Wohin geht ein Gedanke, der nicht ausgesprochen wird?

...komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Ich hole mal kurz aus zu einer nicht ganz so biologistischen Antwort:

Im Buddhismus, dem Hinduismus und auch der modernen Theosophie besteht der Mensch aus mehreren ineinander verschachtelten Körpern, die aus unterschiedlich dicher Materie aufgebaut sind. Der physische Körper ist dabei der dichteste, dann gibt es den "Emotionalkörper", daraufhin den "Mentalkörper" und darüber den "Kausalkörper". Die Seele manifestiert sich durch diese Körper von oben nach unten, daher der Kausalkörper ruft die Gedanken ins Leben und baut damit den Mentalkörper auf. Aus diesem emaniert der Emotionalkörper usw.

Dieses Konzept von den unterschiedliche dichten Körpern lässt sich u.a. auch im alten Ägypten und Griechenland nachweisen. Jedenfalls werden demnach Gedanken als "Wesenheiten" angesehen, die genauso existieren wie ein Bild das Du malst, oder eine Tonfigut, die Du formst. Ist es ein flüchtiger Gedanke, sind sie dementsprechend fuzzy; hältst Du Deine Aufmerksamkeit länger darauf gerichtet, wird die Gedanken-Form schärfer und ausgeprägter - genau wie bei einem Bild. Diese Gedankenformen sind grundsätzlich mit ihrem Schöpfer verbunden - über so etwas wie eine Nabelschnur. In jedem Fall interagieren sie auch mit der Umwelt - allerdings eben auf der mentalen Ebene, was neudeutsch wohl etwas hinkend Unterbewusstsein genannt wird. Sie leben und sterben genau so wie alle (physischen) Geschöpfe - so lange, wie man die Aufmerksamkeit darauf gerichtet hält. Alice Bailey hat viel und ausführlich zu dem Thema geschrieben. Ihr wichtigster Satz dazu ist "dem Gedanken folgt Energie"; daher, Gedankenformen ziehen Energie quasi magnetisch an um sich mit festeren Formen zu "umhüllen".

Wenn ich Gedankenformen aktiv und bewusst schaffe und dann mit Emotionen umgebe oder auflade ist das nichts anderes als Magie. Daher, ich schaffe Wesenheiten und spiele den Schöpfungsprozess nach.

Eine der ersten Tibetreisenden, Alexandra David-Neel, hat mal eine Anekdote hierzu beschrieben. Offenbar hat sie auf ihrn Reisen mal einen Tangka-maler getroffen, der eine zornige Gottheit malen wollte und sich diese zuerst nicht nur vorgestellt hat. Bevor er anfing zu malen hat er über mehrere Monate nur mental an dem Bild gearbeitet und dieses dann so fortwährend mit eigenen Emotionen (bewusst gerichtetem Zorn) aufgeladen, dass A. David neel imstande war diese Gottheit als wabernde, durchscheinende Gestalt neben dem Maler zu sehen. Die Gottheit hatte bis zu einem gewissen Grad schon ein Eigenleben, war aber offenbar noch mit einer dünnen Nabelschnur mit dem Solar Plexus des Malers verbunden. Der Maler sagte ihr dann, dass er noch etwas an der Gottheit arbeiten werde, bevor er dann mit dem "Ab"-Malen beginne.

Ob man die Geschichte nun glaubt oder nicht: Der Prozess ist der selbe in vielen alten Kulturen, etwa auch dem Schamanismus. Ab einer gewissen Stärke einer Gedankenform und wenn genug emotionales "Futter" zugefügt wurde, kann es soweit gehen, dass sich eine Gedankenform "abnabelt" und gewissermassen 'unabhängig' von ihrem Schöpfer wird.

Eine andere Weise der "Magie" ist die bei Pygmalion, der zuerst eine physische Statue hergestellt hat und dann - mit Hilfe der Götter - diese belebt hat. Bei dieser 'Schöpfung von unten' (bottom up) wird eine schon existierende Seele (Gedankenform + Kausalkörper + Emotionalkörper) in den vorhandenen physischen Körper (die Marmorstatue des Pygmalion) 'herabgerufen'. Das ist ein ähnlicher Prozess, wie der des Schamanen, der - für eie gewisse Zeit - eine geistige Wesenheit in seinen Körper ruft, damit diese durch den (seinen) physischen Körper sprechen kann und sich "unserer" Welt mitteilen kann.

Tja - ein bisserl weit ausgeholt, wie gesagt. Hoffe, diese Alternative ist trotzdem hilfreich!

Schöne Grüsse aus der City of Dschinns (New Delhi)!

