Wohngeld - Erspartes zur Aufstockung des Mindesteinkommen?

3 Antworten

Klar geht das. Hauptsächlich geht es darum, dass du nachweist, wovon du lebst. Wenn du von deinem Vermögen gehst, ist das nun einmal so. Rechne aber damit, dass du nur einen kurzen Bewilligungszeitraum bekommen wirst und zur Weiterleistung von dir der Vermögensverbrauch nachzuweisen ist.

Sicher kannst du das machen,du musst nur nachweisen das du deinen sonstigen Lebensunterhalt mit deinem restlichen Einkommen und deinem Vermögen decken kannst bzw.damit dann das benötigte Mindesteinkommen erreichst !

Wenn du nicht mehr bei deinen Eltern Wohnst, gehört das Kindergeld dir.

Entweder müssen deine Eltern es dir auszahlen oder du beantragst beim Amt, das es auf dein Konto geht.

Da hat die Sachbearbeiterin nunmal recht.

Das stimmt so nicht ganz. Anspruchsberechtigt auf Kindergeld sind immer die Eltern. Nur wenn sie ihrer Unterhaltsverpflichtung gegenüber dem Kind nicht nachkommen und das Kind in einem eigenen Wohnraum wohnt, kann das Kind die Abzweigung des Kindergeldes an sich beantragen. Aber selbst dadurch entsteht kein eigener Anspruch des Kindes.

Unabhängig davon, nirgends steht, dass die Eltern ihr das Kindergeld auszahlen müssen. Wenn sie z. B. vortragen, dass das Kind jedes Wochenende dort isst, sie ihre Wäsche waschen, den Handyvertrag bezahlen oder so etwas, wird dafür der diesbezügliche Unterhalt des Kindes durch das Kindergeld sicher gestellt. Es gibt also nichts mehr, was an das Kind weiterzuleiten wäre.

1

Wohngeld oder ALG II (Aufstocken)?

Hallo,

ich habe noch nie großartig mit der Agentur für Arbeit zu tun gehabt, jetzt ist die Situation allerdings prekär.

Die Situation ist folgende:

Meine Freundin und ich leben mit unserem 2-jährigen Sohn in einer Wohnung die 697 Euro Kaltmiete kostet. Meine Freundin ist im 6. Monat schwanger. Sie ist selbstständige Fotografin und wird in den letzten beiden Schwangerschaftsmonaten nicht mehr arbeiten können.

Ich selber habe einen 800 Euro Job und bekomme netto 634 Euro ausgezahlt.

Die Zeit, in der meine Freundin nicht mehr arbeiten kann, wollten wir eigenlich mit Erspartem überbrücken bis das Elterngeld greift. Allerdings ist die Schwangerschaft nicht komplikationslos verlaufen, so dass das Ersparte schon aufgebraucht ist.

Was können wir also tun, dass wir durch diese zwei Monate Ausfall nicht in totale finanzielle Schieflage geraten? Wohngeld beantragen? Oder mit ALG II aufstocken? Lohnt sich der Aufwand für den Antrag auf ALG II wenn ich davon ausgehe, dass es nur die zwei Monate sind, die wir finanziell nicht stemmen können? Oder könnte es auch nach der Geburt meines zweiten Sohnes weitere finanzielle Hilfen geben ? Das Elterngeld für meine Freundin bei unserem ersten Sohn betrug ca. 850 Euro. Das ist zwar machbar, aber auch ziemlich knapp.

Und wie gehe ich eigentlich überhaupt vor (wie geschrieben, hatte ich noch nie großartig mit der Agentur für Arbeit zu tun)? Rufe ich einfach bei der Agentur an und frage nach? Ich würde mich über ein paar erste Antworten freuen, damit ich schonmal eine Ahnung habe, was mögllich ist und wie die nächsten Schritte aussehen sollten.

Vielen Dank!

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?