Woher wissen naturwissenschaftler eigentlich, daß das stimmt, was sie glauben herausgefunden zu haben?

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14 Antworten

Hallo zErfresser,

eigentlich wäre hier vor allem das Thema "Philosophie" zu taggen, denn Deine Frage ist eine der grundlegendsten der "Erkenntnistheorie" - und die ist ein Teil der Philosophie.

Konkret lauten die grundlegenden Fragen:

  • Wie sicher ist unser Wissen? - Gibt es überhaupt (absolut) sicheres Wissen?
  • Wie gelangen wir zu zuverlässigen Aussagen?

Bei der ersten Frage sind sich die Philosophen leider sehr einig: So frustrierend das ist: Alle Aussagen über die Welt sind irrtumsanfällig. Allen - egal wie trivial, egal, wie sehr aus unserem Alltag gepflückt - liegen irgendwelche metaphysischen Grundannahmen zugrunde, die auch falsch sein könnten.

Zum Beispiel können wir in grundlegender Weise nichts über die Welt aussagen ohne die Annahme, dass wir durch Beobachtung etwas über die reale Welt herausfinden können. Dabei ist "Beobachtung" noch nicht einmal im naturwissenschaftlichen Sinne gemeint, sondern einfach nur as "Wahrnehmung": Du kannst nicht letztbeweisen, dass der PC, an dem Du diese Zeilen liest, real existiert und nicht nur eine Sinnestäuschung ist. Du kannst nicht letztbeweisen, dass ich, die ich hier diese Zeilen für Dich schreibe, real bin, denn ich könnte nur in Deiner Vorstellung dies hier geschrieben haben: Unser Gehirn erfährt von seiner Umwelt nur indirekt über Sinneseindrücke; unsere Sinne könnten uns aber täuschen und es ist fundamental unmöglich, das herauszufinden.

Das ist das alte "Matrix-Problem": Wir haben wirklich keine Möglichkeit, letztzubeweisen, dass die Welt um uns herum real ist und wir eben nicht wie im Film Matrix das alles über elektrische Impulse vorgegaukelt bekommen. Wirklich letztbeweisen kann man nur die eigene Existenz - das ist das berühmte "Ich denke, also bin ich" von Descartes.

So frustrierend das ist: Halten wir als ersten Punkt fest:

Das Problem, dass wir uns irren könnten, ist nicht auf die Naturwissenschaft beschränkt, sondern elementarer Bestandteil jedweder menschlichen Erkenntnis: Unser gesamtes Wissen ist unsicher, von einer gewissen Irrtumswahrscheinlichkeit behaftet.

Was also tun?

Zunächst, indem man einen Schritt zurückschraubt und vom absolut sicheren Wissen auf den Wunsch nach zuverlässigen Aussagen geht.

Zweitens, indem man das Problem selbst zum Leitfaden der Methode macht.

Genau dieses "zweitens" passiert in der Naturwissenschaft. Anders als Viele meinen, "beweisen" Naturwissenschaftler ihre allgemeinen Aussagen (und das sind Theorien ja) nicht. Naturwissenschaftliche Theorien werden geprüft nach der Methode: "Woran würden wir merken, dass unsere Theorie falsch ist?"

Das ist der eigentliche Sinn und Zweck von Experimenten und Beobachtungen: Sie testen, ob die Theorien in den konkreten Beobachtungssituationen die quantitativ und qualitativ richtigen Vorhersagen machen - ob sie sich also in diesen Testsituationen bewähren und sich als gute Modellvorstellung für die in der Natur ablaufenden Prozesse darstellen.

An die Stelle des allgemeinen "Beweises" tritt also die experimentelle Bestätigung "in dieser konkreten Situation im Rahmen der Messgenauigkeit nicht falsch". - Das aber ist dann tatsächlich zuverlässiges Wissen. Beobachtungsdaten sind faktisch: Das sind die Messpunkte, durch die die aktuell getestete und alle eventuellen, späteren Theorien "durch" müssen. - An einmal durchgeführten Beobachtungen und den dabei gewonnenen Daten kommt keine naturwissenschaftliche Theorie mehr vorbei.

Richtig ist also, dass naturwissenschaftliche Theorien - unsere Modellvorstellungen - sich alle mal als falsch herausstellen könnten... aber das ist eben nur die eine Hälfte der Medaille: Jedes Erklärungsmodell, das sich in Experimenten und Beobachtungen bewährt hat, wird sich mit derselben Messgenauigkeit IMMER in diesen Situationen bewähren und bleibt in diesen Situationen brauchbar.

