Wohne seit 20 Jahren in einem Einfamilienhaus zur Miete. Muss ich wegen Hartz4 raus?

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10 Antworten

Auf Dauer werdet ihr das Haus nicht halten können, ausser mit einer kreativen Lösung des Problems.

Dieses könnte darin bestehen, dass ihr in Zusammenarbeit mit dem Vermieter eine Einliegerwohnung abteilt, in die ihr dann selbst einzieht oder die ihr untervermieten könnt, damit Euch Mieteinnahmen entstehen.

So etwas erst mal geplant und vielleicht angefangen, kann dann sicher einige Zeit hingezogen werden, sodass das Jobcenter auch mitmacht.

Falls das nicht geht, werdet ihr wohl tatsächlich eine andere Wohnung suchen müssen, wobei man Euch bestimmt auch nicht schon im November vor die Tür setzen würde.

.... dank dem zwischenzeitlich geschaßten Schröder werden ja alle Kosten und Lasten übernommen.

Und im Bescheid wird doch vorgeschlagen, was es zu tun gibt. Wie ist denn der Widerspruch ausgegangen?

Binde ggf. ein das Diakonische Werk, denn die Damen und Herren sind doch fir und helfen gerne.

Sammle Deine Inserate und Besuche bei Maklern akribisch und lege sie dem Jobcenter vor.

Ich denke auch, da kann etwas nicht stimmen. Der genannte Betrag ist doch deutlich zu niedrig für zwei Personen und dem gesundheitlichen Schaden!

Wenn ihr die Differenz von angemessenen zu unangemessenen KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) nicht innerhalb der Übergangszeit von in der Regel 6 Monaten senken könnt,nachdem euch das Jobcenter schriftlich zur Kostensenkung aufgefordert hat oder ihr dann den Differenzbetrag nicht selber zuzahlen könnt,dann wird euch nur ein Umzug in eine angemessene Wohnung bleiben !

Das sollte dann vor dem Umzug alles beim Jobcenter beantragt und bewilligt werden.

Um diese Übergangszeit von in der Regel 6 Monaten evtl.zu verlängern,könnt ihr nur eure ernsthafte Suche nach einer angemessenen Wohnung dokumentieren,also haarklein alles aufschreiben,wo bei wem auf welches Angebot,wann beworben und das Ergebnis der Bemühungen.

Nach einem Schlaganfall mit nachfolgender Erwerbsunfähigkeit kannst EU-Rente beantragen. Darauf ist das Jobcenter verpflichtet hinzuweisen.

Deine Frau hat auch Einkommen oder bekommt auch ALG 2?

Auf Dauer wird dir nichts anderes übrig bleiben, als umzuziehen. Der Jobcenter wird diese hohen Mietkosten nicht übernehmen.

Schau mal da nach(etwa Seitenmitte):

http://www.hartziv.org/was-zaehlt-als-vermoegen.html

Findest Du nichts:


Wer keine billigere Wohnung findet, aber seine Suche detailliert belegen kann, für den muss der Träger weiterhin die vollen Unterkunftskosten übernehmen. Anderenfalls trägt der Träger sechs Monate nach der Aufforderung zur Kostensenkung nur noch die „angemessenen
Unterkunftskosten“.

https://www.arbeitslosennetz.de/forum/showthread.php?123800-Finde-keine-angemessene-Wohnung


Und lege Widerspruch ein.


hat deine Frau einen Job, vielleicht noch einen Nebenjob annehmen?

Dem Bescheid widersprechen, um Zeit zu gewinnen.

Dann vom Fachmann beraten lassen.

Musst wohl da raus, oder mehr Einkommen generieren bzw. kein Hartz4 mehr kriegen. Lg Sunny

wieso wurde kein antrag auf erwerbsminderungsrente gestellt?

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