Woher weiß man was die linke Hand beim Klavier spielen muss oder kann?

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6 Antworten

Ja, gibt es. Nennt sich Harmonielehre und Musik-Theorie. Meist haben Noten alle nötigen Angaben zu Tonart. Takt und Begleitakkorden ( siehe Leadsheed > googeln > BILDER)

Wenn du keine Noten hast aber die Melodie kennst, singst oder mit der rechten Hand spielen kannst, musst du zuerst feststellen welche Tonart du da spielst. Z.B. C-Dur, G-Dur, A-moll usw.

Dann kennt man für jede Tonart die passenden Akkorde und die Umkehrungen. Beispiel: C-Dur mit den Akkorden C, F, G (auch A- moll und andere) Wenn du nun bei jedem Takt nur einen Basston ausprobierst, hörst du schnell, was besser passt .... c   f   oder  g. Das schreibst du dir als Notiz auf, bis zum Schluss. Jetzt spielst du für jeden Grundton den ganzen Akkord oder eine Umkehrung ... und schon hast du deine Begleitung.

Sehr hilfreich, wenn du dir auch einen brauchbaren Fingersatz für die linke Hand angewöhnst. Wie im Link ... ausprobieren ....

https://www.gutefrage.net/frage/gute-akkordaufloesung-fuer-jingle-bells-klavier?foundIn=unknown_listing

Viel Spass und Erfolg  mary 

... ach ja, und die meisten POP-Songs sind "4.chord-songs". Das bedeutet nur 4 Begleitakkorde ....

Ob was "schwer" klingt, liegt mehr im Arrangement als an einem "Lied". Man findet ja für fast alle Musikstücke leichte und schwierige Notenfassungen.

Hier ein einfacher Link zu Akkorden und den aktuellen POP-Stücken, die laufen alle mit dem 4-chords-System (C, Am, F, G) :

  http://klangschreiber.de/2012/06/05/die-popformeln-das-geheimnis-der-hits/

hinhören, staunen und nachmachen .... lg mary ;D

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Um aus dem Stehgreif eine Begleitung zu einer Melodie spielen zu können, muss man nicht nur jahrelange Erfahrung und Übung haben, sondern auch über ein großes Repertoire verfügen  - und dennoch kriegen das nur besonders Talentierte oder Profis hin. Auch mit der Harmonielehre kann mannd im Grunde nur dann etwas anfangen, wenn man sie lange studiert hat und praktische Erfahrung hat.

Die allermeisten Lieder, die du mit Begleitung hörst, sind so eingeübt worden und nicht aus dem Stehgreif erfunden worden. Das heißt, irgend ein Profi hat den Satz zur Melodie kompniert, er wurde aufgeschrieben und gedruckt und von den Pianisten eingeübt, wie er auf dem Papier steht.

Da muss ich leider widersprechen; habe selber nie Harmonie/kompositionslehre studiert sondern nur durch übung (klavier über 10jahre selbst beigebracht) angeeignet und kann problemlos komponieren.

Mit übung und OHNE Talent lässt sich auch schon sehr viel machen.


Z.b. habe ich die Fantaisie impromptu durch monatelanges stures wiederholen der einzelnen melodieläufe erlernt...kann sie jz fliessend spielen ;)

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Hast du immer nur Noten für die recht Hand...? Aber einfach ausprobieren, da hört man das schon. Vielleicht auch mal passende Akkorde ausprobieren.

Hab versucht die Melodie von einem Lied zu spielen, was ich gehört hab, wusste dann aber nicht, was mit der linken Hand passen könnte. Aber ich probiere es einfach weiter aus. Danke :)

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Du hörst ja, was Du spielst! Das, was sich gut anhört, das spielst Du dazu. Dauert halt ein bissl, bis es so klingt, wie Du es Dir wünschen würdest. 

Es gibt Keyboardnoten , bei denen die zugrundeliegende Harmonie angezeigt wird , die kannst du dann spielen , wie du willst......einzelne Töne , als Arpeggio , als Akkord .

Einfach nach Gehör probieren

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