Insofern haben wir in den Naturwissenschaften also nicht einfach nur ein "widerlegen", wenn wir ein Experiment finden, das eine bislang bewährte Theorie letztlich über den Haufen wirft: Damit ist zwar das Modell bewiesenermaßen nicht die gültige Letztbeschreibung der Natur - doch das war es streng genommen nie: Es war immer ein Modell - das Modell ist aber nach wie vor eine brauchbare Beschreibung in allen Bereichen, in denen es mit der Beobachtung bisher übereinstimmt.

Mehr noch: Jede neue Theorie, die die alte, bewährte ersetzt, muss alle(!) bisher gut erklärten Beobachtungen genauso gut erklären können: Überall, wo sich widerlegte Modelle bewährt haben, müssen spätere Modelle im Rahmen der bisherigen Messgenauigkeit dieselben Vorhersagen liefern wie die verworfenen Theorien. Bisher Bewährtes liefert die Randbedingungen für neue Theorien.

Ein Beispiel: Die Newtonsche Mechanik ist bestens bewährt und wird im Alltag überall angewendet. Man kann die Statik von Gebäuden damit berechnen, die Bewegungen von Autos und viele andere Alltagssituationen... und sie wurde schon zweimal widerlegt: Im Bereich des Allerkleinsten von der Quantenmechanik, im Bereich des Schwersten und Schnellsten von Einsteins Relativitätstheorie(n). Wir dürfen sie aber weiterhin anwenden, denn in den Bereichen, in denen sie sich bewährt hat, tut sie das noch immer. - Mehr noch: Durch unser heutiges Wissen, wissen wir auch den Fehler abzuschätzen und somit einzuschätzen, ab wann die Newtonschen Gesetze keine für die jeweilige Anwendung ausreichend gute Beschreibung der Natur mehr sind.

Naturwissenschaftliches "Widerlegen" bedeutet also mehr ein Vertiefen, ein Verfeinern des bisherigen Bildes als ein "alles über den Haufen werfen".  Dass man dabei niemals bei einem "endgültigen Bild" ankommt, ist für die Praxis und für die Tatsache, dass ein grundsätzlicher Wissenfortschritt passiert, eigentlich gar nicht so wichtig.

Anschaulich erklärt es Josef Gaßner in diesem Video ab Minute 9:44:

Grüße

Ein wichtiger Punkt ist, dass man ein Experiment reproduzieren können muss. Daher muss es so dokumentiert werden, dass es auch von einem anderen Labor in gleicher Weise nachgestellt werden kann.

So berichteten Leute mal von einer "kalten Fusion". Das Dumme war, dass man dies nicht reproduzieren konnte. Das Experiment war sozusagen nur eine "Eintagsfliege", wobei das Ergebnis nur auf Artefakten zu beruhen schien, die jedoch nur in dem einen Labor herrschten.

So ein Ergebnis kann also nicht dauerhaft anerkannt werden. Wichtige Sachen wie z.B. die Lichtgeschwindigkeit, wurden x-fach gemessen, nicht nur 1 oder 2 mal. 

Genau darin liegt der Unterschied zwischen Religion und Wissenschaft. Die Wissenschaft überprüft ihre Aussagen und wenn sie nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen, werden sie verbessert und durch neue Erkenntnisse erweitert. Das Ergebnis ist der wissenschaftliche Fortschritt.

Religiöse Welterklärungen stellen dagegen Behauptungen auf, die weder überprüft werden noch irgendetwas mit der Wirklichkeit zu tun haben. Es fehlt ihnen jeglicher wissenschaftlicher Beleg. Das Ergebnis davon ist wissenschaftlicher Stillstand.

Das lässt sich auch tausendfach in der Geschichte der letzten 2000 Jahre beobachten. Überall dort, wo Religion das Sagen hat mit ihren Welterklärungen, herrscht Rückständigkeit, Armut und Gewalt. Dort wo Religionen zurückgedrängt wird und Wissenschaftler frei arbeiten dürfen, gibt es Fortschritt, Frieden und Reichtum.

"... und wenn sie nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen, werden sie verbessert und durch neue Erkenntnisse erweitert. Das Ergebnis ist der wissenschaftliche Fortschritt."

Ist es nicht eher so, daß gerade derartiger "wissenschaftlicher Fortschritt" klar beweist, daß zuvor das Falsche geglaubt wurde und daß man anschließend lediglich glaubt, richtig zu liegen ... bis zum nächsten wissenschaftlichen Fortschritt?

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@Dxmklvw

Wissenschaftler glauben nicht. Entweder wissen sie, weil es belegt ist oder sie spekulieren, was möglich sein könnte.

