Wohin fürs Auslandssemester?

4 Antworten

Hallo!

Es ist grundsätzlich möglich an australischen Unis ein Auslandssemester im Bereich Pharmazie zu machen. Hierbei spielt es prinzipiell keine Rolle, ob die von dir gewählte Universität eine Partneruni deiner Heimatuniversität ist. Du müsstest allerdings mit deiner Heimatuni absprechen inwieweit dir die Kurse angerechnet werden könnten. Problematisch könnte jedoch sein, dass im Ausland nicht nach der deutschen Approbationsordnung studiert wird, diese aber in der Regel die Grundlage für eine Anerkennung von Studienleistungen bildet. Am besten besprichst du die Anerkennung anhand der einzelnen Studieninhalten der jeweiligen Kurse mit deinen Professoren. Folgender Link könnte für dich hilfreich sein:

http://www.bphd.de/index.php?id=6

Bezüglich der finanziellen Situation lässt sich sagen, dass du als Bafögempfängerin auf jeden Fall Auslandsbafög beantragen solltest. Da du den Höchstsatz erhältst, kannst du davon ausgehen, dass du in vollem Umfang Auslandsbafög beziehen kannst und somit u.a. bis zu 4600 Euro an Studiengebühren erstattet bekommst. Ansonsten kannst du dich auch z.B. beim DAAD für ein Stipendium bewerben. Grundsätzlich benötigt man hierbei gute Noten, allerdings ist es ebenfalls von Vorteil, wenn man in einem nicht so verbreiteten Studiengang eingeschrieben ist.

Prof. Breitkreutz (Pharm. Technologie Düsseldorf) hat Kontakte zur University of Florida (USA), allerdings gehen in der Regel Leute für eine Hälfte des Praktischen Jahres dorthin. Vielleicht gibt es da aber auch die Möglichkeit für ein Auslandssemester. Zur Finanzierung wurde ja schon etwas gepostet. Ansonsten vergibt die Hedwig und Waldemar Hort-Stiftung in Düsseldorf Stipendien für bis zu 3-monatige Auslandsaufenthalte (www.hort-stiftung.de)

Ich bin der Meinung Auslandsbafög ist höher als der gernerelle Satz hier in Dtl. Also frag gleich mal beim Studentenwerk nach! Die sind auf solche Fragen gefasst und können dich gut berarten (evtl auch ein zinsloses Darlehen etc). Genaues bezüglich DEINER Situation wissen nur die.

Hatte mal eine Email von Partnerunis bekommen, da war auch eins mit Pharmazie (jedoch wollte ich das nicht machen). War eine Uni in Bangkok. Informier dich gleich über Partnerunis, da ist wohl die Verständigung untereinander besser.

Studium nach 7. Semester abbrechen, Angst Studium gegen die Wand zu fahren?

Guten Abend zusammen :)

kurz zu mir: Ich studiere an einer FH Bachelor BWL und bin jetzt im 7. Semester (effektiv 6. Semester), aber bei mir hat sich das ganze wegen einem Auslandssemester verzögert. Eigentlich sollte ich normalerweise nach dem Semester mit dem Studium fertig sein - 7 Semester Regelstudiendauer.

Dieses Semester habe ich mit Schwerpunkt angefangen. Eigentlich brauche ich zwei, aber den anderen werde ich im nächsten Semester erst anfangen, weil ich auch noch 3 andere Klausuren nachholen muss und mir noch nicht sicher bin, welchen SP ich noch wählen soll. Also werde ich dadurch insgesamt erst im 9. Semester mit dem Studium fertig sein (wenn überhaupt).

Jedoch denke ich schon die ganze Zeit darüber nach, ob ich das Studium nicht einfach aufhören soll. Es macht überhaupt keinen Spaß mehr, der Schwerpunkt ist auch total komisch und anders als ich gedacht habe (glaube kaum dass ich den bestehe) und auch sonst nervt das Studium nur.

Ich habe zwar schon Ausbildung (Kaufmann für Bürokommunikation - nicht das Gelbe vom Ei :( .. Aber denkt ihr, wenn ich mich irgendwo bewerben würde, dass ich dann genommen werden würde, wenn ich jetzt zwei Semester vor Abschluss aufhören würde?

Jetzt habe ich zwar schon 7 Semester verbracht, aber ehrlich gesagt bezweifle ich dass ich das Studium auf die Reihe bekomme :(

Dann würde ich genau an der Stelle wieder stehen wie vor 3 Jahren ca, aber weiß nicht wie ich das Studium schaffen soll. Habe ich eigentlich mit dem Studieren angefangen, dass ich beruflich besser da stehe mit Bachelor. Mit einfacher Ausbildung war es schwierig für mich eine Arbeitsstelle zu finden und wenn dann waren sie sehr schlecht bezahlt.

Mit Geld ist aktuell auch so eine Sache. Habe im Moment kein Einkommen und wohne deshalb bei Eltern. Dieser Faktor kommt auch noch hinzu :/

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Hilfe: Partner möchte wieder studieren?

Hallo zusammen,

Die Situation: Ich (m, 23) und mein Freund (m, 30) sind seit einigen Jahren zusammen und arbeiten beide Vollzeit in NRW, bei gutem Gehalt, wir wohnen zusammen. Mein Freund hat auf Diplom studiert (Management) und ich habe nach dem Abitur eine Ausbildung im technischen Bereich gemacht.

Jetzt möchte mein Freund ein zweites Studium beginnen, wofür er (zumindest erstmal) 500km wegziehen wird, da er nur dort einen Studienplatz erhalten hat. Wir rechnen mit 5 Jahren Studienzeit (Staatsexamen).

In dieser Zeit wird er voraussichtlich kein Bafög erhalten und muss die Krankenversicherung selbst zahlen (200€/Monat) + Miete etc., aufgrund des zeitintensiven Studiums wird er nebenbei kaum arbeiten können. Das stellt unsere finanzielle Situation natürlich ziemlich auf den Kopf - wir haben jedoch bereits darüber gesprochen und sind der Meinung, dass wir es finanzieren können, da wir in den letzten Jahren Geld zur Seite legen konnten. Seit wir zusammen sind, haben wir unsere gesamten Einnahmen und Ausgaben auf einem gemeinsamen Konto.

In letzter Zeit erwische ich mich häufig bei negativen Gedanken über seinen Wunsch, nochmal zu studieren. Hauptsächlich möchte er das neue Studium aufnehmen, um sein berufliches Umfeld und die Arbeitsbelastung zu verändernwollen, daher ist sein erneutes Studium aus finanzieller Sicht nicht nötig/sinnvoll. Ich sehe es eher als Belastung unserer Beziehung, finanziell und räumlich.

Versteht mich nicht falsch - er ist ein sehr liebevoller und zuvorkommender Partner, der auch fleißig ist, vieles organisiert, gerne im Haushalt hilft und dazu noch wirklich gut kochen kann. Er kann auch sehr gut mit Geld umgehen und hat mir sehr viel beigebracht. Ich möchte ihm das Studium auch nicht verwehren, da wir bis zur Rente noch viele Jahre arbeiten müssen - ich habe nur in letzter Zeit oft diese negativen Gedanken.

Danke für alle Ratschläge und viele Grüße

A.

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