Wohin mit den Katzen beim Umzug?

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4 Antworten

Dass sie sich mit dem Golden Retriever regelrecht verstehen, ist kaum anzunehmen - wobei auch eher unwichtig: Notfalls sind sie die schnelleren und schließen nach ein paar Pfotenhieben allenfalls Burgfrieden ;-)

Auch dass sie wegen des Hundes entlaufen, halte ich für unwahrscheinlich. Doch gewöhnen müssen sie sich schon an ihn, was ein paar Wochen dauern kann. Ebenso die Eingewöhnung - dazu sollten sie 4-6 Wochen im Haus bleiben. Sind sie kastriert? Dies sollten sie unbedingt sein. Begründung:

  • Wenn sie ausbüxen, kommen sie erstens nur allzu häufig tragend zurück.
  • Zweitens haben kastrierte Tiere ein kleineres Revier, weshalb sie seltener Kämpfe austragen. Bissverletzungen, bei denen z. B. die tödlich verlaufende Krankheit FIV - auch Katzenaids genannt - übertragen werden kann, sind dann seltener indiziert (es gibt noch keinen Impfstoff).
  • Drittens: Je kleiner das Revier desto geringer das Verletzungsrisiko im Straßenverkehr und desto geringer das Risiko, dass sie entlaufen.

Noch ein Umzugstipp: Bevor du sie das erste Mal in deine neue Wohnung lässt, nimm ein paar Wattebäusche und streiche damit über ihre Nasen und ihr Fell, damit ihre Körpergerüche daran haften. Verteil die Düfte, die sich darauf niedergelegt haben, anschließend in der neuen Wohnung, d. h. auf Stuhlbeinen, Türzargen usw. - natürlich alles auf Katzenhöhe! Dann gewinnen sie eher das Gefühl von Sicherheit. Außerdem erkennen sie die neue Wohnung schneller als ihr Revier an, wenn sie sich geruchsmäßig wiederfinden.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen und alles Gute für deine Katzen!

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Kathy34 02.04.2014, 17:28

Danke für das Sternchen :-)

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Ich würde einen Zaun bauen?! Wenn der Hund die Katzen anbellt/gefährdet dann werden die Katzen natürlich wegrennen!!

Ich glaube nicht das sich die Katzen mit dem Hund verstehen werden, fast nur junge Katzen sind offen für neue Freundschaften!

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Alice000 30.03.2014, 10:33

Zaun bauen geh nicht so einfach, ist ein Miethaus. Außerdem würden sie doch darüber springen, oder?! Danke trotzdem.

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Cindylisa 30.03.2014, 12:03
@Alice000

den Vermieter schon gefragt ? .. man kann auch einen Zaun selbst bauen , der Katzensicher ist !.. man braucht nur oben einen zusätzlichen Draht (Amirungsgitter )anbringen und nach innen biegen .. und schon springt da keine Katze mehr rüber !

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Alice000 02.04.2014, 16:03
@Cindylisa

Ich kann doch meine Katzen nicht wie Hamster behandeln?!!

LG

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Habe hier ein paar Tipps. Eventuell ist etwas dabei, was Dir helfen könnte; Katzen bei Umzug transportieren