Das hat aber nichts mit religiösem Glauben im Sinne von für wahr halten zu tun. Das hat bei Wissenschaftlern eher mit Plausibilitäten zu tun, im Sinne "ich glaube, dass 3 Pfund Rindfleisch eine gute Suppe ergeben."

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@Dxmklvw

Das kann in einigen Fällen so sein, aber einen Generalangriff auf die Glaubwürdigkeit der Wissenschaft im Sinne von "das ist genau so wertlos/wertvoll wie wenn jemand sich einfach etwas ausdenkt" kann man damit nicht fahren. Denn es gibt mehrere wissenschaftliche Theorien, die sich derart resistent gezeigt haben gegen Widerlegungsversuche, dass man sie als sicheres Wissen akzeptieren sollte- dazu gehört z.B. die Evolutionstheorie um nur ein Beispiel zu nennen.

Es gehört einiges dazu, anzunehmen, dass die Evolutionstheorie jemals widerlegt werden könnte- viele Jahrzehnte biologischer Forschung müssten komplett durch eine in diesem Ausmaß NIE GESEHENE Täuschung entstanden sein- das ist genau so unvorstellbar, wie nur irgend ein Zweifel an der Wirklichkeit unvorstellbar sein kann.

Von diesen Theorien gibt es einige in den Naturwissenschaften- sie werden nach allem was man wissen kann niemals als falsch erkannt werden, sich höchstens als Spezialfälle von neuen Theorien erweisen.

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Das soll eine "Expertenantwort" sein? Oberflächlicher geht's wohl nicht.

Man kann die Welt in zwei Bereiche teilen: den christlichen Bereich (Abendland, Amerika, Westrussland) und den nichtchristlichen Bereich (Islam, Indien, China, Japan, Afrika). Wie kommt es nun, dass die Wissenschaft ausgerechnet im christlichen Bereich zur eigentlichen Blüte kam? Und zwar auch in einer Zeit, als das Christentum "das Sagen" hatte, wenn auch da mit retardierenden Momenten durchsetzt? Das lässt sich so einfach gar nicht beantworten, da muss man tief in die Geistesgeschichte mit ihren Strömungen und Widersprüchen einsteigen. Aber dafür hält Physik nicht das geeignete Instrumentarium bereit.

Behauptungen, die nicht überprüft werden können, sind unwissenschftlich. Aber sie können keinen wissenschaftlichen Stillstand erzeugen, weil sie auf anderer Ebene angesiedelt sind. Weder hindert Schneewittchen den wissenschaftlichen Fortschritt, noch die nicht beweisbare Behauptung" Ich liebe dich".

Erst wenn sie sich der gleichen Ebene bemächtigen, erzeugen sie den Stillstand. Soweit ich sehe, gibt es nur eine einzige Religion mit echten Denkverboten: Das ist der Islam. Und der bietet gar keine "Welterklärung".

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@Fingalo

Die Wissenschaft hierzulande konnte sich erst durchsetzen, als die Macht der katholischen Kirche gebrochen war. Davor hat sie alles dafür getan, um Wissenschaft zu unterdrücken. Hierzulande war die Wissenschaft nicht wegen des Christentums erfolgreich sondern dank Aufklärung trotz der Religion.

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@Hamburger02

Wie ich schon schrieb: Geistesgeschichte ist Dein Fach nicht. Das sind bloß Klischees. Und die Frage, warum in den Weltgegenden ohne Kirche keine systematische Wissenschft entstanden ist, bleibt (natürlich) unbeantwortet (vereinzelte Erfindungen, wie Schwarzpulver und Porzellan gab es).

"Aufklärung trotz der Religion". Ohne Religion hätte es überhaupt keine Aufklärung gegeben. Lessing ohne Bibel?

Der naturwissenschaftliche Geist war noch um das Jahr 1600 überall in Europa quicklebendig gewesen. Gelehrte Kirchenmänner, allen voran Ordensleute wie der Jesuitenpater Athanasius Kircher, widmeten sich der aufblühenden Naturforschung. Er war ein genialer Zeitgenosse Galileis, erfand unter anderem ein Megaphon und eine der ersten Rechenmaschinen. Der Jesuit Christoph Clavius legte als
erster ein Verzeichnis der Mondkrater an; ein weiterer, Christoph
Scheiner, baute nach Plänen des Johannes Kepler ein leistungsstarkes Teleskop, mit dem er 1611 die Sonnenflecken entdeckte. Kopernikus war Domherr in Ostpreußen.

