Wohin soll das alles führen dieser Turbokapitalismus?

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10 Antworten

Verknüpfe einmal Abschaffung des Bargeldes und Negativzins, dann weißt du, was da auf uns zukommt, oder zumindest, was geplant ist. Und es wird auch ganz offen ausgesprochen, dass man auf diese Weise nicht nur die "Verbraucher" (was für ein vielsagendes Wort) zum Konsum anregen will, sondern z.B. auch ganz einfach Staatsschulden reduzieren kann, indem man von allen Konten einfach mal eben 10 % abzieht. Wenn du googelst, dann findest du viele absolut seriöse Artikel darüber, das hat also nichts (mehr) mit Verschwörungstheorien zu tun.

Mit unserem schönen Planeten geht es auch immer mehr bergab, zumindest was unsere Lebensbedingungen angeht. Gestern habe ich zufälligerweise eine Dokumentation über Angkor gesehen: http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/883302/Das-Mysterium-von-Angkor#/beitrag/video/883302/Das-Mysterium-von-Angkor

Heute geht man davon aus, dass diese riesige Stadt zugrunde ging, weil durch den selbst ausgelösten Klimawandel (Abholzung etc.) die üblichen Regelfälle ausblieben.  Aber interessanterweise wurde mit keinem Wort erwähnt, dass wir selbst uns heute weltweit in einer ähnlichen Situation befinden. 

Viele Zivilisationen sind untergegangen, aber das bedeutet nicht das Ende der Menschheit. Allerdings wird man sich wieder auf die wirklich wesentlichen Dinge besinnen und sich damit begnügen müssen.

Als einzelner Mensch kann man gegen diese Entwicklung nicht viel unternehmen. Die Masse der Menschen ist viel zu sehr "gehirngewaschen", geradezu süchtig nach unnötigen Konsumgütern. Legale Drogen, Unterhaltungsindustrie,die systematische Einführung einer "Spaßgesellschaft" die immer freizügigeren Sex wie eine absolute Notwendigkeit um glücklich sein zu können propagiert, sorgen dafür, dass immer weniger Zeit (und leider auch Wahrnehmungsfähigkeit) vorhanden ist, um zu erkennen, in welche Richtung sich unsere Welt entwickelt.

Und selbst wer es wahrnimmt ist nicht in der Lage, etwas zu ändern. Entweder, weil er zu sehr an seinem Lebensstil hängt, oder weil er es als aussichtslos ansieht.

Was man tun kann ist, sich  so weit wie möglich nicht abhängig zu machen- Also nicht brav zu konsumieren, sondern sich nur das zu kaufen, was man wirklich braucht. Und das ist eigentlich relativ wenig. Was auch der Grund ist, warum ein solcher Lebensstil heute "out" ist, er passt nicht ins System. Würden alle Menschen so leben, dann würde unser heutiges künstlich aufgebauschtes Wirtschaftssystem zusammenbrechen.

Aber mal ganz ehrlich, wenn man z.B.seinen Lebensunterhalt mit weniger Arbeit sichern könnte; wenn man wieder Zeit hätte, Freunde und Verwandte zu besuchen anstatt mit ihnen zu chatten; wenn man wieder Zeit hätte, sich um die eigenen Kinder zu kümmern, anstatt sie in irgendwelchen Krippen, Kindergärten und Horts abzugeben; wenn man seine Nachbarn persönlich kennen würde, anstatt sie nur nur Gelegentlich auf dem Weg zur Arbeit im Treppenhaus von weitem zu sehen.... wäre das wirklich ein Verlust an Lebensqualität?

Ich habe viel Zeit in Indien verbracht. Man kann sehen, wie die Lebensqualität mit dem Einzug der modernen "Errungenschaften" unserer westlichen "Zivilisation" systematisch zerstört wird. Die Menschen werden regelrecht "süchtig" nach TV, Internet, Smartphones usw., überall sieht man Plastikmüll, wer etwas auf sich hält muss zumindest mit einem Motorrad laut hupend die Straßen unsicher machen... All das macht die Menschen aber nicht glücklicher, sondern unzufriedener, weil es ja noch so viele Dinge gibt, die sie noch nicht haben, von denen sie (durch raffinierte Werbestrategien beeinflusst) glauben, diese unbedingt haben zu müssen. Familienstrukturen fallen auseinander, man lebt nicht mehr mit- sondern bestenfalls nebeneinander, alte Werte haben ausgedient, ohne dass es außer Konsum wirkliche neue geben würde. Die sexuelle Agitation durch die Medien überfordert die Menschen hoffnungslos. Junge Frauen sehen es als "Freiheit" an sich freizügig zu kleiden, womit die Männer absolut nicht klarkommen. Und es ist nun einmal leider so, dass Männer sich nicht kontrollieren können, wenn "der verstand in die Hose rutscht". (Das soll keine Rechtfertigung für Vergewaltigungen sein, ist aber einfach eine Tatsache).

