Woher wissen wir, dass Gott die Welt in sieben Tagen erschaffen hat und sie in zehn verschiedene solcher Sinusmilieus geteilt hat?

17 Antworten

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Wie dir sicherlich bekannt ist, ist der Text der Bibel nicht wortwörtlich gemeint, man muss eben etwas nachdenken um auf den eigentlichen Sinn zu kommen. Und an dem bist du -muss zugeben- sogar ziemlich nah dran, auch wenn das mit den sieben Tagen nicht so ganz richtig ist. Aber konzentrieren wir uns wieder auf das wichtigste: die zehn Sinusmilieus.Auch wenn Grund zur Annahme besteht dass die Sinusmilieus in der kompletten Bibel eine Kernrolle gespielt haben ist dies falsch. Trotz vieler Andeuteung im alten Testament wurden die uns bekannten 10 Milieus erst im neuen Testament sinngemäß aufgezählt. Ich bin sicher dass jetzt viele von euch denken:

Ich hab doch die Bibel mehrmals gelesen, da steht nichts von Milieus drin!

DAS IST FALSCH!

Dass das Wort "Milieu" nicht mehr explizit in der Bibel steht haben wir dem schon damals nicht ganz so beliebten Bibelübersetzer Martin Luther zu verdanken. Wenn man jedoch die älteren Schriften zu Hilfe zieht lässt sich dor klar etwas erkennen: "Medio milios". Das lateinische Wort Medio, welches heutzutage häufig mit Mitte übersetzt wird, hat traditionell eigtl. eher eine milieu-orientierte Bedeutung. Dies ist zwar heute ebenfalls noch gültig, ist aber teils in Vergessenheit geraten.Das hier eindeutig "Milieu" gemeint ist, wird durch die kopplung mit milios noch klarer: zusammen bedeuten sie nämlich "Unter Tausenden".Es gehört zu den Einsichten der modernen Sozialgesellschaft dass wir in Deutschland nicht aus 80 Mio. Individuen bestehen, sondern Gruppen bilden und zusammen glucken.Aus diesen Begriffen entwickelte sich das Wort dass wir heute kennen und lieben:Milieu.Also um deine Frage zu beantworten woher wir wissen dass Gott die zehn Sinus-Milieus erschaffen hat: es lässt sich eindeutig in den lateinischen Schriften der Bibel erkennen. (Damals gab es ja auch alle diese modernen Fälschungsmethoden nicht, deshalb wissen wir das es stimmt)

Nach der Bibel wurde die Welt in 6 Tagen erschaffen (der 7. Tag war ein Ruhetag). Es gibt Menschen, die Gott nicht zutrauen, das Universum in 6 Tagen erschaffen zu können. Vielleicht hat das damit zu tun, was man Gott zutraut und für wie mächtig und wissend man ihn hält.

Ich gehe fest davon aus, dass es einen allmächtigen Schöpfergott gibt, für den es kein Problem war, die Erde in ein paar Sekunden, 6 Tagen oder einer Billion Jahre zu erschaffen. Nach dem Schöpfungsbericht hat er sich für eine 6-Tage-Schöpfung entschieden, das die Bewertung "sehr gut" erhielt: "Und Gott sah alles, was er gemacht hatte; und siehe, es war sehr gut. Und es wurde Abend, und es wurde Morgen: der sechste Tag" (1. Mose 1,31). Es gab in dieser Schöpfung kein Leid und keinen Tod.

Die ersten Menschen haben am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Die Bibel sagt ganz klar, dass der Tod durch Adam in die Welt kam und nicht schon vorher da war (das ist der große Unterschied zur Evolutionstheorie): "Darum, gleichwie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod, und so der Tod zu allen Menschen hingelangt ist, weil sie alle gesündigt haben" (Römer 5,12).

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Sehr empfehlenswert zum Thema sind Texte von "Wort und Wissen" und Vorträge und Bücher von Prof. Dr. Walter Veit oder Prof. Dr. Werner Gitt, z. B.: https://www.youtube.com/watch?v=If_0O4GUZ0U

Hallo isthimmlisch,

es wird zwar von einigen behauptet, nach der Bibel wäre die Erde in 6 buchstäblichen Tagen erschaffen worden, doch lehrt die Bibel das so nicht.

Sie spricht zwar von Schöpfungstage, doch lässt der Schöpfungsbericht auch erkennen, dass es durchaus möglich ist, dass die Erde bereits Milliarden von Jahren vor dem ersten Schöpfungstag existiert haben kann.

