Wohin zur Brustverkleinerung in Stuttgart?

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6 Antworten

Die Krankenkasse kann die Kosten einer Brustverkleinerung komplett übernehmen, aber nur, wenn sie medizinisch notwendig ist. Unter medizinisch notwendig versteht man, dass ohne die OP schwerwiegende gesundheitliche Folgen zu erwarten sind oder selbige bereits bestehen, die durch keine andere Maßnahme zu beseitigen sind. Psychologische Probleme zählen übrigens nicht dazu.

Anerkannt sind bei Brustverkleinerungen nur Rückenschäden. Insofern wäre der erste Schritt nicht zur Kankenkasse und auch nicht zum Psychologen, sondern zum Orthopäden. Wenn dieser bestätigen kann, dass (eventuell vorhandenen) Rückenschmerzen nicht durch bereits versuchten Rehasport bzw. Krankengymnastik zu beseitigen sind, kann man den nächsten Schritt Richtung Brust-OP wagen.

Ich würde vorschlagen, sich beim örtlichen Brustzentrum vorzustellen. Die behandeln zwar meist Brustkrebsangelegenheiten, haben aber immer einen plastischen Chirurgen in Partnerschaft, mit dem sie zusammenarbeiten und der auch auf Kassenabrechnung arbeitet. Das Brustzentrum wird eine Überweisung zum plastischen Chirurgen ausstellen, bei dem man sich dann vorstellst und beraten lässt.

Wenn auch der bestätigen kann, dass aus seiner Sicht eine Brustverkleinerung medizinisch notwendig ist, erst dann kann man sich mit einem Antrag auf Kostenübernahme an die KK wenden. Diese wird den Antrag an den MDK weitergeben.

Der MDK besteht aus unabhängigen Ärzten, die beurteilen können, ob es tatsächlich medizinisch notwendig ist und der KK, die ja keine medizinischen Fachleute hat, eine Empfehlung bezüglich Kostenübernahme geben werden.

Der MDK wird dazu von dem Orthopäden und dem plastischen Chirurgen Berichte anfordern, dass es aus deren Sicht medizinisch notwendig sei. Auch ist es üblich, eine Bilddokumentation, also Fotos der Brüste, an den MDK zu geben.

Hat dann die KK die Empfehlung des MDK erhalten, dass es sich hierbei um eine medizinisch notwendige OP handelt, wird die KK vom plastischen Chirurgen einen Kostenvoranschlag einholen. Erst dann könnte es von der KK her ein Okay zur Kostenübernahme geben.

Bedenkt aber bitte, dass bei einer Brustverkleinerung lebenslang sichtbare Narben vertikal von Brustumschlagsfalte zur Brustwarze bleiben. Die kommen vom sogenannten T-Schnitt, der bei einer Brustverkleinerung unumgänglich ist.

Auch rings um die Brustwarze wird man eine ringförmige Narbe sehen, denn selbige wird komplett ausgeschnitten und nach Zusammensetzung der verkleinerten Brust wieder mittig eingepuzzelt. Sie könnte dabei sogar verlorengehen, sofern bei einer Wundheilungsstörung ein Wiederanwachsen verhindert wird.

Nach der OP wird man ca 8 Wochen lang einen Kompressions-BH tag und nacht tragen müssen, das ist ein recht unerotischer Panzer, der dieDeine Brüste in die richtige Form quetschen, während sie heilen. Erschütternder Sport, Sauna und Schwimmen sind für ca. ein halbes Jahr tabu. Dass das Ganze eine ziemlich schmerzhafte Angelegenheit über Wochen ist, brauche ich nicht zu erwähnen.

Ein langer unbequemer Weg, den Du Deine Frau da vor sich hat. Wenn sie es wirklich will, wünsche ich dabei viel Kraft und Erfolg!

Hallo, ich hatte vor vier wochen meine Brustverkleinerung (nicht im Raum Stuttgart) und hab das so gemacht mit der Suche nach dem richtigen plastischen Chirurgen. ich habe meinen Gynakologen gefragt, von welchem Chirurgen er sehr gute Ergebnisse gesehen hat. Dann hatte ich schon mal einen Namen. Außerdem habe ich auf jameda gecheckt, welche Plastische Chirurgen (die auf Brust-OPs spezialisiert sind) die besten Bewertungen haben. Dann hatte ich insgesamt vier Namen. Ich habe bei allen diesen vier Chirurgen Informationsgespräche gemacht udn bin dann zu dem gegangen, der den besten Eindruck auf mich gemacht hat. Und es war SUPER!!!!! ich wünsche euch, dass Ihr auch den richtigen für euch findet! Alles gute!

Ich gehe immer wie folgt vor:

  1. Im Bekanntenkreis umhören, vielleicht hat da ja jemand gute Erfahrungen gesammelt (haben Sie aber bestimmt schon gemacht)
  2. Bei den Arzt-Bewertungsportalen wie Jameda usw mal schauen, welche Ärzte prinzipiell in Frage kommen. Zwar sind da auch viele Fake-Bewertungen enthalten (wenn ein Arzt dauernd nur 1,0 Bewertungen bekommt, werde ich immer schnell stutzig, denn ich bewerte auch immer mal wieder Ärzte und habe noch nie eine 1,0 abgegeben), aber man bekommt trotzdem einen Überblick.
  3. Wenn Sie ein paar interessante Ärzte gefunden haben, würde ich deren Website ansehen und sollte sich der gute Eindruck bestätigen, würde ich mit 2-3 Ärzten einen Termin zur Vorbesprechung vereinbaren. Letztendlich muss es bei einem solchen intimen Eingriff ja auch menschlich stimmen. Habe eben auch mal gegoogelt und konnte folgende Seite aus Stuttgart finden, auf der man einige Infos zum Eingriff findet: http://www.bruststraffung-online.de.

Viel Erfolg bei der Suche!

Eure Krankenkasse kann das sicherlich. Ausserdem besteht sogar die Möglichkeit, dass die Krankenkasse die OP bezahlt (oder wenigstens einen Anteil), falls Deine Frau ein Attest vom Orthopäden bekommt, das bestätigt, dass ihre Rückenschmerzen von den übergrossen Brüsten verursacht werden!

Lasst Euch doch mal zumindest telefonisch von Eurer Krankenkasse beraten.

Viel Erfolg!

erst zum frauenarzt verkleinerungen ahlt auch die ekk bei dementprechenden beschwerden

Der richtige BH kann viele Beschwerden lindern! Such mal auf YouTube nach "DoppelD". Und gucke mal mit ihr nach busenfreundinnen.net

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