Man konnte gute Linsen schleifen und die Jupitermonde beobachten. Das Weltbild, das damit erschüttert wurde, war nicht katholisch sondern ptolemäisch und wurde ganz allgemein, nicht nur von der katholischen Kirche, als richtig angesehen. Calvin, Luther, Melanchthon (alles keine Katholiken) wandten sich vehement gegen Kopernikus und dessen heliozentrisches Weltbild. Da war die Macht der katholischen Kirche bereits gebrochen.
Die Verteidiger des Kopernikus waren ebenfalls Christen. Sie wandten sich gegen die wörtliche Auslegung der Bibel. Gott selbst würde in der Bibel Hände, Füße und ein Gesicht haben, was allerdings Häresie wäre. Der französische Philosoph Nikolaus von Oresme hatte schon im 14. Jahrhundert die Idee, dass sich die Erde
genausogut um die Sonne drehen könnte wie umgekehrt: "Auf das Argument aus der heiligen Schrift, das besagt, dass sich die Sonne um die Erde dreht, würde man sagen, dass sie hier dem allgemeinen Sprachgebrauch entspricht, wie auch an einigen Stellen, zum Beispiel, wenn geschrieben steht, dass Gott mitleidig oder zornig oder besänftigt ist, und all die anderen Dinge, die nicht genau so sind, wie sie klingen."

Auch die Unterdrückung Galileis durch die Glaubenskongregation wird zum Klischee: Zuförderst waren es nicht die katholische Kirche, sondern die Reformatoren, die Kopernikus bekämpften. Paul III., dem Kopernikus seine Schrift gewidmet hatte, war ein aufgeklärter Papst und Freund der Wissenschaften. Das hängt mit der Lehre der Reformatoren "sola scriptura" zusammen, die den wörtlich zu nehmenden Bibeltext als verbindliche Beschreibung der Wirklichkeit ansah. Als dann im 30-jährigen Krieg, in dem ja die richtige Bibelauslegung die entscheidende Rolle spielte, Gustav Adolf die katholische Liga arg bedrängte, wollten der Papst und die Glaubenskongregation die Deutungshoheit über der Schrift verteidigen und an Galilei ein Exempel statuieren.

Der Satz: "Die Wissenschaft hierzulande konnte sich erst durchsetzen, als die Macht der katholischen Kirche gebrochen war." ist also oberflächlicher Unfug.

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@Fingalo

Galileo ist doch ein schönes Beispiel, wie sich die Kirche in die Wissenschaft eingemischt hat und Galileo ausgebremst hat.

Es gibt noch weitere Ausnahmen von Leuten, die sich dem Diktat der Kirche nicht unterwerfen wollten. Ausnahmen bestätigen die Regel. Francis Bacon war einer der ersten, der die Wissenschaft höher stellte als die Bibel und dafür heftig vom Vatikan verfolgt wurde.

Um 1850 erteilte die katholische Kirche einem katholischen Wissenschaftler, der Ägypten erforschen wollte, die Erlaubnus nur unter der Bedingung, dass er mögliche Erkenntnisse, die gegen die Bibel sprechen könnten, geheim hält. 

Wer sich nur ein bischen mit der Wissenschaftsgeschichte beschäftigt hat, erkennt ganz klar, dass  meine Aussage oben berechtigt ist.

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@Hamburger02

Das mit Galilei hatte ich differenzierter geschildert. Gott erhalte Dir Deine Vorurteile.

Francis Bacon vom Vatikan verfolgt? Wie das? Er lebte in England, wo der Vatikan gar nichts mehr zu sagen hatte.

Und, weil die Wissenschaft damals hauptsächlich von Klerikern (andere gebildete Leute waren eine Rarität) betrieben wurde, zeigt, dass Deine Kenntnisse über die Wissenschaftsgeschichte sehr, sehr dürftig sind. Und dass der Widerstand gegen Kopernikus von den Reformatoren kam und nicht vom Vatikan, das ficht dich natürlich nicht an. Passt nicht ins Bild.

Wissenschaftler nehmen für sich in Anspruch, alles als vorläufige Erkenntnis zu nehmen und Aussagen und Feststellungen immer wieder in Frage zu stellen. Hier sieht man das Gegenteil vorgeführt. Die katholische Kirche hat (mitdemFußaufstampf) die Wissenschaft behindert. Und wo nicht, ist das die Ausnahme, die die Regel bestätigt! Jawolll!

Au weia! Dagegen kämpfen die Götter selbst vergebens.

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Das wissen sie eben nicht.

Wissenschaft arbeitet nicht auf dem Prinzip des Glaubens, sondern auf dem Prinzip der Beweise und der Beweisbarkeit.

Wenn Wissenschaftler eine Entdeckung machen, stellen sie diese mehrfach unter Beweis bevor sie sie verkünden. Wenn sie diesen Beweisen und Versuchen sie zu widerlegen standhält, gilt sie als bewiesen.

