Wohnflächenberechnung- was zählt alles dazu?

3 Antworten

In der Regel ist das Finanzamt da gar nicht so pinselig. Es geht um einen Aufteilungsmaßstab.

Wie Du Kevin geschrieben hast, dann weisst Du ja sonst alles. Hoffentlich auch was im Falle einer Entnahme aus dem Betriebsvermögen folgt. Das es auch Konsequenzen für den Grund und Boden gibt.

Haben gerade einen Aufgabefall. Sehr witzig. Mir wäre lieber wenn man damals das Wahlrecht zur Einbringung nicht ausgeübt hätte. Mangelhafte Beratung. Dabei ärgern solche Bemerkungen wie von Dir sowieso. Man fragt sich, wofür man nach eigenem Verständnis über 10 Jahre reine Lernzeit hatte und immer noch nicht sicher sein kann.

Verstehe deinen Kommentar leider überhaupt nicht. Was ärgert dich z.b. an welcher Bemerkung von mir?

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@airmac

Das Du meinen Kommentar nicht verstehen kannst, dass sollte Dich skeptisch/nervös/unsicher machen. Denn das liegt nicht an dem Kommentar. Der ist meiner Meinung nach grammatikalisch korrekt und von der Wortwahl einfach.

Mich ärgert, dass Du mit Sicherheit nicht einmal über die Einbringung einer Immobilie in ein Betriebsvermögen alles weißt. Sonst hättest Du die Andeutungen dazu verstanden.

Es ist nämlich ganz oft der Fall, dass diese Einbringung steuerschädlich ist. Man also unter dem Strich und über die Jahre keine Steuern sparst. Häufig wird es nämlich zum Entnahmezeitpunkt richtig teuer.

Darum gibt es auch Leute, die sich beruflich damit beschäftigen. Die kennen Grenzen und Gestaltungsmöglichkeiten. Die erklären Dir als Kunden auch welche Auswirkungen welcher bauliche Anteil und welcher Wert Dir welche Vor- und Nachteile bringen. Besonders sinnvoll ist die Einschaltung von Personen, die zur steuerlichen Beratung befugt sind, bevor man handelt. Manchmal kann man aber noch hinterher was heilen. Selbst wenn eine Heilung aber nicht mehr geht, dann kann durch die Beratung eine Vorsorge gut sein. Die könnte in einem Sparvertrag oder einer anderen Form der Geldanlage liegen.

Wir haben schon eine Verschalung der Wände in einem häuslichen Arbeitszimmer angeraten. Soweit möglich sollte auf das geplante Verputzen der Wände in sämtlichen Wohnbereichen verzichtet werden. Um da noch wenige Prozentpunkte bewegen zu können um das Arbeitszimmer aus dem ganzen raus zu halten. Auch solche Dinge sind nicht immer möglich, durch Überschreitung des Höchstwertes des Gebäudeanteils um noch ein Wahlrecht zu haben.

Ich habe lange Jahre in der Steuerberatungsbranche gearbeitet und kenne damit vieles worauf da geachtet werden kann und muss. Die einzelnen Berechnungen bieten noch ausreichend Fehlermöglichkeiten. Doch wer sich früh genug beraten lässt, dem ist bekannt welche Qualitäten im Arbeitszimmer verarbeitet werden dürfen.

Übrigens - Der schönste mir bekannte Fall in dem Bereich war einfach herrlich: Steuerpflichtiger baut wie Du ein häusliches Arbeitszimmer und es war so, dass kein Zweifel über die Aktivierungspflicht bestand. Nur hat er aufgrund der baulichen Gestaltung und Ausführung dafür gesorgt, dass das häusliche Arbeitszimmer zum Betriebsausgabenabzug nicht berechtigt hatte.

Doch als das Arbeitszimmer aufgegeben wurde, war dann der Buchgewinn zu versteuern. Also wirklich so schön gelaufen.

Vermutlich meinte der auch wie Du, sonst alles zu wissen.

Hoffe das war jetzt verständlicher.

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Wohnfläche zählt natürlich nur wenn zusätzliche Räumlichkeiten als Wohnung dienen "könnten": Also ausgebauter Dachboden, ausgebauter Keller. Aber natürlich bist du bei einer solchen Frage bei deinem Finanzamt besser aufgehoben.

Vermietest du?

Ansonsten ist deine Wohnfläche für das FA ziemlich belanglos.

Nein, wir nutzen einen Teil der Raume betrieblich.

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@airmac

Jetzt müsstest du genau erklären wie das aussieht.

Ich habe zuhause ein Arbeitszimmer, für das ich Miete, Nebenkosten und Strom, gemessen an der m² Zahl, als Betriebsausgabe geltend mache.

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Für mich ist wie oben geschildert wichtig, was wirklich als Wohnfläche gilt bei der Berechnung. Siehe oben. Alles weitere weiß ich.

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