All diese Dinge werden von gewissenlosen "Geschäftemachern" bewusst in Kauf genommen. Den Menschen wird suggeriert, dass sie nur etwas wert sind, wenn sie ausreichend konsumieren, Sex wird als Anreiz benutzt indem man den Menschen indirekt einredet, dass sie bessere Chancen haben, wenn sie all die unnötigen Dinge besitzen, die nur produziert wurden, um ihnen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Das ist die Philosophie des Kapitalismus, der Rubel muss rollen: "Money makes the world go around"! - Angeblich!!!

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Kommentar von Teodd
26.06.2016, 14:32

Wenn Konsumismus fällt, dann wie können Menschen Geld verdienen? In Indien gibt viel Schmutz z.b Fluss Gang... ich glaube, die Kommunikation mit Menschen lenkt den Schmutz ab.

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Hallo,

ich sage es Dir mit Rosa Luxemburg: "Sozialismus oder Barbarei"§

Du hast Recht, die Krisenerscheinungen springen einen im Alltag überall an.
Nach der Bewegungslehre der menschlichen Gesellschaft wird der Kapitalismus durch die sozailistische Revolution beendet und im Sozialismus nach und nach die Überreste des Kapitalismus überwunden, wobei die Bourgeoisie durch die Arbeiterklasse und ihre Verbündeten  soweit zu unterdrücken ist, dass sie keine konterrevolutionären Bestrebungen umsetzen kann.

Dazu bedarf es eines Bewußtseinsbildungsprozesses in der Arbeiterklasse und an dieser Stelle kommen wir nicht voran in Deutschland.
Es gibt ja doch ziemlich beharrlich etliche zarte Pflänzchen  in Lateinamerika und in China, die auf eine Abschaffung des Kapitalismus und den Aufbau des Sozialismus zielen. Übrigens hat Fidel Castro am 13. Aug. seinen 90. Geburtstag und die junge Welt, die marxistische tageszeitung, wird ihm zu Ehren 90 Großwandplakate, mit "Danke, Fidel" in Großstädten Deutschlands aufhängen lassen. Fidel Castro ist ein ganz großartiger Revolutionsführer.

Ob die Ablösung des Kapitalismus noch rechtzeitig kommt, bevor uns dieser zugrunde gerichtet hat oder unseren Planeten gleich noch mit, das kann ich nicht sagen.

Ich lebe und arbeite aber schon mein ganzes Leben dafür, eine menschlichere Gesellschaft zu schaffen und ich weiß, dass es sehr vielen anderen ebenso geht.

Im Moment geht es bei uns hier nicht darum, den Kapitalismus abzuschaffen. Darüber können wir debattieren, Theorien aufstellen, träumen ... das liegt in der Ferne. Der Arbeiterklasse fehlt es bei uns an jeglichem Bewußtsein..

Im Moment geht es hier um Abwehrkämpfe, den Neoliberalismus zu kritisieren, Rassismus und faschismus zu bekämpfen und gegen den Krieg zu kämpfen.

Ob einzelne Aktivisten für sich mehr die Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit, die Arbeit in Bürgerinitiativen oder Umweltverbänden oder im Strassen- und Guerillakampf sehen, ist völlig egal, jede und jeder wird gebraucht!

Auch z.B. die Solidarität mit den politischen Gefangenen ist sehr wichtig. Im Moment sind in München seit ein oder 2 Wochen 10 Aktivisten der TKP/ML angeklagt, also Aktivisten, die für die Befreiung des kurdischen Volkes vom Joch des türkischen Faschismus kämpfen.

Ich stamme aus der DDR und mir wurde gelehrt, dass die Solidarität die schärfste Waffe im Kampf gegen den Imperialismus ist. Solidarität mit dem sozialistischen Kuba und den anderen sozialistischen Ländern, Solidarität mit den Kurden, gegen die der türkische Staat einen Vernichtungsfeldzug führrt und wiederholt Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begeht, Solidarität ,mit den Palästinensern, Solidarität mit den Flüchtlinmgen weltweit ...

