Woher wissen Sanitäter die Blutgruppe?

15 Antworten

Hi,

ich habe eine Frage und zwar wollte ich wissen, woher Notfallsanitäter wissen, welche Blutgruppe das Opfer, bzw. der Patient hat?

Die Antwort ist ganz einfach - gar nicht.

Die Bluttransfusion ist keine Maßnahme der präklinischen Notfallmedizin, daher ist das Wissen um die Blutgruppe des Patienten für Notärzte, NFS und anderes Rettungsfachpersonal vollkommen irrelevant.

Blutkonserven werden im Rettungsdienst überhaupt nicht vorgehalten.

Nehmen sie dann einfach 0 negativ oder wie machen sie das bei größerem Blutverlust?

Präklinisch wird die Blutung lediglich gestoppt und ggf. mittels Infusionslösungen Volumen substituiert.

Eine Bluttransfusion erfolgen erst im Krankenhaus nach einer Kreuzblutprobe - bei akuten Blutungen ohne die zeitliche Möglichkeit hierzu wird dann tatsächlich 0 negativ verwendet.

LG

Woher ich das weiß:Beruf – Ausbildung und hauptamtliche Tätigkeit als NFS

Präklinisch werden überhaupt keine Blutkonserven verabreicht, demnach auch nicht auf den Rettungsmitteln vorgehalten. Es gibt schlichtweg keine Möglichkeit die Blutgruppe am Notfallort zu bestimmen, dazu bedarf es eines Labors, wieder anderen Fachpersonals und einer gewissen Zeit, die man in Notfallsituationen nicht hat. Es gibt Infusionen, deren Zusammensetzung dem Blutplasma sehr ähnlich ist, jedoch haben diese keine festen Bestandteile. Eine Bluttransfusion ist allenfalls bei Verlegungen zwischen zwei Krankenhäusern möglich, wenn die Blutgruppe bereits bestimmt wurde und die Transfusion im Voraus auf das entsprechende Rettungsmittel gepackt wurde.

Im RTW, würde ich mal sagen, bekommt der Verletzte gar keine Blut-Transfusion, sondern eher Kochsalzlösung/ Ringerlösung, um den Kreislauf erst einmal stabil zu halten.

Ich habe noch von keinem Rettungssanitäter gehört, und ich habe ein paar dsvon im Bekannten-und Freundeskreis, daß die gleich eine Bluttransfusion im Wagen machen. Sie haben auch gar keine Zeit, um irgendwas zu bestimmen. Die Versorgung des Verletzten ist erst einmal wichtiger.

Habe ich eine gewisse Veranlagung zu einer Störung?

Hallo zusammen,

ich habe mal eine etwas andere Frage, vllt. kann mir auch jemand helfen, der selbst so etwas hat wie ich.

Und zwar:

Ich bin eher ein sehr aufbrausender Mensch, wo auch gerne mal übertreibt, und ab und zu über die Grenzen schlage. Aber in Situationen, wo ich alleine bin, bin ich eher ruig und denke rellativ viel nach. Wenn ich z.B. auf dem Heimweg von der Schule einen Obdachlosen sehe, beschäftigt mich das den ganzen Tag, Genauso wenn ich behinderte Mensche sehe, die in ihrem Alltag beeindrächtigt sind. Oder wenn ich mal eine Entscheidung treffe, wo ich denke, das es die richtige ist, aber er dann anfängt traurig zu werden etc. Dann könnte ich einfach aus extremer Mitleid und aus einem Gefühl, wo ich nicht zuordnen kann, einfach wieder die Entscheidung wieder rückgänig machen kann. Aber wenn dies nicht mehr geht, und die dann sauer sind, kann ich mich wirklich extrem schwer damit abfinden.

Aber ich habe als Berufswunsch den Notfallsanitäter. Das passt selbst für mich nicht so richtig zusammen, da man ja permanent im Einsatz mit schweren Schicksahlen konfrontiert wird. Da ich nächstes Jahr meinen Schulabschluss absolvieren werde, habe ich nicht mehr so viel Zeit, um mir evtl. einen geeignerten Beruf zu suchen, obwohl ich extrem für diesen Beruf brenne. Ich bin in der Jugendfeuerwehr seit meinem 10 Lebensjahr und engagiere mich an vielen sozialen Projekten.

Vielen Dank schon mal im Vorraus für eure Antworten

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