Das alles jedoch stets unter der Prämisse durch neuere Erkenntnisse widerlegt werden zu können.

Wissenschaft ist kein Fixpunkt, sondern wandelt sich, immer entsprechend der neuesten Erkenntnisse.

Ein Beispiel: Die Evolutionstheorie beschreibt u.a. die Entwicklung des Menschen aus vorhergehenden Arten. Sie gilt als Fakt.

Würde nun aber ein Fossil eines modernen Menschen in einer Erdschicht gefunden werden, in die es nicht hingehört, sagen wir ein homo sapiens zur Zeit der Australopitecus, ist die Theorie widerlegt. Wenn Austraolpitecus und Homo sapiens zur gleichen Zeit existiert hätten, könnte es nicht sein dass Homo sapiens vom Australopitecus abstammt.

Wenn Wissenschaftler verkünden

"Wir wissen das..."

dann stets unter dem Vorbehalt widerlegt werden zu können.

Ja richtig. Die Wissenschaft versucht, Phänomene so plausibel wie möglich zu machen. Sie kann nur anhand von Beobachtung, Auswertung von Ergebnissen und Empirie Rückschlüsse ziehen. Naturwissenschaften können nicht auf etwas schließen, was uns nicht in irgendeiner Art und Weise in Erscheinung tritt.

Mit medizinischen, chemischen, psychologischen oder biologischen Erkenntnissen von Wissenschaftlern haben auch die wenigsten Probleme, bzw. werden die sehr selten angezweifelt, außer von anderen Wissenschaftlern.

Die Physiker haben das Problem, dass sie oft mit Religionen ins Gehege kommen, weil sie den Raum für Gott enger schnüren.

Die Medizin hat auch recht oft den Vorteil dass viele Erkenntnisse schlicht nicht zu widerlegen sind, Anatomie und Physiologie sind häufig etwas recht eindeutiges :)

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Und bei Medizin gibt es Impfgegner und Menschen, die an Big Pharma-Verschwörungen glauben

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Wer als Wissenschaftler denkt, etwas herausgefunden zu haben, wir seine neue Erkenntnis zu publizieren versuchen.

  • In anerkannten Fachzeitschriften gelingt das nur, wenn sie vorher von ein oder zwei Experten auf dem betreffenden Gebiet begutachtet und für schlüssig empfunden wird.
  • Ist sie dann publiziert, werden Wissenschaftler auf der ganzen Welt, die sich dafür interessieren, diese Arbeit lesen und neu durchdenken. Auf diese Weise wird sie oft zig-fach neu geprüft. 
  • Sollte sich der Publizierende auf durchgeführte Experimente berufen, wird er sie skizzieren, und oft werden Studenten an Hochschulen unter fachlicher Anleitung ihrer Lehrer diese Experimente neu durchführen und sogar zu verbessern versuchen. 

Dies also sind die drei wesentlichen Säulen der wissenschaftlicher Qualitätssicherung

Leider gibt es (nur gelegentlich) auch Wissenschaftler, die zu betrügen versuchen, indem sie z.B. Laborergebnisse schönen oder Daten absichtlich unterschlagen.

Bitte lies hierzu:

Verdacht sollte man dann schöpfen, wenn Wissenschaftler eine Bitte nach Herausgabe detaillierter Daten zu ihren Experimenten einfach ignorieren (oder sie schlicht - mich welchem Argument auch immer - verweigern).

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Die wissenschaftstheoretischen Grundlagen sind schon differenzierter und komplizierter, als du es dir offenbar vostellst.

Wenn du ernsthaftes Interesse hast, beorgt dir Literatur zur Wissenschaftstheorie. Hier ein paar Vorschläge:

Eine einfach zu lesende Einführung ist mM nach wie vor:
Alan Chalmers, Wege der Wissenschaft, Berlin 2001 (5. Aufl.).

In Bezug auf den von dir vermutlich in deine Kritik gerückten Empirismus:
I. M. Bochenski, Zeitgenössische Denkmethoden, Bern 1954.

Als alternativen konstruktivistischen Standpunkt:
Harry Collins/Trevor Pinch, Der Golem der Forschung.
Wie unsere Wissenschaft die Natur erfindet, Berlin 1999.

Bezogen auf dein Gesamtthema:
Ian Hacking, Einführung in die Philosophie der Naturwissenschaften.
Stuttgart: Reclam 1996.

Für eine Verftiefung allgemeiner Grundlagen:
Donald Gillies, Philosophy of Science in the 20th Century.
Oxford, Cambridge/Mass. 1993.