Der Gedanke bliebt mehr oder weniger lang im Gedächtnis, wobei nach der Dauer unterschieden wird zwischen:

1) Sensorisches Gedächtnis

2) Arbeitsgedächtnis/Kurzzeitgedächtnis

3) Langzeitgedächtnis

Das Gedächtnis eines Menschen wählt aus, speichert Informationen ab, ordnet sie und ruft sie ab. Gedächtnisinhalte werden beim Erinnern rekonstruiert, wobei Verzerrungen möglich sind. Der Inhalt des Gedächtnisses ist in einem neuronalen Netzwerk abgelegt, wobei die Synapsen, Verbindungen der Nervenzellen untereinander, wichtige Schnittstellen sind. Es gibt Modelle, die zusammenwirkende, einander beeinflussende und ergänzende Gedächtnissysteme unterscheiden (episodisches/autobiographisches Gedächtnis; deklaratives/explizites Gedächtnis/Wissensgedächtnis; prozedurales Gedächtnis; Einlagerung von Reizmustern). Ein Gedanke ist dem deklarativen Gedächtnis zuzuordnen und dieses sitzt im Neocortex.

Allerdings ist ein unausgesprochener Gedanke nicht zu der Stufe begrifflichen Denkens gelangt. Es hat ihn nur als unscharfe Vorstellung gegeben. Dies verringert die Wahrscheinlichkeit, überhaupt in das Langzeitgedächtnis zu kommen. Möglich ist so etwas am ehesten, wenn der Gedanke auf bildhafte Art deutlich vorlag und mit starken Gefühlen verbunden war. Allgemein landet dort am ehesten etwas, mit dem sich Menschen intensiv auseinandergesetzt haben. Solche Gedanken werden aus dem Kurzzeitgedächtnis aufgerufen und dann in das Langzeitgedächtnis übernommen.

Hirnstrukturen und Nervenschaltungen können durch häufigen Gebrauch bis zu einem Grade stabilisiert werden. Der Gedanke hat eine Reizeinwirkung in Gehirn hinterlassen, eine Gedächtnisspur, die kurz oder lang bewahrt werden kann. Die Synapsen (Kontaktstellen zweier Nervenzellen zur chemischen oder elektrischen Signalübertragung) können durch häufigen Gebrauch, längeren Nichtgebrauch oder Prozesse des Zusammentreffens verändert werden (verstärkt, neu gebildet, gelöst). Es werden in Umbauprozessen neue Verschaltungen angelegt und alte aufgehoben.

Wie etwas aus der Erinnerung verschwindet, ist noch nicht völlig geklärt. Zum Vergessen gibt es verschiedenen Theorien:

1) Gedächtnisspuren zerfallen (unklar, wie dabei ein Abbau stattfinden soll; ein einfaches Verblassen mit der Zeit ohne nähere Erklärung ist wenig plausibel)

2) Ablösung durch neue Eindrücke: Eindrücke, die neu hinzukommen, überlagern alte, nicht mehr aufgefrischte Gedächtnisspuren, Schaltungen werden anders strukturiert, der Zugriff auf alte Erinnerungen gestört und erschwert. Eine Informationsübertragung kann

Was nicht durch Mitteilung (Kommunikation) ausgesprochen wird, hat auch keinen Empfänger. Der geistige Gehalt des Gedankens existiert auf der Ebene der Ideen. Grundsätzlich kann ein anderes denkendes Wesen sich mit dem Thema, um das es ging, beschäftigen und dabei auf den gleichen Gedanken kommen.

Ich sehe hier Parallelen zu dem was ich in Kurzform gesagt habe, ich fühle mich bestätigt :p. Sehr schön, danke für die Antwort obwohl ich nicht der Fragesteller bin. :)

0

Hier wird nur der materielle Effekt im Gehirn beschrieben. Es ist aber noch lange nicht bewiesen, daß dies der ausschließliche und einzige Träger von Gedanken ist. Die großen Religionen sind da anderer Meinung.

0
@weckmannu

Vielleicht glaubt er nicht an Religionen? Tu' ich auch nicht... Ich glaube nur an die Wissenschaft und fakten.

