Wohnen zur Untermiete: Muss der Vermieter zustimmen?

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Der Mieter braucht nicht die Zustimmung des Vermieters! Wenn der Lebensgefährte mit in die Wohnung einzieht (was der Vermieter nicht verbieten kann) sollte er nur beim Vermieter angegeben werden, wegen der erhöhten Nebenkosten.

Der Mieter ist berechtigt, eine andere Person, die weder Familienangehöriger noch Bediensteter des Mieters ist, zum Mitgebrauch der Wohnung auf Dauer in seinem Haushalt aufzunehmen. Er hat ein berechtigtes Interesse an der Aufnahme der anderen Person in seiner Wohnung, wenn er aus wirtschaftlichen oder persönlichen Gründen eine dauernde Wohngemeinschaft begründen will. Voraussetzung ist lediglich, dass die Gründe des Mieters erst nach Abschluss des Mietvertrages entstanden und die Wohnung z.B. nicht überbelegt ist (BGH RE WM 85, 7).

Achtung: Es muss auch kein neuer Mietvertrag abgeschlossen werden.

Wie Obelhicks schon richtig schrieb, handelt es sich hier wohl nicht um eine Untervermietung, sondern einfach nur den Einzug des Lebensgefährten. Eine Untervermietung würde nur vorliegen, wenn der Untermieter Miete an den Hauptmieter zahlt und eigene, nur ihm selbst zugängliche Räume in der Wohnung hat. Ein Lebensgefährte darf zu jeder Zeit in die Wohnung eines Mieters ziehen. An den Vermieter muss jedoch eine Meldung ergehen um welche Person es sich handelt, Namen angeben etc. Der Vermieter kann daraufhin die Nebenkosten anpassen, da diese sich erhöhen.

Hier stellt sich diesseits die Frage, was dann noch ein Vertrag wert ist, wenn man sich nicht adäquat zu dessen Inhalten verhält? 

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