Und last but not least ein Klassiker der Wissenschaftskritik:
Nicholas Rescher, Die Grenzen der Wissenschaft, Stuttgart 1985.

Sie wissen es nicht. :)

Beobachtungen können eine Theorie bestätigen oder falsifizieren. (Beweisen kann nur die Mathematik.) Sollte sich herausstellen, dass eine Theorie falsch ist, wird sie über den Haufen geworfen. Um Josef Gaßner zu zitieren: "Wissenschaft irrt sich im empor."

Beispiel Relativitätstheorie. Diese wurde in unzähligen Beobachtungen und Experimenten bisher bestätigt. Sie hat jedoch nicht die Welt von Isaac Newton "über den Haufen" geworfen, sondern erweitert. Eine neue, bessere Theorie muss die bisherigen Beobachtungen einschließen und die Relativitätstheorie unter ganz bestimmten Voraussetzungen erweitern.

Gaßner erklärt das in diesem Video ab Min. 36.

Das Rezept ist ganz einfach: Sie glauben ganz fest daran, daß sie sich nicht irren.

Solche Glaubensschaffung ist jedoch recht kompliziert, weil zunächst jede Menge Argumente um das Vermutete herum aufgebaut werden müssen, die geeignet sind, das Ganze dann für logisch begründet zu halten (was aber auch schon wieder Geglaubtes ist).

Doch in vielen Fällen scheint es so zu sein, daß Naturwissenschaftler richtig liegen. Ob dies purer Zufall ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

Real ist aber, daß das gesamte "Wissen" der Menschheit im  Vergleich zu dem, was Menschen nicht wissen, nur ein winziger Krümel ist im Vergleich zur Masse des Universums. Daraus ergibt sich zwangsläufig, daß fast alle Bewertungen von richtig und falsch das Resultat von fehlendem Wissen sind.

Sie glauben ganz fest daran, daß sie sich nicht irren.

Falsch. Das Gegenteil ist richtig: Wissenschaft ist diejenige Methode der menschlichen Erkenntnisgewinnung, die die grundlegende Irrtumsmöglichkeit berücksichtigt.

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@uteausmuenchen

Ja, richtig. Das beste Beispiel dafür war der hohe Eisengehalt von Spinat.

Doch wenn es falsch ist, daß Wissenschaftler die grundlegende Irrtumsmöglichkeit berücksichtigen, woher kommt es dann, daß jede Menge Wissenschaftler irgend etwas mit der Anspruchshaltung von Irrtumsfreiheit veröffentlichen bzw. ihren Standpunkt trotz diverser  Hinterfragungen verteidigen?

OK, man kann natürlich zwischen ernsthafter Wissenschaft und eingebildeter Wissenschaftlichkeit unterscheiden. Doch leider ist es so, daß sich da die Grenzen sehr verwischen und sich jede Menge solcher Wissenschaftler als besonders ernsthaft bezeichnen, die besser Schuster oder Tischler geworden wären.

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Die Vorstellung von "Glaubensvorstellungen" ist irrig. Es geht ja auch nicht um irgendwelche "Argumente" im ersten Schritt, sondern um Messergebnisse. Oft sind dies quantitative Werte, also Zahlen, die bei Messungen herauskamen.

Und man misst dies nicht nur einmal, sondern mehrfach. Und bei wichtigen Dingen misst man dies nicht nur in einem Labor, sondern in verschiedenen. Dann sind auch verschiedene Leute involviert.

Erst dann, wenn die Zahlen soweit "stehen", kann man sich an eine Interpretation wagen. Man vergleicht z.B. die Werte verschiedener Verbindungen miteinander.

Ich kann nicht zu meinem Prof gehen, und einfach irgendwelche Werte "behaupten", er will natürlich Messwerte und auch deren Rohdaten sehen.

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@OlliBjoern

Schon bei den Meßergebnissen fangen die Probleme an. Man weiß zwar, was man messen will und womit man es will, aber die reale Technik hinkt den Wünschen oft um Jahrzehnte hinterher.

Meßergebnisse sind eben nur das, was die Technik hergibt, aber längst nicht immer das, was wirklich zu mehr Erkenntnis führt.

Das nächste Problem ist die Intepretation, die häufig ziemlich einsam von jeweils erhofften Dingen abhängig ist und recht wenig von dem Nebengedanken, daß so manches, was man entdeckt, auch etwas ganz anderes sein könnte als das, wofür man es hält.

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@Dxmklvw

Natürlich sind Messergebnisse von der Technik abhängig, und es gibt immer einen Messfehler, den sollte man natürlich kennen (hatte ich auch in einem anderen Kommentar so geschrieben).