0

Gedanken entstehen im Geist, sind also geistige Substanzen, Schöpfungen, die das Bestreben haben, sich zu verwirklichen, sie werden sozusagen eigenständige "Wesenheiten". Sie werden im Geist und in der Seele gespeichert und werden uns im menschlichen Gehirn bewusst. Wenn ich den oder die Gedanken durch fortdauerndes Verweilen darin geistig "stärke", kann er oder sie uns beherrschen.Wir Menschen meinen oder glauben, dass wir die Gedanken beherrschen, umgekehrt - die Gedanken beherrschen uns. Das wird jeder bestätigen können, der sein Denken beobachtet. Gedanken werden auch ausgesandt und verbinden sich mit anderen, gleichschwingenden Gedanken - es kommt zu einer Verstärkung. Sind die Gedankenschwingungen positiv, so ist das Ergebnis positiv, umgekehrt ist es negativ und kann Menschen, die von diesen Gedankendämonen "besessen" sind, zu schlimmen Taten verleiten. Die Welt ist schwanger davon. Im Neuen Testament ist oftmals beshrieben, dass Jesus die "bösen Geister" austrieb, es waren die so genannten Gedankendämonen. Es ist leider so, dass wir uns zu wenig Gedanken über unsere Gedanken machen. Der Speicherort Seele dient dazu, dass nach dem körperlichen Tod das Gedächtnis weiterlebt. Darum kann das Gehirn auch nicht der Speicher der Gedanken sein, denn ds Gehirn vergeht mit dem Tod. Das bedeutet, und das ist gerecht, dass der Mensch nach seinem Tod in seinem geistigen Körper weiterlebt - und nichts leugnen kann, was in seinem Erdenleben geschah. Mt 16,19 "Und ich will dir des Himmelreichs Schlüssel geben; und was du auf Erden binden wirst, das wird im Himmel gebunden sein; und was du auf Erden lösen wirst, das wird im Himmel gelöst sein." (sagte Jesus zu Petrus)

Können deinen Ausführungen nur zustimmen. D. Jedoch deine Schlussfolgerung ist nicht zutreffend, denn wir haben einen zumindest eingeschränkten freien Willen, mit dem wir entscheiden können, ob wir dem Denkergebnis folgen oder nicht. Unter eingeschränkter freier Wille verstehen wir, dass die im Hintergrund stehende Schöpferkraft es nicht zulassen wird, dass letztlich nicht der VERVOLLKOMMNUNG gefolgt wird. GALLARIAOY

0

Ein Gedanke kann nur sein, wenn er von einer Energie getragen wird. Da Energie nicht verschwinden kann, sondern sich nur wandeln, ist nicht auszuschließen, dass sich ein so genannter Gedanke verselbstständigt, und irgendwann in einer Tat sich austobt, besonders dann, wenn es nicht heben möchte. Dass so genannte Unterbewusstsein speichert quasi solche Gedanken. Wenn dir alles bewusst wäre, was alles in dir gedacht wird, könntest du womöglich nicht mehr ruhig schlafen. GALLARIAOY

Ein gedanke geht nicht einfach verloren sondern er entwickelt sich,oder er fließt in neue gedanken ein.Daraus könnten dann Sätze geformt werten oder neue ideen entstehen.Ich glaube das Gehirn verwertet alles und verschwendet nichts.

Nicht das Gehirn! Das Gehirn kann wissenschaftlich gesehen, nur Impulse senden und empfangen. GALLARIAOY

0

Jeder Gedanke den du hast,erzeugt Schwingungen und betrifft uns alle. Nicht nur was du aussprichst hat Einfluß auf das Leben jedes Lebewesens auf diesem Planeten,sondern eben schon jeder Gedanke.Deshalb bitte Vorsicht mit Gedanken.Schlechte Gedanken erzeugen schlechte Schwingungen,die von anderen wieder reflektiert werden und zu dir zurück kommen.

Es ist schön das du meine Antwort als falsch betitelst danke, jedoch deine Aussage eines esoterischen Verrückten wiederspiegelt. Was du ansprichst liegt vielleicht in der Natur des Menschen und sind die Dinge die man zwischen den Zeilen unseres Seins lesen kann wie zum Beispiel unsere Religionen. Wenn man aber den Gedanken ernst nimmst kannst du diesen wissenschaftlich nachweisen.

0
@WillTell

das hast du von The Secret oder? :D ich habs auch gelesen, bin mir aber noch nicht sicher ob ich daran glauen soll

0
@WillTell

Ich kann in meiner Antwort nicht das Wort "falsch" finden.Außerdem hat das was ich sage oder tue in keinster Weise etwas mit Esoterik zu tun,sorry.Ich erwarte nicht das du das verstehst.Ich habe meinen Glauben ja,der hat überhaupt nichts mit der Religion zu tun die man bei uns so kennt,auch wenn du das nun wieder nicht verstehst.

0
@tinschen

Kann dir, >tinschen<, nur zustimmen! Wenn irdische Menschen etwas nicht begreifen können, weil ihnen hierzu das nötige Bewusstsein fehlt, werden Antworten, so wie du sie gegeben hast in die isotherische Ecke geschoben. Die solches so schreiben, wie in diesem Fall sind Unwissende, die sogar in der Pfeife geraucht, noch unbekömmlich sind. GALLARIAOY

0

an tinschen: ich geb dir recht mit dem zurückwerfen der negativen gedanken auf einen selbst. ob das in den autosuggestieven bereich fällt?