Du hast Recht! Der Alltag eines lohnabhängig Beschäftigten oder gar Erwerbslosen ist, gelinde gesagt, großer Mist! Die Bedingungen sind verheerend ... mit Menschlichkeit und Menschenwürde hat das alles schon lange nichts mehr zu tun.

Ich will Dir aber zeigen, dass ich dennoch optimistisch bin. Es ist nicht so, dass es keine Gegenwehr gäbe und es ist auch nicht so, dass man sich nicht konstruktiv und zielführend dort einbringen könnte, wo man seinen Platz sieht und ansonsten bin ich auch immer ganz nah bei Lenin, der da gesagt hat: "Lernen, lernen, lernen" Er hat die Klugheit, Intelligenz als Voraussetzung für das Gelingen der sozialistischen Revolution angesehen. Bin auch dabei und versuche jeden Tag, dazuzulernen und dem Gegner voraus zu sein.

Viele Grüße Vollstreckerin

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Wohin es führt? Nun, zu mehr Kriegen und zu mehr Barbarei, als die, die wir bis jetzt kennen. Dann wird auch jedwede Dekadenz sich verstärken, der Ellenbogen weiter dominieren, der Individualismus wuchern, alles Soziale inklusive die Leistungen zusehens eingedampft. Demokratie wird noch mehr ausgedünnt, so dass alles dsbzgl. zur reinen Farce verkommt.

Der Kapitalimus zerstört andere, aber auch sich selbst, einfach weil er voller Widersprüche ist und weil er in seinem Wesen aggressiv wie nur was ist.


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Die Frage ist zwar schon etwas älter, aber ich gebe doch noch meinen "Senf dazu ab". Ich selbst bin ausgewanderter Deutscher und habe lange nichts davon mitbekommen, was in Deutschland wirklich abläuft. Ich hätte auch nicht gedacht, dass so ein Wahnsinn des "reinen Spekulationskapitalismus" in Deutschland "Fuss fassen könnte". Dazu muss ich anmerken, dass ich in der BRD bis Ende der 90er Jahre sehr umfassend in Sachen "Wirtschaft" ausgebildet wurde. Nicht immer freiwillig "dürfte" ich alles mögliche an Seminaren besuchen, unter anderem in Sachen Weltwirtschaft, mit dem Hinergrund, dass es eben "Wirtschaftsansichten" gibt, die zwar eine betriebswirtschaftliche Linie ergeben, aber zeitgleich landet man, wenn man diesen Ansichten bewusst real folgt, irgendwo im Reich der "hochschwelligen Psychiatrie". Natürlich kann ich jetzt hier keinen Vortrag halten, aber "moderne Skalverei" ist vielleicht nicht ganz richtig. Ein Beispiel dazu: Die BRD hat mit dem Volkswagen Konzern im Werk "Puebla" Mexico die schlimmsten Zustände dort als "wirtschaftliches Festival" angesehen. Erschreckend unter anderem, dass es dort "systemlose" Produktionszustände gibt, bei denen die Arbeitgeber keine Lohnnebenkosten haben, es keine Sozialsysteme gibt und sich die Arbeiter trotzdem um die allerletzen, gefährlichsten Jobs quasi prügeln. Wenn sich dort jemand im Werk oder in der Zulieferung verletzt.. Bekommt er möglicherweise ein Pfalster ODER wird einfach vor die Türe getragen. Der nächste bitte. Offensichtlich hat "jemand" in Deutschland ein besonderes Interesse daran, die Zustände von dort 1:1 nach Deutschland zu übernehmen. Dazu wäre och anzumerken, dass der Billigstarbeiter dort seine Familie auch noch in Clanstrukturen durchbringen muss. Die CDU nennt das in Ihren Positionspapieren "Familie bedeutet ewige Verantwortung zwischen Kindern und Eltern und Eltern und Kindern".  - Ihr seit da in eine Komplettsch.. ( entschuldigung ) reingetappt, die sich mit Worten wie "Neoliberalismus" "Kapitalismus" "Postdemokratie" rsp. "Postmoderne" nicht wirklich abhandeln lassen. Die 100% Gewinnmarge bedeutet: Der Mensch als reines Produktionsmittel der möglichst nichts zu kosten hat und auf der anderen Seite eine "ewige" Marktführerschaft, weil man mit solchen Methoden die Konkurrenz vernichtet, die eigentlich "seriös" arbeiten möchte. Alles aber wirklich alles für den Aktionär. Sowas hat ein Ablaufdatum und dieses Datum ist jetzt erreicht. Das ist nicht nur ein Handelskrieg von Deutschland ausgehend, sondern bereits jetzt Massenmord durch diese zwangsläufige deindustriealisierungen anderer Länder bis hin zu EU Subventionierter Billigbutter nach Afrika. Damit tut man niemanden einen gefallen, sondern entzieht dort Kapital wo eh keins ist. Im Endeffekt hast du Recht. Irgendwie ist durch das Grundverhalten der deutschen Wirtschaft die ganze Welt in die Situation gekommen, diesem Wahnsinn aus Gründen der "Wettbewerbsfähigkeit" zu folgen und der Wahnsinn wird nun als "Globalisierung" defininert, was manchen als "natürliche" oder "zwangsläufige" Sachen erscheinen mag, aber in Wahrheit einfach der Missbrauch eines Begriffs in der Urform ist. Und ja man kann es drehen und wenden wie man will.. Wir können nur die Hoffnung haben, dass das weltweit komplett ruinierte Wirtschafts- und Finanzsystem ENDLICH den Geist aufgibt, die Hyperinflation kommt ( das die kommt ist klar.. Nur sollte sie schnell kommen.. ) alles andere was sich da sonst zusammenbraut.. Einfach gesagt: Wir haben alle eine Schlinge um den Hals die sich täglich mehr und mehr zusammenzieht. Und das absolut bewusst und gezielt.

