Wohnberechtigte kündigt Mietvertrag... Gilt es als Einverständnis zur Löschung?

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4 Antworten

Rechtlich besteht ein vom Vermieter nicht kündbares Mietverhältnis. Kündigt die Mieterin von sich aus, gibt sie das Wohnrecht auf. Die Kündigung beinhaltet natürlich den Auszug. Ich würde die Kündigung bestätigen und auf den Räumungstermin, in der Regel 3 Monate, hinweisen. Weiterhin die aufgelaufenen Mietrückstände einfordern und die Löschungsbewilligung für das Wohnrecht. Dann ist die Mieterin gefordert.

Vielen Dank! So in etwa sehe ich das auch. Aber das ist ja nur mein Rechtsempfinden. Habe morgen einen Termin beim RA und werde anschließend darüber berichten.

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Welcher Notar hat denn einen SOLCHEN Vertrag ohne entsprechende Beratung und Hinweis auf ggf. erforderliche, BRAUCHBARE Mietvereinbarungen durchgewunken???

In meinen Augen ist das ein grober Handwerksfehler bzw. Fahrlässigkeit des Notars, ich würde den mal ansprechen, damit der seinen Mist in hier Ordnung bringt. Die Notare haben übrigens auch Haftpflichtversicherungen für Fehler....

Also, wenn ich hier alles niederschreiben sollte, was beim Erwerb dieser Immobilie "schief gelaufen" ist, ich könnt ein Buch drüber schreiben! Der Kaufvertrag und die Teilungserklärung wurden jeweils mind. 6x geändert. Die Rechtspflegerin hat den Notar mit Siegel zum AG zitiert. Sie hatte schon Mitleid mit uns. Ich habe einen dicken Ordner nur mit Urkunden. Den "Rest" hat dann ein anderer Notar erledigt. Das ganze hat 10 Monate gedauert. Ich musste schon Bereitstellungszinsen zahlen.Wir hatten uns bei der Notarkammer beschwert. Diese reicht sie weiter zum Präsidenten des Oberlandesgerichtes. Der zweite Anwalt hat auch ein Gemeinschaftrecht "skizziert", wo es kein Grundstück mehr gab, bzw. kein gemeinschaftliches. Er hat mein eigenes Grundstück zum Gemeinschaftseigentum gemacht. Somit hatte mein Nachbar gleich Wegerecht... Der zweite Notar hat auch das mit dem Wohnrecht gemacht. Möglich soll es aber wohl sein...

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@ohnesorg

Das klingt nicht gut. Wenn Du eine Rechtsschutzversicherung hast, würde ich versuchen, die beiden Notare für das Chaos irgendwie in Haftung zu bringen, oder ggf. einen guten Vergleich zu bekommen. Unglücklicherweise darfst Du der alten Quälgeit-Dame ja leider kein Strychnin ins Trinkwasser schütten, das ist leider verboten - vermutlich kann sie auch nichts dazu und ist zudem verwirrt. Hoffentlich erledigt sich das Thema kurzfristig biologisch.

Die Rechts(un)kundigen, die einen solchen Vertrag verbrochen haben gehören sämtlich in ein Berufsaufsichtsverfahren!

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du kennst doch den vertrag garnicht

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@Obelhicks

Das was Ohnesorg davon erzählt hast reicht hier für eine Beurteilung bzw. Verurteilung aus - das ist Stümperei! Sonst wäre nämlich alles sauber und eindeutig geklärt worden und er hättes die Fragen und Probleme nicht, die er jetzt hat

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@weltbummler

Hallo, also... Es ist tatsächlich so, wie Marokiel beschrieben hat. Sie hat den Mietvertrag gekündigt und die Nachfrage bezüglich des Parketts lässt darauf schließen, dass sie auszieht. Verzichtet offensichtlich auf ihr Wohnrecht. Vermutlich wird sie auch gar nichts mehr zahlen. Der RA setzt nun ein Schreiben auf, in dem er mit Fristsetzung die Löschungsbewilligung fordert. bin mal gespannt, was noch so alles passiert. Übrigens: Die Dame ist weder senil, verwirrt noch sonstwie an Alzheimer erkrankt. Sie wäre mir sicherlich noch sehr, sehr lange erhalten geblieben. Danke euch allen!!!

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in diesem fall rate ich nicht zum rechtsanwalt, sondern zum notar. der ist ganz nebenbei auch rechtsanwalt und kann die vertragsklauseln besser erläutern. am besten den, der den kaufvertrag entworfen hat.. der mietvertrag ist dabei unbedingt mit zu berücksichtigen.

ich sehe, du hast infos nachgereicht.

hole Dir Rat beim Rechtsanwalt,

Danke, habe einen Termin! Hätte evtl. sein können, dass jemand ähnliches zu berichten weiß oder Gedanken dazu hat... würde das Einschlafen erleichtern!

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