Wohngeld wieviel Mindeseinkommen und mit Freiberuf möglich?

6 Antworten

Wohngeld bekommen Menschen, die nicht in der Lage sind, die Miete in der gesamten Höhe zu zahlen. Ob das bei Dir der Fall wäre, lässt sich erst nach der ersten Einkommenssteuererklärung ermessen. Bei einer freiberuflichen Tätigkeit musst Du erstmal ein bestimmtest Grundkapital haben, um diese Zeit zu überbrücken, auch ohne Verdienst. Dazu berät Dich die IHK Deines Ortes/Stadt in Seminaren.

ich bin mir nicht ganz im klaren was du meinst, denn deine frage klingt etwas eigenartig.

Wohngeld nennt man in Deutschland die Leistung des Staates für Bürger, die aufgrund ihres geringen Einkommens einen Zuschuss zur Miete (Mietzuschuss) oder zu den Kosten selbst genutzten Wohneigentums (Lastenzuschuss) erhalten. Die gesetzlichen Regelungen über die Gewährung von Wohngeld (Wohngeldgesetz – WoGG – und andere) gelten als besondere Teile des Sozialgesetzbuches (s. § 68Nr. 10 SGB I). Umgangssprachlich wird gelegentlich auch das monatliche Hausgeld, das Wohnungseigentümer zur Bewirtschaftung und Instandhaltung des Gemeinschaftseigentums an den Verwalter zahlen, als „Wohngeld“ bezeichnet.

Kurz gesagt ab wann macht es für mich Sinn so einen Antrag auf Wohngeld (nach WoGG) zu stellen bzgl Mindesteinkommen. Verstehe schon die Regelung des Mindesteinkommens damit Wohngeld nicht für den Lebensunterhalt genutzt wird...

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@loulou2

irgendwie hast du abenteuerliche vorstellungen - das wohngeld dient gerade ZUR erhaltung des lebensunterhaltes, weil es den bezieher entlastet von allzu hohen unterkunftskosten.

der bezug des wohngeldes ist aber gemeindeabhängig und kann deshalb nicht pauschal beantwortet werden.

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@casala

Wohngeld ist Bundesgesetz, es kommt nur auf die Mietstufe der Gemeinde an.

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@casala

@casala: Du hast etwas falsch verstanden,Wohngeld dient nicht zur Erhaltung des Lebensunterhaltes. Wohngeld ist reiner ZUschuss zu einer angemessenen Miete. Wenn du deinen Lebensunterhalt nicht aus eigenen Mitteln decken kannst, bekommst du kein Wohngeld.

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Wie schon in deinen vorherigen Fragen beantwortet: Solange du dem Grunde nach einen Anspruch auf Bafög hast, bist du vom Wohngeld ausgeschlossen §20 Abs. 2 WoGG. Durch eine freiberufliche Tätigkeit neben der Schule/Ausbildung entfällt ja nicht dein Bafög-Anspruch.

Du hast Recht zumindest teilweise. Bekanntlich fällt man von oben nach unten. Für Menschen über 30 gibt es 2 Netze in denen man aufgefangen werden kann:

  1. Bafög und für meine Wunsch Ausbildung bekomme ich sehr wahrscheinlich einen Ablehnungsbescheid da ich zu lange gezögert habe. Ein völliges Durcheinander.

Also wenn man einen Ablehnungsbescheid vom Bafög Amt hat ist man dem Grunde nach NICHT BAföG förderfähig und generell Wohngeldberechtigt. Nachzulesen im selbigen Gesetz!

  1. Netz: Wohngeld, wo die meisten Menschen, die noch über 30 eine Ausbildung machen wollen oder Studenten die die Altersgrenze überschritten haben durchfallen, da es hier die Regelung des Mindesteinkommens gibt.

Ich hab Fixkosten excl Essen von 550 Euro pro Monat (Miete, Versicherung, Fahrkarte, Strom, Gas, Internet)

In einem normalen Studentenjob verdient man 5,50/Stunde, d.h. 25 Stunden die Woche müsste ich zusätzlich arbeiten. Vor allem wenn ich das "Glück" habe so einen Job zu bekommen. Wenn, müsste ich zusätzlich 5 Stunden am Tag arbeiten die Woche.

Es gibt gute Jobangebote (z.b. Helpling) um als ungelernte Kraft, jedoch freiberuflich, mit Gewerbe angemeldet, 10-12,50 Euro/Stunde netto zu arbeiten und das bei flexibler Zeiteinteilung.

Hier wieder die schwierige Frage wie man ein Einkommen aus freiberuflicher Arbeit beim Wohngeldamt beweisen kann.

Es ist einfach unglaublich schwierig alles. Ich möchte nur meine Traumausbildung machen.

Ich hab alles in Betracht gezogen, Kredite (noch) nicht möglich. Arbeit schwer, weil unterbezahlt und zeitintensiv (wie soll man dann noch für die Ausbildung lernen.)

Deswegen ist, wie gesagt das letzte Sicherheitsnetz dass mich ein wenig auffangen würde das Wohngeld.