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Kapitalismus erreicht irgendwann mal sein Ping. Bis dahin wird man sich entweder dann mit der Krise auseinander setzen müssen und sich reformieren, daran untergehen oder bis dahin einen neuen Weg gewählt haben.

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Kommentar von DerKritiker911
26.06.2016, 00:36

 Wir werden wohl aussterben, wir haben es übertrieben.

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Kommentar von MatthiasHerz
26.06.2016, 01:11

Dass unsere Welt in den Händen einiger weniger "Clans" mit globaler Macht liegt, ist doch schon ein alter Hut.

Sie sind weder krank noch pervers, sondern machtbesessen, manipulativ und berechnend, wie im Übrigen sehr viele andere Menschen auch, die nur nicht in der Situation sind, das umzusetzen.

Keine Spezies wurde jemals auf einen Schlag komplett ausgerottet, einige überlebten immer und das wird auch den Menschen passieren irgendwann, egal, ob durch eine Naturkatastrophe oder einen Krieg mit globalen Ausmaßen oder irgendein "Experiment".

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"Noch sind wir zwar keine gefährdete Art, aber es ist nicht so, dass wir nicht oft genug versucht hätten, eine zu werden." - Douglas Adams, brit. Schriftsteller

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Kommentar von DerKritiker911
26.06.2016, 01:21

Wir Menschen sind einfach pervers.

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Kommentar von MatthiasHerz
26.06.2016, 01:30

Das mag für Dich zutreffen, ich kann das nicht beurteilen.

Ich bin nicht pervers und verbitte mir, so bezeichnet zu werden, zumal Du fast nichts über mich weißt.

Wenn Dir diese Welt zuviel ist, such Dir eine andere, die Du niedermachen kannst.

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Kommentar von MatthiasHerz
26.06.2016, 01:40

Ach so?

Wie gehe ich denn mit der Natur um, Deiner Ansicht nach?

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Kommentar von MatthiasHerz
26.06.2016, 02:08

Die "Natur" verträgt viel mehr, als Du ihr offensichtlich zugestehen willst.

Es wird uns auch nicht gelingen, sie zu zerstören, denn auch Felsen ohne Bewuchs und eine Atmosphäre aus reinem Kohlenmonoxid sind Natur und es wird auch dort noch Leben existieren.

Allerdings ist ein solcher Zustand nach heutigen Maßstäben für Menschen absolut lebensfeindlich.

Ich weiß ja nicht, wo und wie Du so lebst, aber ich für meinen Teil lebe im Einklang mit der mich umgebenden Natur.

Ich weiß sehr wohl, dass es Menschen gibt, die sehr respektlos mit Ihrer Umgebung umgehen, dafür werden sie auch eines Tages die Quittung erhalten, wie beispielsweise in Fukushima geschehen.

Zu denen gehöre ich aber nicht.

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Kommentar von MatthiasHerz
26.06.2016, 02:35

Ich wohne in einem Haus aus Stein und nutze Strom, der um ein Vielfaches schwächer ist, als der von der Natur in den meisten Fällen erzeugte.

Ich nutze Wasser, gefiltert über lange Zeiträume in den Boden- und Gesteinsschichten der Umgebung.

