Wohin geht es beruflich?

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3 Antworten

Hallo Goldfinger79,

ich denke, der Ansatz ist vielleicht ein anderer, und zwar würde ich das Studium nicht einfach dabei gedanklich ad acta legen, sondern es mit in die weitere Planung einbauen, ohne die 'sozialen Problemmenschen'.

Pädagogik hat doch auch noch viele andere Facetten, die sich auch in einer selbständigen Tätigkeit integrieren lassen. Und Integration ist da auch schon das Stichwort. Wir haben jede Menge neue Wahlmöglichkeiten hinsichtlich der zu uns gekommenen und weiterhin ankommenden Flüchtlinge. Noch gibt es da einige Marktlücken und gute Nischen.

Da gibt es sicherlich Kombinationsmöglichkeiten, zumal der Staat dazu einiges an Geld locker machen wird. Spontan und aus dem Bauch heraus fallen mir ein: Nachhilfeinstitut eröffnen mit muttersprachlichen und bereits guten Deutschkenntnissen ausgestattete Lehrer aus diesen Ländern.

Investitionskosten sind relativ gering, Bezahlung kann man selbst aushandeln und vor einer Sättigung des Marktes den Laden gut verkaufen.

Das war nur ein Beispiel, vielleicht bringt es neue Impulse für weitere Gedanken. Viel Erfolg :-)

LG

Buddhishi

Hallo Goldfinger79,

Geld verdienen. Richtig viel Kohle machen. Ja, das ist es, was mich immer schon angetrieben hat.

Diese Aussage irritiert mich etwas, denn dazu passt dein Lebenslauf und die Studienwahl "Pädagogik" überhaupt nicht. Da wäre dann ein Medizin-, BWL-, Maschinenbau- oder ähnliches Studium angebrachter gewesen.

Dass dir schon während des Päda-Studiums Zweifel kamen, kann ich übrigens sehr gut nachvollziehen, dass du es dann doch durchgezogen hast, eher nicht. Ich habe selber mal ein solches Studium weit nach dem erfolgreichen Vordiplom abgebrochen... und dann ein (europäisch orientiertes) BWL-Studium durchgezogen. Anschließend war ich in einigen europäischen Ländern beruflich unterwegs.

Also habe ich zwei Möglichkeiten: Hilfsarbeiter oder Selbständigkeit.

Das sehe ich nicht als einzige Alternativen. Zumal "Selbständigkeit" in vielen Fällen nicht zu "ordentlich Geld machen", sondern zu Geschäftsaufgabe und Insolvenz führt.

Ein Patentrezept für deine berufliche Situation und Zukunft, zumal du bereits 35 bist, kann dir niemand liefern, aber über einen Quereinstieg nachzudenken, schadet sicher nicht. Je nachdem, wie realistisch es mit deinen sonstigen beruflichen Qualifikationen und Softskills einhergeht.

Mit einer pädagogischen Vorbildung kann man auch in mittleren bis großen Firmen im Bereich "Human Resources" arbeiten.....

Ich fürchte, um richtig viel Knete zu machen, hast du das Verkehrte gelernt. Berufe aus dem sozialen Bereich machen nie viel Geld.

Es sei denn, du machst dich als "Seelenfänger" selbständig, aber das muss man dann halt mit seiner eigenen Ethik vertreten können.

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