Wohin tut man den Multimeter in einem Stromkreis um den Widerstand zu messen?

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10 Antworten

um den Messfehler klein zu halten misst du mit dem Voltmeter direkt am Widerstand und das Amperemeter schaltest du zwischen Stromquelle und Widerstand in Reihe. Wie beide beschaltet werden hängt von der Größe des Widerstandes ab denn wenn der Widerstand der Last fast identisch ist mit dem Widerstand des Messgerätes Voltmeter dann misste direkt die Spannung an der Stromquelle

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Kommentar von newcomer
13.10.2011, 21:36

Ausbildung zum Elektroniker, ende 2. Lehrjahr Messtechnik

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WEDER NOCH!

Einen Widerstand in einer Schaltung zu messen ist selten eine gute Idee. Wenn an dem Widerstand Spannung anliegt, ergibt die Messung, je nach Höhe der Spannung, ein defektes Multimeter oder einen falschen Messwert.

Der Widerstand muss mindestens mit einem Ende vom Rest der Schaltung getrennt werden. Dann werden die beiden Anschlüsse des Multimeters mit den beiden Anschlüssen des Widerstands verbunden.

Das Multimeter schickt dann einen kleinen, exakt definierten Strom durch den Widerstand und misst die Spannung, die dazu benötigt wird.

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Ein Messgerät, das den Widerstand misst heißt Ohmmeter. Dieses hat eine Batterie, die als Stromquelle für die Messung des Widerstandes dient. Das Messgerät misst die Stromstärke, welche durch den Widerstand fließt und verwendet als praktisch konstante Größe die Spannung der Batterie. Daraus wird im digitalen Fall der Widerstandswert berechnet und im analogen Fall die Skala geschickt beschriftet. Eigentlich müsste man auch die Spannung, die am Widerstand abfällt (ist praktisch gleich der Spannung der Batterie) messen und durch die Stromstärke dividieren. Das ist aber nicht unbedingt nötig, da die Stromstärke gering ist und die Spannung der Batterie lange sehr konstant ist.

fertig

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Wenn Du bei Deinem Multi-Messgerät nicht über eine Widerstands-Messfunktion verfügst, dann brauchst Du nur Spannung und Stromstärke zu messen und zu dividieren: Widerstand gleich Spannung durch Stromstärke (Ohmsches Gesetz: U = I * R).

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Miss den Strom in Reihe, die Spannung parallel und dann teile Spannung durch Strom, um den Widerstand zu berechnen.

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Kommentar von Haeuslenutzer
15.10.2011, 18:44

Lest Ihr eigentlich alle die Fragen nicht? Hier geht es um den Anschluss eines Multimeters zum messen des Widerstandes und nicht um das errechnen eines Widerstands.

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Entweder direkt messen, also einen Widerstandsmeßbereich anwählen und beide Meßstrippen mit dem Widerstand verbinden, oder indirekt messen, erst den Strom, der durch den Widerstand fliesst, dann die Spannung, die daran abfällt, und ausrechnen.

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Kommentar von Haeuslenutzer
15.10.2011, 18:44

Lest Ihr eigentlich alle die Fragen nicht? Hier geht es um den Anschluss eines Multimeters zum messen des Widerstandes und nicht um das errechnen eines Widerstands.

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Achte darauf, dass die Schaltung nicht unter Spannung steht. Dann wird das Multimeter zur Widerstandsmessung an die beiden Enden des zu messenden Widerstande gehalten. Misst Du in der Schaltung ist die Wahrscheinlichkeit einer Fehlmessung sehr hoch, denn Du misst den Rest der Schaltung parallel zum Widerstand mit. Um sicher zu gehen sollte der Widerstand ausgebaut werden, oder zumindest auf einer Seite vom Rest der Schaltung getrennt werden.

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Mal was Grundsätzliches! Vielen Leuten ist ein Meßgerät ein Buch mit 7 Siegeln. Gehen wir mal von einem Multimeter weg und zurück zu einen normalen, analogen Gleichstrom-Meßgerät.

Jedes Gleichstrom-Meßgerät kann als Strom- und Spannungsmesser eingesetzt werden. Legt man an ein Meßgerät eine Spannung an, bis Vollausschlag erreicht wurde, kann man die Spannung bestimmen und den Strom messen. Ein normales DS-Instrument hat Vollauschlag bei ca. 100 mV und 100 uA.

Will man ein Voltmeter draus bauen, muß ein Widerstand davor in Reihe. Würde man das hochohmige Voltmeter in Reihe schalten mit einem zu messenden Widerstand, würde ja kaum Strom noch fließen durch den ext. Widerstand und alles wird verälscht. Ist so gut als würde der ext. Widerstand aufgetrennt werden!

Will man ein Ampermeter draus bauen, muß ein Shunt parallel geschaltet werden, durch den größere Ströme fließen können. Das Ampermeter ist also niederohmig dann. Würde man dann mit einem Strommesser parallel zu einem Widerstand halten, würde ja der Widerstand überbrückt werden durch den niederohmigen Shunt im Ampermeter!

Über das muß man sich klar sein und damit herleiten können, warum Strommesser in Reihe und Spannungsmesser parallel geschalten werden. Strommesser sollten damit niederohmig sein und Spannungsmesser hochohmig.

Die Digitalvoltmeter basieren auf dem gleichen Prinzip und sind besonders hochohmig im Spannungsbereich. Hat auch Nachteile in der Elektrotechnik. Deshalb hat der BENNING auch einen Lastswiderstand, damit Fremdspannungen zusammenbrechen beim Prüfen.

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den Widerstand misst man auch parallel zum Widerstand wie bei der Spannungsmessung, dazu ist das Multimeter in den Widerstandsbereich geschaltet und die Schaltung darf unter keinen Umständen unter Strom stehen!

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Kommentar von willi55
14.10.2011, 20:53

Das ist einfach nur Unsinn...

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Wenn Strom und Spannung bekannt sind , wo ist das Problem !?

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Kommentar von Haeuslenutzer
15.10.2011, 18:44

Lest Ihr eigentlich alle die Fragen nicht? Hier geht es um den Anschluss eines Multimeters zum messen des Widerstandes und nicht um das errechnen eines Widerstands.

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