Mein Computer besteht hauptsächlich aus Aluminium, Kupfer, Gold, Silizium und Lithium.

Ich esse gelegentlich Fleisch von Kühen aus naher Umgebung und größtenteils pflanzliche Kost aus der Region, teilweise aus eigenem Anbau.

Ich fahre ein Fahrzeug, hergestellt aus ähnlichen Materialien wie mein Computer, angetrieben von einem Produkt aus Erdöl, vermischt mit etwas pflanzlichem Öl.

Was von alledem ist für Dich nicht natürlich, nur weil ich nicht als Nomade durch die Gegend ziehe?

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Kommentar von MatthiasHerz
26.06.2016, 02:58

Du verstehst es einfach nicht, oder? Oder Du willst nicht verstehen.

Der Natur ist es völlig egal, wie die Menschen vorgehen, sie wertet nicht.

Nur für die Menschen ist diese oder jene Eigenschaft oder Begebenheit der Natur oder in der Natur besser oder eben nicht.

Wenn die Menschheit untergeht, wird es die Natur immer noch geben, vielleicht in dieser Form, vielleicht in anderer. Verändert sich die Natur in irgendeine Richtung, sind wir gezwungen uns anzupassen und das tut die Mehrheit der Menschen, die ich kenne, anstatt herumzusitzen und über die vermeintlich böse Welt zu klagen.

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Es gibt unzählige gute Menschen, so wie Dich. Und die arbeiten gemeinsam am Ausstieg aus der Spirale von immer schneller, immer mehr. Leider sind wir Menschen aber auch Egoisten, narzistische Einzelkämpfer auf dem Weg zu Macht und Geld. Die Verlockungen sind groß. Und vielen fehlt der Weitblick. Ausbeutung der Ärmsten ist in vielen Ländern noch immer an der Tagesordnung. Und doch gibt es die UN, die WHO und andere internationale Vereinigungen, die seit langem in einer globalisierten Welt Ansatzpunkte für ein gemeinschaftliches Handeln suchen und finden. Wie schwer das ist, sieht man alleine schon an den Klimakonferenzen. Aber es gibt sie, das ist ein wesentlicher Punkt. Wir müssen den neu aufkeimenden kleinstaatlichen Rechten die Stirn bieten. Die jungen Wähler haben beim Brexit Votum mehrheitlich für ein gemeinsames Europa, eine gemeinsame Welt mit Zukunft gestimmt. Das gibt Hoffnung, dass die ewig gestrigen irgendwann aussterben..

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Kommentar von DerKritiker911
26.06.2016, 00:47

 Nein eben genau diese UN Leute sind die Tyrannen die uns alle unterdrücken wollen, Globalisierung ist pervers.

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andere zeiten mit anderen weltbildern werden kommen

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Auf unserer Welt gibt es kein "System" was unendlich lange verbessert werden kann.

Alles funktionniert im Grunde genommen, wie eine Pflanze ... sie wird gesäht, keimt, wächst, bildet Blüten und dann verwelkt sie.

Man kann nichts ewig verbessern, nichts kann unbegrenzt wachsen  ...

Den Kapitalismus kann man höchstens noch "gesundschrumpfen" ... nur das ist "systemwidrig": im Kapitalismus muss ja alles wachsen, sonst bricht da eine ganze Weltanschauung zusammen.

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Kommentar von DerKritiker911
26.06.2016, 00:47

 Tja was soll man machen, die Globalisierung wird scheitern.

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Kommentar von MatthiasHerz
26.06.2016, 02:12

Na und?

Dann wird es etwas Anderes geben.

Was soll diese pauschale Alles-ist-schlecht-und-ohne-Perspektive-Gerede?

Wenn Dich etwas stört, ändere es. Kannst Du es nicht ändern, ändere Dich.

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Das erste Video, welches ich in meinem Profil verlinkt habe, gibt eines sehr gute Antwort auf diese Frage;)

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Kommentar von DerKritiker911
26.06.2016, 01:23

Menschen sind wohl die grausamste Spezies auf der Erde.

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Kommentar von MatthiasHerz
26.06.2016, 01:39

So etwas kann nur ein Mensch sagen, da die Masse der übrigen Lebewesen nicht wertet.

Wenn eine Schlange einen frisch geschlüpften Vogel frisst, der der letzte aus dem Gelege einer aussterbenden Art ist, dann ist das weder für die Art noch für den Vogel "grausam", sondern Teil der natürlichen Selektion.

Was genau findest denn an den Menschen so grausam?

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