Also gibt man ein Ergebnis x +/- y an, damit man auch den Fehler erkennen kann. Und das y sollte realistisch sein.

Dennoch ist das "x" etwas anderes als eine Glaubensvorstellung (es sei denn, man ist wirklich willens, einen Wert zu fälschen, um das gewünschte Resultat zu bekommen - das aber ist keine korrekte Wissenschaft).

Insofern denke ich beispielsweise nicht, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum eine "Glaubensvorstellung" ist.

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@OlliBjoern

"Insofern denke ich beispielsweise nicht, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum eine "Glaubensvorstellung" ist."

Das trifft insoweit zu, daß Lichtgeschwindigkeit innerhalb von Medien auch keine Glaubensvorstellung ist.

Doch ich halte es für eine Glaubensvorstellung, strikt von einem Vakuum auszugehen (eben im Weltraum), anstatt es gleichzeitig auch für möglich zu halten, daß das vermeintliche Vakuum mit einer noch unentdeckten Substanz gefüllt ist, welche die Ausbreitungsgeschwindigkeit auf einem materialtypischen Wert hält.

Ich will jetzt aber nicht über Lichtgeschwindigkeit philosophieren, sondern nur aufgrund eines Beispiels aufzeigen, warum mir der Begriff "Ernsthaftigkeit" innerhalb der Wissenschaft suspekt ist.

Sofern aber einige Wissenschaftler davon ausgehen, daß das angebliche Vakuum tatsächlich mit einer Substanz gefüllt ist, z. B. schwarze Materie, dann vermisse ich generell intensive Proteste der Wissenschaft dagegen, daß alle Welt diverse Dinge als absolut annimmt, obwohl auch alles mögliche ganz anders sein kann.

Fazit: Die Anspruchshaltung, wissenschaftlich korrekt zu sein, betrachte ich bereits als eine Inkorrektheit, weil Unvollkommenens bzw. Fehlerhaftes auch falsche Resultate hervorbringt.

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Hallo,

seriösen Wissenschaftlern ist das klar. Deswegen sind sie auch sehr vorsichtig, wenn sie von Fakten sprechen. Alles - selbst, dass die Erde rund ist - könnte theoretisch irgendwann widerlegt werden.

Die Kunst ist es, sich dann nicht an alten Theorien festzuhalten, sondern sie loszulassen und neuen Theorien Platz im Kopf zu bieten.

Wissenschaftliche Theorien sind Modelle der Realität, die so lange ihre Gültigkeit behalten, bis sie widerlegt werden.

Aus Theorien lassen sich Vorhersagen ableiten. Wissenschaftler überprüfen Theorien, indem sie überprüfen, ob diese Vorhersagen eintreffen oder nicht. Dies kann entweder durch Experimente oder durch Beobachtungen in der Natur erfolgen.

Naturwissenschaftler beschreiben was sie z.B. in Experimenten beobachtet haben,  jede Beschreibung ist mehr oder weniger genau. "falsch" ist vielleicht  ein unpassendes Wort an dieser Stelle.

na ich glaub die beweisführung in der naturwissenschaft ist so angelegt, dass sämtliche parktischen versuche reproduzierbar sein müssen... und alle thesen erst zu theorien werden, wenn sie praktisch nachgewiesen werden...

Gar nicht.

"Wissenschaftlich bewiesen" erzeugt in den meisten Menschen eine falsche Vorstellung von der eigentlichen Bedeutung dieser Aussage.

Jede wissenschaftliche Erkenntnis ist so falsch oder fehlerhaft wie ihre Methode. Fehlerfreie Methoden existieren nicht.

Jede gestellte Frage ist so irrelevant, wie sie der menschliche Geist erzeugt.

Die Erkenntnis erhöhen lässt sich, wenn neben der strukturierten Verstandesarbeit auch Erfahrung und Intuition in den Gewinnungsweg mit einfließen.

Gut erklärt. Denn auch "Wissen" selbst ist letztenendes ja nur eine Theorie. Also man hat ja ne bestimmte Definition was Wissen ist und so weiter und so fort... Aber so tief wollte es der Fragesteller glaube ich garnicht beantwortet haben. Kann mich auch täuschen.

Aber die Physik funktioniert im Großen und Ganzen, und das ist was die Wissenschaftler in ihrem "Glauben" bestätigt.

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Richtig, fehlerfreie Methoden gibt es nicht. Aber es gibt Methoden mit hohem Fehler und solche mit sehr kleinem Fehler.

Man kann z.B. die Dichte eines Stoffes sehr genau messen. Allerdings kann man einen pH-Wert nicht viel genauer als +/- 0,01 messen (außer mit sehr hohem Aufwand). Selbst das ist manchmal nicht erreichbar.

