Woher wussten die Nationalsozialisten wer Jude war?

8 Antworten

In Deutschland gab es auch damals schon Register, Akten, etc. und zudem gab es Gesetze, welche die Juden zwangen, sich durch äußere Merkmale als Juden erkennbar zu machen (z.B. Judenstern). Oft lebten Juden in Wohnvierteln zusammen. Nachbarn und Bekannte wurden aufgefordert, Juden zu melden. Wer Juden versteckte oder ihnen half, machte sich strafbar. 

Das war nicht die Frage

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@soprahin

"...äußere Merkmale als Juden erkennbar zu machen (z.B. Judenstern)" ist eine korrekte Antwort!

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Zudem wäre auch das Motto "erst schießen, dann fragen" sehr einleuchtend. Einen objektiven Grund für Judenhass gibt es offensichtlich nicht und für das politische Motiv ist eine sichere Unterscheidung nicht erforderlich.

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1) Denuziation

2) Matrikel & Register der Standesämter und der jüdischen Gemeinden (letztere wurden beschlagnahmt und ausgiebig studiert)

3) Beschneidung

4) Keinen Taufschein vorzuweisen bzw. zu wenig Kenntnis über christliche Religion

5) tw. Aussehen und Tracht

6) Bürgersinn und Gehorsam der Juden, auch einer Regierung oder Besatzungsmacht gegenüber, die sie ermorden will.

Insgesamt haben die Deutschen einen riesigen Aufwand betrieben, um herauszufinden, wer jüdisch ist. Sie haben sogar kleinen Kindern nachspioniert, die in Klöstern versteckt waren... 

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