Die Bibel zeigt auch, dass sich das Wort für "Tag" nicht immer auf einen 24 Stunden Tag beziehen muss. In 1. Mose1:5 wird beispielsweise von Gott gesagt, dass er den Tag in einen kürzeren Zeitabschnitt aufteilte, denn hier wird nur die Zeit des Tageslichts "Tag" genannt.

In einem anderen Text, in 1. Mose 2:4, werden sogar alle Schöpfungsperioden ein Tag genannt. Es heißt dort nämlich: "Dies ist [die] Geschichte der Himmel und der Erde zu der Zeit, da sie erschaffen wurden, an dem Tag, an dem Jehova Gott Erde und Himmel machte."

Das im hebräischen Urtext zugrunde liegende Wort "jom", das mit Tag übersetzt wird, kann verschiedene Zeiträume umfassen. Teilweise werden mit diesem Wort entweder ganze Zeitperioden beschrieben, oder es wird für einen Zeitabschnitt gebraucht, in dem etwas Bedeutungsvolles geschieht.

Nicht nur im Schöpfungsbericht, sondern auch an verschiedenen anderen Stellen wird in der Bibel das Wort Tag in einem anderen Sinne als dem 24 Stunden Tag gebraucht. So spricht sie  z. B. vom "Erntetag", der viele Tage umfasst. (Siehe Sprüche 25:13, 1. Mose 30:14)

Auch werden 1.000 Jahre mit einem einzigen Tag verglichen. (siehe Psalm 90:4, 2. Petrus 3:8,10)  In Matthäus 10:15 ist vom  "Gerichtstag die Rede, der viele Jahre umfasst.

Aus dem Gesagten geht somit deutlich hervor, dass die erwähnten 6 Schöpfungstage (am 7. Tag ruhte Gott gemäß dem Bibelbericht von seinen Werken) durchaus längere Zeitperioden von Tausenden von Jahren umfasst haben können.

Das zeigt übrigens auch, dass biblische Aussagen nicht unbedingt im Widerspruch zu wissenschaftlichen Erkenntnissen stehen müssen.

Um die Bibel richtig verstehen zu können, ist es immer wieder nötig, einige Hintergrundinformationen heranzuziehen. Auch ist das Bestehen auf einem wörtlichen Verständnis jeder biblischen Aussage nicht im Sinne des Autors der Bibel, denn auf diese Weise entstehen eine große Vielzahl von Ungereimtheiten und Widersprüchen.

Zu einem besseren Verständnis trägt auf jeden Fall bei, wenn man sowohl den Kontext als auch die Gesamtaussagen der Bibel berücksichtigt.

LG Philipp

Das mit den sieben Tagen steht in einem Buch drin. Manche Leute glauben das.

Die Sinusmilieus kannte ich im Zusammenhang mit der Schöpfungsgeschichte noch nicht. Sie sind AFAIK ein Konstrukt der Marktforschung.


Das wissen wir nicht, das glauben wir nur weil es so in der Bibel steht.

aber wer weiss ob die nicht falsch übersetzt  wurde.

Martin Luther hat soviel Übersetzungsfehler gemacht und dennoch hat sich die ev. Kirche nicht durchringen dies zu berichtigen wie Erschuf und so.

Od das biblische Alter von Methoden. 

Die alten Ägypter hatten den Mond Kalender ein Mond umlauf von 30 Tagen war für die ein Jahr.

So auch die 7 fetten und 7 mageren Jahre.

Es wäre interessant die Original Papyrusrollen mal einzusehen od. die Vatikanbiebliothek. 

Wer weiss was dann bei den  7 Tagen rauskommt? 




Alle Rollen die 1947 in Qumran gefunden wurden sind zu Einsicht offen. Hockst wohl zu viel dem Dan Brown auf?!

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@BrunoDavid

Ungläubige Menschen sind Feinde Gottes - da muß man sich nicht wundern, wenn man sich dann eher den menschlichen Lehren widmet...

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@KaeteK

Immer dies Fantiker in allen Religionen ? Man ist kein Feind Gottes, wenn man zu den Dingen ein eigene Meinung hat. Es haben zu viele Priester und selbsernate Heilsbriger ihre eigen Gedanken in alle Religione der Welt einfliessen lassen. Glaube an Gott ja, Glaube an die Kirche , Schriften von Menschen od. Auslegung von Priestern , Imanen, NEIN !

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