In der analytischen Chemie ist die Fehlerrechnung enorm wichtig, dennoch wundere ich mich in der Praxis immer wieder darüber, dass viele Leute keine genaue Vorstellung darüber haben, wie genau ihre Methode ist.

Ein Wert x (alleine stehend) macht wenig Sinn, in der Analytik sollte das Ergebnis immer mit x +/- y angegeben werden, damit man auch den Fehler sieht.

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@OlliBjoern

Da hast du was falsch verstanden. Ich spreche nicht von einfachen technischen Methoden, sondern von komplexeren Fragestellungen als die nach der Dichte eines Stoffes. Oder interessiert irgendjemanden hinsichtlich des Threadthemas derlei Fragestellungen?

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Das wissen Sie nicht. Sie versuchen, aufgestellte Theorien stetig zu widerlegen. So lange das nicht gelingt, ist das der aktuelle Stand der Wissenschaft.

Das ist der Unterschied zur Religion, die einfach sagt "es ist so"

Ersteres ist richtig. Die Wissenschaft sucht weiter und findet dann ab und zu Fehler in den alten Theorien. Dazu im Gegensatz die Bibel. Sie ist von Anfang an richtig geschrieben und wissenschaftlich fundiert, im Gegensatz zu allen Religionen und Sekten, die versuchen, die Bibel inhaltlich zu verfälschen. Da dieses Buch, ähnlich wie der Koran, aber sehr weit verbreitet ist, kann es jeder für sich prüfen und festellen, dass die Bibel von Gott inspiriert ist und die Wissenschaft sich der Bibel und Gott immer weiter nähert. Gott ist der größte Wissenschaftler, er hat innerhalb von 13,8 Milliarden Jahren das Universum und das Leben geschaffen. Warum also sollte er nicht in der Lage sein, sein Buch der Anleitung für uns, korrekt schreiben zu lassen?

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@mrauscher

Hallo mrauscher,

kann es sein, dass die Bibel eine Sammlung von Geschichten ist, die teilweise schon lange vor der Entstehung, bzw. Niederschrift der Bibel aufgeschrieben und weitererzählt wurden??

Ist es nicht so, dass das Neue Testament erst ende des 2. JH angefangen wurde aufzuschreiben? Eine lückenlose Rückverfolgung der Texte als überlieferung ist meines Wissens nicht lückenlos.

Kann es nicht sein,dass sich unter diesen Umständen Fehler eingeschlichen haben? Nur mal so zum Nachdenen!

LG

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@mrauscher


Dazu im Gegensatz die Bibel. Sie ist von Anfang an richtig geschrieben

Woher weißt du, wer die Bibel wann und wo geschrieben hat. Du verlässt dich auf ein Buch das seine eigene Herkunft erläutert.



und wissenschaftlich fundiert,

öhm die selbe Wissenschaft, die gelegentlich Fehler findet?


Warum also sollte er nicht in der Lage sein, sein Buch der Anleitung für uns, korrekt schreiben zu lassen?

Warum sollte er nicht Rosa, unsichtbar und mit einem Einhorn versehen sein. Was ändert das? Allein die Möglichkeit dass es so sein könnte, bedeutet nicht das es so ist.

Das ist eben Religion:

"Es ist ja möglich das, also ist es so" 

und Wissenschaft geht so:

"versuchen wir zu beweisen, dass es sich so und so verhält, wenn dir das nicht können, ist es wahrscheinlich nicht so"

Es ist eine Sache, eine Religion und einen Glauben zu vertreten. Aber man sollte nicht versuchen den Ast auf dem man sitzt, die Unbeweisbarkeit, zu besägen.

Wer hat eigentlich Gott erschaffen, woraus ist er entstanden, was war vor Gott, welchen Sinn hatte es, Gott zu erschaffen?

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@Maisbaer78

Welchen Sinn hat es sich Fragen darüber zu stellen ist die bessere Frage xD

Die Leute die sagen Gott existiert haben genausoviel Recht wie diejenigen die sagen Gott existiert nicht.

Letztenendes läuft es bei solchen Themen nämlich auf einen großen Blubb hinaus. Aber die meisten Menschen können nicht einsehen dass sie es nicht Wissen, deshalb der ganze Streit um heiße Luft.

Aber wenn man sonst nichts zu tun hat, wieso nicht?^^

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@FrankCZa

Ich geb dir Recht, dass es sicher Wichtigeres gibt. Aber mit der Einstellung sprichst du der Philosophie Ihre komplette Existenzberechtigung ab.

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