Wir hatten schon immer mehrere Katzen gleichzeitig und mußten mit mehreren 2 x umziehen, es handelte sich wohl immer um neue Häuser mit Garten etc. Unsere Erfahrungen: Zuerst in die neue Umgebung Dinge tun in die Räume, wo die Katzen sich zukünftig aufhalten werden, die sie vom Geruch etc. her kennen, Klos mit etwas von ihnen drin, Decken, die sie vom Geruch her kennen, evtl. auch ein Kleinmöbelteil, das sie kennen oder ihren Kratzbaum, Futterschälchen, etc. Auch am Fußboden evtl. etwas liegen haben mit dem "Geruch" von etwas, das sie kennen. Zuhause: Transportkörbe parat haben, mit Decken drin, die ihren Geruch haben, da hinein Futter stellen. Gehen sie nicht hinein, dann erst das Futter davor stellen, dann immer weiter hinein, bis sie hineingehen. Aber möglichst einige Zeit vor dem Umzug, dann werden sie diese Stelle im Korb als normal empfinden und immer wieder reingehen. Am Tag des Umzugs, wenn die neue Umgebung fertig ist, gehen sie dann leichter in den Transportkorb. Wenn die Katzen bisher noch nie transportiert werden mußten (z.B. zu einem TA), werden sie vielleicht die ganze Zeit über miauen oder Angst haben. Vielleicht (bei uns noch nicht passiert) pinkeln sie in die Körbe, daher ganz alte Decken oder ausrangierte Kleidung in die Körbe tun, die danach weggeworfen werden kann, evtl. als Unterlage unter Korb entsprechende Folie legen. Lieblingsfutter dabei haben, um sie notfalls abzulenken, und nicht alleine transportieren, jemand zur Hilfe dabei haben. Ist uns vor Jahren 2 x bei 2 Umzügen, jeweils ein alleinstehendes Haus, gut gelungen: Wir hatten als erstes die Katzen an Körbe gewöhnt, also Tage vorher ihnen das Futter davor gestellt und dann hinein, bis sie auch ohne Futter in die Körbe gingen. Dann haben Decken oder sonstiges, worauf die Katzen bisher geschlafen hatten, beim Umzug eingepackt, nicht gewaschen, sondern im neuen Haus dahin gelegt, wo sie sich aufhalten sollten. Ferner hatten wir Klos dort aufgestellt, wo schon etwas von ihnen drin war, also war ihnen das nicht fremd. Dann standen da direkt Schälchen mit Futter und Wasser. Wir hatten außerdem schon länger vor dem Umzug persönliche Dinge, wo unser "Geruch" dran war, dorthin gebracht, ein Sitzmöbel z.B. oder ausgedienter Sessel, der den Katzen bekannt war. Was ich sagen will, die neue Umgebung war ihnen dadurch nicht fremd. Falls die neue Wohnung einen Garten hat, bitte nicht sofort dahin rauslassen. Lieber erst langsam, ihnen Futter etc. dahin stellen etc. U,U. jede Katze auf den Arm nehmen und die Gegend zeigen, sie schnuppern lassen, dann erst wieder rein.

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Hopsfrosch 31.03.2014, 04:13

3318904 hat recht: Erst muss die Umgebung fertig sein, erst ganz zum Schluss kommen die Katzen dran. Damit sich die Rumräumerei und die Unruhe schon gelegt haben.

Was ich euch noch empfehlen kann, ist das Feliway-Pheromon-Spray vom Tierartzt! Es ist für uns geruchlos, aber für die Katzen duftet es wie frisch markiert und damit sicher und vertraut. Ihr könnt sowohl die Transportkörbe als auch die Ruheplätze und Tischbeine etc. der neuen Umgebung damit beduften!

LG

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also Golden Redriver sollen ja eigentlich sehr freundliche Hunde sein und die Katzen werden sich schon in Sicherheit bringen,sollte der Hund sich ihnen nähern aollen.

Katzen scheuen sich auch nicht den Hunden eine zu Watschen und der Hund wird sich das merken und vorsichtig sein,wenn er die Katzen sieht.

Die Katzen sollten aber nach dem Umzug unbedingt 6 Wochen in der Wohnung bleiben um sich ihrer neuen Umgebung anzupassen,sonst laufen sie weg und suchen ihr altes Zuhause.

Also lieber erst einmal drin lassen!

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Alice000 30.03.2014, 10:32

Danke!

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Alice000 30.03.2014, 10:32

Danke! Das werde ich tun, habe nur ein wenig Schiss... :)

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oxygenium 30.03.2014, 16:33
@Alice000

also deine Angst kann ich verstehen,aber Katzen sind oft schneller als Hunde und habe das bei meinem Kater auch gesehen.

Unser Nachbar hatte einen freilaufenden Schäferhund im Garten und der Kater war so frech und rannte dem sogar vor der Nase herum.Mir blieb an manchen Tage das Herz stehe,weil der Hund hinter dem Kater sogar her lief und bellte.

Aber Katzen suchen dich dann doch lieber Wege,wo die Gefahr weniger lauert....gerade bei solchen großen Hunden.Außerdem haben sie Krallen und auch kein Hund geht ein zweites Mal an die Katze,wenn der eine gescheuert bekommen hat.

Nur am Anfang solltest du schon ein wenig aufpassen.

Wird schon werden...;-)

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