0

Dass hier soviel ernstgemeinter Blödsinn produziert wird, hätt ich nicht gedacht. Gedanken sind bestenfalls Verknüpfungen im Gehirn, keine neu hinzukommenden Atome (sonst müsste das Hirn ja ständig grösser werden) und auch keine Schwingungen oder Strahlen. Sie sind das, was DU aus deiner Umwelt machst, und sie beeinflussen nur dein eigenes Verhalten, was wiederum Reaktionen in der Umwelt auslöst. Diesen ganzen esoterischen Schei.ss vergiss bitte einfach!!

Das es neu hinzukommende Atome sind, habe ich nie behauptet und nicht geschrieben, sry. Ich habe nur gesagt, dass es kein gespucke ist wie Geister oder sonst was, sondern! auch nur Atome. Meine Antwort zwar nicht komplett wissenschaftlich korrekt vielleicht aber auch nicht falsch und bei dem esoterischen habe ich mich auch sehr gewundert. MfG

0
@WillTell

Eigentlich finde ich es ja eine Frechheit von dir, ernstgemeinter Blödsinn und dann selbst kaum eine detaillierte super Antwort bringen. Meine Aussage: Gedanken sind auch nur Atome. Das Gehirn selektiert nach wichtig und unwichtig. Das Gehirn kann sich erinnern. Erlebtes wird behalten. usw. ... Was ist daran so falsch. Erläutere :)

0

Deine Antwort zeigt >alchimist<, dass du auch zu den Unwissenden zählst! Über deine Anmerkungen kann man milde lächeln! Du solltest dich mal entprogrammieren, vielleicht kommen dann ja Anmerkungen, die Hand und Fuß haben. GALLARIAOY

0

Gedanken sind so hart es klingt auch nur im Endeffekt Atome, die in deinem Gedächtnis(im Gehirn) sitzen. Diese sind solange abrufbar, wenn es dein Gehirn schafft sich wieder daran zu erinnern, bis sie überschrieben werden und sozusagen vergessen sind. EDIT: Bilder, Gedanken eben erlebtes kann sehr lange, bis ans Lebensende behalten werden.

sowas nenne ich mal nützlich! DH!

0
@Fusseli

übrigens selektiert dein Gehirn nach wichtigem und unwichtigem, das ist ein sehr komplexer Vorgang und das bestimmt dann auch wie und vor allem wann du dich wieder erinnern kannst. Ich nehme an, dass dies auch von der körperlichen Verfassung und und Stresssituationen abhängt ebenso auch von Einflüssen die von außerhalb kommen.

0

??? wahrscheinlich bist du zwar wissenschaftlich sehr gebildet,aber mit derlei Dingen hast du dich noch nicht wirklich beschäftigt,sorry.

0
@tinschen

Stimmt, ich bin kein Neurologe, dann erkläre mir doch nach Art einer sagen wir Doktor oder Diplomarbeit wie genau sich Gedanken verhalten und vor allem die exakte Antwort auf die Frage von Fusseli und das alles mit wissenschaftlich nachweisbaren Quellen bevor du mich als Depp darstellst. Ich habe nur Versucht eine vernünftige Antwort zu geben auch wenn diese nicht auf unbedingt wissenschaftlich fundiertem wissen begründet ist.

0

Gedanken sind i. A. nicht Atome, sondern Muster von Atomanordnungen, also reine Information. Man könnte das auch als Geist beschreiben, wenn man will.

0

Hallooo, Elektronen sind keine Atome ! Sorry, Physik 1ste Klasse.

0

NEIN >Wittell< das geht an der wahren Realität Meilen weit vorbei, weil das menschliche Gehirn nur Impulse empfangen und senden kann, und nicht mehr. Das so genannte Denken geschieht in einer Art Software, die uns die Schöpfung zur Verfügung stellt. Inwieweit du deinem Denkergebnis folgst, lieg an deinem freien willen. Letzteres konnte bei psychologischen Testen nachgewiesen werden, wo die Porbanden den Auftrag hatten, jeden Schritt, der zum Ergebnis führt schriftlich zu fixieren. Bei allen probanden war der letzte Schritt zum Ergebnis plötzlich da, und konnte nicht schriftlich fixiert werden. Also denkt Etwas für uns, in uns! Liefert uns Ergebnisse! Und wir müssen selbst entscheiden, ob wir diesem Denkergenis folgen oder nicht! Jedoch, egal wie wir uns entscheiden, wir sind immer verantwortlich für unser Tun! GALLARIAOY

0

Er geht zumeist wohl einfach ins Leere...

Der geht in eine Gedächnisecke und wartet bis er doch gebraucht wird.

manchmal bleibt er im "regal"

...ein sehr sehr gute Frage.Wie alt bist du, darf ich mal ein Horoskop machen v.Dir?

in deine gehirnschublade;-))

Was möchtest Du wissen?