eingetragen wird; auf das Wohnungsrecht finden bestimmte Vorschriften des Nießbrauches Anwendung; das Wohnungsrecht braucht nicht wie Du sagst "explizit beim Weiterverkauf der Immobilie dokumentiert" werden; es ist im Grundbuch eingetragen und der Erwerb eines Grundstückes ist nur mit dieser Belastung möglich; es ist höchstens bei der Eintragung eine Befristung möglich (z.B. Wohnrecht bis zur Verheiratung oder bis zur Volljährigkeit); das Wohnungsrecht lastet auch z.B. dann auf dem Grundstück, wenn die Berechtigten wegen Pflegebedürtigkeit in einem Altersheim sind; es erlischt - wenn es nicht befristet ist - nur durch Aufhebung, aber dann eben mit Einwilligung der Berechtigten; wenn die Eigentümer eines Hauses/Hofes usw. z.B. ihre Eltern "einfach so" mitwohnen lassen und eines Tages das Haus/den Hof verkaufen, dann müssen natürlich alle Personen das Haus verlassen; ein dinglich gesichertes Wohnrecht liegt ja dann nicht vor; die Eintragung im Grundbuch soll ja gerade die Wohnberechtigten sichern, dass ihnen das Wohnrecht auch von neuen Eigentümern nicht genommen werden kann; ich bin mir da absolut sicher; auch kein Anwalt für Mietrecht wird Dir etwas anderes sagen da das mit Mietrecht nichts zu tun hat; es handelt sich um eine Vorschrift des 3. Buches des BGB - Sachenrecht - und nicht um eine Frage des 2. Buches - Schuldrecht; das Wohnungsrecht ist geregelt in § 1093 BGB mit Verweis auf die weiteren entsprechend anwendbaren Vorschriften.

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@Guppy194

machen wirs kurz: http://www.anwalt.de/rechtstipps/detail.php?id=644

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Nein, geschenkt ist geschenkt. Allenfalls kann der Inhaber des Wohnrechtes auf Lebenszeit darauf verzichten.

Und wiederholen ist gestohlen!

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Richtig! http://1hoss43dh.de.to

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..genau.....

guten Morgen - besser guten Abend - Luise...:-)

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@strick4a

Dankeschön. Euch einen guten Morgen :-) und ganz liebe Grüße

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wenn beide parteien zum notar gegen und mit der rückgängigmachung einverstanden sind, dann schon...

Wenn Du das Haus zurück gibst, und der Inhaber des Wohnrechtes damit einverstanden ist ! Ansonsten nicht !

Wenn das Wohnrecht mit Auflagen verbunden ist - wie z.B. entgeltlich - ja, bei nichteinhaltung der Vereinbarungen, ansonsten siehe Luise.....

DH+LG

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bitte überdenke Deine Antwort noch einmal: es gibt keine entgeltliche Ausgestaltung eines Wdohnungsrechtes; eine Wohnungsrecht wird zu gunsten einer bestimmten Person bestellt und damit steht der Person das Wohnungsrecht zu; bei einer entgeltlichen Ausgestaltung würde es sich um einen Mietvertrag handeln; Du musst unterscheiden, dass es sich bei einer Nutzungsvereinbarung um einen schuldrechtlichen Vertrag handelt und bei der Bestellung eine Wohnungsrechtes um Sachenrecht; natürlich können sich die Parteien über bestimmte Ausgestaltungen verständigen; der Nutzungsvertrag ist aber nicht Grundgeschäft der Dienstbarkeitsbestellung, sodass bei Vertragsende keine Rückgewährsansprüche des Eigentümers gegenüber dem Berechtigten bestehen; d.h. konkret: einigen sich die Parteien darüber, dass z.B. für die Gewährung des Wohnungsrechtes ein bestimmter Betrag gezahlt wird und wird dieser Betrag dann tatsächlich nicht gezahlt, hat dies auf den Bestand des Wohnrechtes keinen Einfluss;

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Ich denke schon: Bei grober Undankbarkeit oder Bedrohung !

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