Ich möchte hier aber wissen wo diese Grenze ist, damit ich weiß wann ich endlich einen Anspruch habe und das Gesetz greift.

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@loulou2

immernoch nicht verstanden? wohngeld ist eine sache der gemeinde und nicht allgemeingültig. da gibt es keine pauschalauskunft.

du must das abfragen über deine gemeinde.

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@loulou2

Also wo man in einem Studentenjob nur 5 Euro verdient wüsste ich gerne..... 7-8 Euro sind eher die Regel.... du mit deinem freiberuflichen Jobs- hast du Angst für jemanden arbeiten zu gehen / angestellt zu sein?

Such dir nen Job in der Gastro oder in einer Disco! Hier hast du nen ordentlichen / vernünftigen Stundenlohn und wenn du halbwegs gut bist nochmal ordentlich Trinkgeld! Auch die Abendstunden oder Arbeit am Wochenende werden gut bezahlt!

Wo wohnst du denn wenn man fragen darf???? Ich such dir in 10 minuten mehrer lukrative Jobs raus - versprochen!

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@loulou2

Du musst deinen Lebensunterhalt 391,- Euro für alleinstehende, 353 für Paare plus mind. 80% der Miete selbst aufbringen.

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@loulou2

Nachweisen kannst du eine freiberufliche Tätigkeit mir Rechnungen, Quittungen, Kontoauszüge usw. Aus deinen vorherigen Beträgen ging nicht hervor (oder ich habs überlesen) das du schon älter bist und du evtl. gar keinen Bafög-Anspruch mehr hast, sorry.

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@Ralkana

Sie hätte gemäß Härtefallregelung Bafög für eine Ausbildungsstelle die sich nicht angetreten hat erhalten ..... Von dieser in der Vergangenheit stehenden Zusage hofft sie nun auf eine "Verschiebung" des Baföganspruchs auf eine andere Ausbildung (welche nicht Bafög berechtigt ist aus verschiedenen Gründen)..... ist wirklich interessant die ganzen Beiträge der Fragestellerin zu studieren ;-)

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@luxuryretreat

@luxuryretreat: Ich hab nicht alles gelesen, war ja faktisch immer das Gleiche.

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@luxuryretreat

Ich danke Euch ja für die Zeit die Ihr Euch mit meiner Lage befasst. Um das Ganze abzurunden. Ich bin schwer krank gewesen, ich habe dann dazu noch eine Chemotherapie gemacht, worauf hin ich noch weniger belastbar geworden bin (schnell müde, meine Nerven haben einfach gelitten; einigen die eine Chemo machen, passiert das. Andere überstehen das gut und sind nachher einfach normal). Zudem leide ich schon immer an Depressionen. Ich habe erstens einfach nicht damit gerechnet dass es sowas wie eine Unverzüglichkeit gibt bei der Bafög Regelung nach § 10 Abs. 3 Das ist mein erster schwerer Schlag gewesen. Ich kann das nicht wahrhaben. Ich hab leider den Fehler gemacht und wußte nicht gleich für welche Ausbildung ich mich entscheiden soll.

Da ich nicht so belastbar bin suche ich nach der besten Lösung. Freiberuflich zu arbeiten wäre für mich ein Vorteil da ich dann arbeiten könnte wenn ich fit bin, im Gegensatz zu einer Festanstellung.

Ich wohne übrigens nicht bei meinem Freund und weiß nun dass das Wohngeld nur für einen ganz besonderen Fall geschaffen wurde, und verstehe, dass es mir im Falle des Zusammenwohnens nicht zustehen würde.

Die Frage bzgl Wohngeld galt für meine Planung falls ich die Ausbildung ohne Bafög machen werde und ich mich entschließen würde meine eigene Wohnung zu behalten, was für mich eine riesen Herrausforderung wäre, wegen des Lernpensums der Ausbildung und der Kosten für die ich aufkommen muss. Ich hab aufgrund der Depression schwere Existenzängste und allein der Gedanke nicht fit sein zu können und der Arbeit nachzugehen und dadurch vielleicht Schulden zu machen und aus meiner Wohnung geschmissen zu werden lässt mich völlig verzweifeln. Ich denke einfach sehr kritisch bzgl "normaler" Anstellung, weil ich ungelernt bin und sicher unzuverlässig wirke, da ich nicht so Kraft und Motivation zeigen kann. Selbst bei den kleinsten Jobs, denke ich, wird heute ein Hohes Maß an Kompetenz vorrausgesetzt....

Ich muss mich einfach orientieren. Heißt, mit einer Nebenanstellung inkl. Sozialversicherung steht mir sicher Wohngeld zu und da wäre es einfach zu beantragen. Mit dem für mich viel "einfacherern" Freiberuf ist alles noch viel komplizierter auf Wohngeld zu hoffen wie ich recherchiert habe .

Wie gesagt habe ich mit all den Schwierigkeiten nicht gerechnet, da ich dachte ich erfülle die Sondervorraussetzungen des Bafögs und alles wäre so einfach, das ist es aber nicht....

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