Wohin führt uns die Politik der EZB ökonomisch betrachtet?

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1 Antwort

Die derzeitige Situation (Erhöhung der Geldmenge, keine Inflation, keine Erhöhung von Konsum und Investitionen) ist für den Wirtschaftswissenschaftler äußerst interessant.

Erstmal ist es der Beweis, dass die Lehrmeinung der Monetaristen in der jetzigen Situation nicht greift. Denn nach deren Ansicht regelt der Markt alles, was aber eben zur Zeit nicht funktioniert, denn die Wirtschaft investiert nicht auf Teufel komm raus.

Wenn man nichts an der Politik ändert, wird die EZB irgendwann aufhören können/müssen Anleihen aufzukaufen. In dem Moment wo die fällig werden und deren Rückkauf/Tilgung nicht durch Tendergeschäfte bezahlt werden, wird die Geldmenge entsprechend verringert. 

Spannender wäre es, wenn plötzlich ein Ereignis die Investitionsneigung gesteigert wird und das Geld auf den Markt schwappen würde, was zur Zeit quer durch die Welt blockiert herumliegt.

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