Wohngeld oder Sicherung zum Lebensunterhalt

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4 Antworten

Nein, das ist klar geregelt. Sicherung des Lebensunterhalts ist eine Sozial-Hilfe. Diese ist grundsätzlich nachrangig.

Danke Dir und den anderen für die hilfreiche Antwort.Es ist schon traurig, dass die Leute schlecht beraten werden und verunsichert sind. Mein Bekannter wurde nach langer Krankheit befristet EU- Rentner. Ein Sozialbeauftragter riet ihm den Rentenantrag zu stellen und falls die Rente zu niedrig ist, die Grundsicherung zu beantragen. Als Übergangsleistung bekam er ALG I. Nach Erhalt des Rentenbescheides schickte man ihn zum Jobcenter. Diese verwiesen ihn an die Wohngeldstelle wo man den Antrag aufnahm. Trotzdem wurde ihm geraten sich gleich ans Sozialamt wg. Grundsicherung zu wenden. Telefonisch teilte er dort sein Anliegen mit, zog sich den Antrag aus dem Netz und schickte ihn mit sämtlichen Belegen ans Amt. Jetzt kam die Absage dass er kein Anspruch auf GS hat, sondern Sicherung zu Lebensunterhalt beantragen könnte. Die zu erbringenden Nachweise sind noch drastischer als für Hartz IV und GS. Der Wohngeldantrag wurde noch nicht bearbeitet. Mir kommt es vor als wird die S.. durchs Dorf getrieben. Könnte er sich noch einmal an die Wohngeldstelle wenden? LG

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@douschka

Wenn das Einkommen in einem Grenzbereich liegt, kann das tatsächlich so laufen.

Andererseits ist man in diesem Grenzbereich ja nicht existenzgefährdet. Die zustehenden Leistungen werden ja nicht verweigert, sondern nachgezahlt. Wenn man tatsächich "Mittelleosigkeit" nachweist, wird auch mit Vorschüssen gearbeitet, um z.B. die Miete sicher zu stellen.

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Also wenn es jeder frei entscheiden dürfte, würde ich es auch nehmen. Das bekommen aber nur Menschen, die nicht arbeiten, bzw. Menschen deren Geld nicht ausreicht zum Leben.

Mit Deiner Antwort komme ich nicht weiter, sorry. Menschen, die nicht arbeiten sind entweder arbeitslos, krank oder Rentner. Es gibt aber auch viele Menschen die arbeiten und trotzdem zu wenig Geld haben um alles bestreiten zu können. Soweit ich informiert bin, ist Wohngeld kein Almosen vom Staat, sondern ein Rechtsanspruch für jeden der ein zu niedriges Einkommen hat. Deine Antwort geht an meiner Frage vorbei. Also hat man die Wahl?

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@douschka

Du kannst es dir trotzdem nicht willkürlich aussuchen. Sozialhilfe ist immer nachrangig.

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Nein, du beantragst es und die behörde entscheidet was dir zusteht. Mfg

nein :))

Wohngeld ist immer vorrangige Leistung.d.h, ERST mußt Du versuchen das zu beantragen, Antrag gibts auf der Gemeinde..... wird das abgelehnt, weil zu wenig hast, darfst das andere beantragen

Danke Dir. Es geht hier auch nicht um mich. Versuche nur anderen zu helfen, die sich noch weniger auskennen als ich. Von der Sache her verstehe ich nicht wieso es Unterscheidungen gibt. Also, da ist ein Rentner mit kleiner Rente und braucht noch einen Zuschuss. Also muss erst Wohngeld beantragt werden. Die Entscheidung wird danach getroffen, wo es die grössere Unterstützung gibt. Will der Rentner aber keine Grundsicherung oder s.o., dann hätte er doch das Recht Wohngeld zu beantragen und zu erhalten, auch wenn es geringer ausfällt. als andere soziale Leistungen, oder?

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@douschka

Leider ist es so das er zuerst IMMER Wohngeld beantragen muß, auf dem Bogen für die Grundsicherung wird das auch erfragt und die wollen Ablehungsbescheid sehen....

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