wohnen im Süden der USA viele Rassisten?

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4 Antworten

Sagen wir mal so, viele haben eine "eindeutige Meinung" zu Afroamerikanern und Latinos, speziell Mexikanern. Hier in Deutschland würde es auch abseits von AfD und Pegideppen als Rassismus durchgehen, doch die Probleme sind vielschichtiger.

Auf die Mexikaner wird zur Zeit hauptsächlich geschimpft, weil diese die absoluten Profiteue von Obamacare sind. Hier wird eine zum Teil mittellose Schicht auf Kosten der Allgemeinheit "saniert", das ist der Amerikaner im Gegensatz zu uns Europäern nicht gewohnt. Das Gefühl der ungerechtfertigten Behandlung durch den Staat verstärkt sich. Zudem kommt man im Süden von Texas zum Beispiel mit mexikanisch besser durch als mit Englisch.

Die Afroamerikaner sind ein seit Jahrhunderten integrierter Bevölkerungsteil, der aber weiterhin sehr nachteilig behandelt wird. Es werden neben Kriminalität viele Umstände in Verbindung mit Afros kritisiert, die allerdings erst durch die schlechten Perspektiven bei der beruflichen Entwicklung und dem sozialen Status entstehen.

naja, diese frage ist nicht einfach mit ja oder nein zu beantworten, ich versuche trotzdem mal eine einigermaßen passende antwort zu finden:

viel ist natürlich immer relativ, aber man kann durchaus sagen, dass im süden der USA mehr rassistisch eingestellte Menschen zu finden sind als in deren Norden. (so gibt es hier z.b. mehr sogenannte hate crimes aufgrund von Hautfarbe oder Herrkunft)

allerdings ist deshalb natürlich noch lange nicht jeder dort ein rassist. man muss aber auch beachten, dass rassist nicht rassist is (klingt blöd aber ja).

dait meine ich dass nicht jeder rassistische mensch die menchen die er diskriminiert tätlich angreift oder offen beleidigt. Sehr oft ist rassismus unterbewusst und eher unterschwellig (trotzdem furchtbar und nicht gerechtfertigt), damit meine ich dass viele Menschen rassistische Gedanken in sich tragen und zum beispiel Menschen mit anderer hautfarbe gegenüber misstrauisch, in stereotypen denken sind oder sich nicht mit ihnen anfreunden wollen ohne wirklich gewalttätig oder beleidigen zu sein.

meiner erfahrung nach sind sowohl die einen als auch die anderen im süden der USA eher anzutreffen sind als in deren Norden, das aber natürlich NICHT bedeutet dass alle menschen dort Rassisten sind oder es im Norden der USA keine Rassisten gibt

Tendenziell gilt der Süden eher als "White Power Area" und einige Gegenden sind immer noch mit Anhängern des Ku-Klux Klan Vertretern verseucht. Ich würde deine Frage also mit Ja beantworten.

Im Süden der USA leben viele Afroamerikaner und Latinos (mehr als Weisse).

Und da es auch unter Afroamerikanern und Latinos nicht wenige Rassisten gibt, kann man sagen, dass es im Süden der USA viele Rassisten gibt.

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